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In Welchen Situationen Wird Die Eigene Geschwindigkeit Häufig Unterschätzt


In Welchen Situationen Wird Die Eigene Geschwindigkeit Häufig Unterschätzt

Viele Autofahrer, insbesondere Neuankömmlinge in Deutschland oder solche, die längere Zeit nicht mehr aktiv gefahren sind, unterschätzen häufig ihre tatsächliche Geschwindigkeit. Dies kann zu gefährlichen Situationen führen, Bussgeldern und im schlimmsten Fall zu Unfällen. Dieser Artikel beleuchtet typische Situationen, in denen die eigene Geschwindigkeit tendenziell falsch eingeschätzt wird und gibt Hinweise, wie man diese Fehleinschätzungen vermeiden kann.

Autobahnfahrten: Die "Geschwindigkeitstäuschung"

Auf der Autobahn, besonders bei längeren Strecken mit gleichbleibender Geschwindigkeit, tritt oft eine Art "Geschwindigkeitstäuschung" auf. Die monotone Umgebung und das Fehlen naher Bezugspunkte lassen die Geschwindigkeit geringer erscheinen, als sie tatsächlich ist.

Faktoren, die zur Unterschätzung beitragen:

  • Hohe und konstante Geschwindigkeiten: Wenn man sich an 150 km/h gewöhnt hat, fühlt sich diese Geschwindigkeit nach einiger Zeit "normal" an. Dadurch wird die Differenz zu Geschwindigkeitsbegrenzungen (z.B. 120 km/h) unterschätzt.
  • Moderne Fahrzeuge: Moderne Autos sind oft sehr gut isoliert und bieten einen hohen Fahrkomfort. Dadurch sind Windgeräusche und Vibrationen reduziert, was die Geschwindigkeit weniger spürbar macht.
  • Breite Fahrbahnen und grosszügige Kurvenradien: Die Autobahnen in Deutschland sind oft sehr gut ausgebaut, was das Fahren geschmeidiger macht und das Gefühl der Geschwindigkeit reduziert.
  • Ablenkungen: Gespräche mit Beifahrern, das Bedienen des Navigationssystems oder das Hören von Musik können die Aufmerksamkeit von der Geschwindigkeit ablenken.

Vermeidung der Unterschätzung auf der Autobahn:

  • Regelmässiger Blick auf den Tacho: Der Tacho ist das zuverlässigste Instrument zur Geschwindigkeitskontrolle. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, ihn regelmässig zu überprüfen.
  • Nutzung des Tempomaten (Geschwindigkeitsregelanlage): Der Tempomat hält die eingestellte Geschwindigkeit konstant und verhindert unbewusstes Beschleunigen.
  • Beobachtung anderer Fahrzeuge: Achten Sie auf die Geschwindigkeit anderer Fahrzeuge im Vergleich zu Ihrer eigenen. Überholen Sie diese schneller oder werden Sie überholt?
  • Aufmerksamkeit auf Geschwindigkeitsbegrenzungen: Beachten Sie Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und passen Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend an. Nutzen Sie Navigationssysteme, die Geschwindigkeitsbegrenzungen anzeigen.
  • Pausen einlegen: Längere Fahrten führen zu Ermüdung, was die Konzentration beeinträchtigt und die Wahrscheinlichkeit von Fehleinschätzungen erhöht. Planen Sie regelmässige Pausen ein.

Ortschaften und Tempo-30-Zonen: Der abrupte Wechsel

Die Umstellung von höheren Geschwindigkeiten (z.B. Landstrasse oder Autobahn) auf innerorts geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen (50 km/h oder sogar 30 km/h in Tempo-30-Zonen) ist eine weitere kritische Situation. Der abrupte Wechsel kann dazu führen, dass die tatsächliche Geschwindigkeit im Verhältnis zur neuen Umgebung unterschätzt wird.

Faktoren, die zur Unterschätzung beitragen:

  • Gewöhnung an höhere Geschwindigkeiten: Nach längerer Fahrt mit höheren Geschwindigkeiten fühlt sich 50 km/h (oder gar 30 km/h) subjektiv sehr langsam an, obwohl es objektiv gesehen in innerörtlichen Bereichen angemessen ist.
  • Visuelle Reize: In Ortschaften gibt es oft viele visuelle Reize (Gebäude, Fussgänger, parkende Autos). Diese Reize können die Aufmerksamkeit ablenken und die Geschwindigkeitswahrnehmung beeinflussen.
  • Fehlende Orientierung: Besonders in unbekannten Ortschaften kann es schwierig sein, die Entfernung zu Objekten richtig einzuschätzen, was die Geschwindigkeitswahrnehmung beeinträchtigt.

Vermeidung der Unterschätzung in Ortschaften:

  • Frühzeitiges Bremsen: Beginnen Sie frühzeitig mit dem Bremsen, wenn Sie in eine Ortschaft einfahren oder eine Tempo-30-Zone erreichen.
  • Aktive Geschwindigkeitskontrolle: Überprüfen Sie Ihren Tacho besonders aufmerksam in Ortschaften.
  • Fokus auf die Umgebung: Achten Sie auf Fussgänger, Radfahrer, spielende Kinder und andere Verkehrsteilnehmer.
  • Anpassung an die Strassenverhältnisse: Schmale Strassen, unübersichtliche Kreuzungen oder schlechte Sichtverhältnisse erfordern eine besonders vorsichtige Fahrweise.
  • Navigation mit Geschwindigkeitswarnung: Nutzen Sie Navigationssysteme, die vor Geschwindigkeitsüberschreitungen warnen.

Bergabfahrten: Die unbemerkte Beschleunigung

Bergabfahrten sind tückisch, da die Schwerkraft das Fahrzeug beschleunigt. Oft bemerkt man diese Beschleunigung nicht sofort, was zu einer Unterschätzung der Geschwindigkeit führen kann.

Faktoren, die zur Unterschätzung beitragen:

  • Schwerkraft: Die Schwerkraft wirkt als zusätzliche Beschleunigungskraft, die oft unbemerkt bleibt.
  • Motorbremse: Die Motorbremse wirkt bei einigen Fahrzeugen weniger stark als bei anderen, was die automatische Geschwindigkeitsreduktion erschwert.
  • Ablenkung: Die Konzentration kann auf die Kurvenfahrt gerichtet sein, wodurch die Geschwindigkeitsanzeige vernachlässigt wird.

Vermeidung der Unterschätzung bei Bergabfahrten:

  • Frühzeitiges Runterschalten: Wählen Sie einen niedrigeren Gang, um die Motorbremse stärker zu nutzen.
  • Aktives Bremsen: Betätigen Sie die Bremse regelmässig, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren.
  • Tacho im Blick behalten: Überprüfen Sie regelmässig Ihre Geschwindigkeit, besonders vor Kurven.
  • Vorausschauende Fahrweise: Antizipieren Sie die Notwendigkeit zu Bremsen und passen Sie Ihre Geschwindigkeit frühzeitig an.

Nachts und bei schlechtem Wetter: Eingeschränkte Sicht

Bei Nacht oder bei schlechtem Wetter (Regen, Nebel, Schnee) ist die Sicht eingeschränkt. Dies erschwert die Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten.

Faktoren, die zur Unterschätzung beitragen:

  • Eingeschränkte Sichtweite: Weniger Sicht bedeutet, dass Objekte später erkannt werden und weniger Zeit zum Reagieren bleibt.
  • Reflexionen: Nässe und Dunkelheit verursachen Reflexionen, die die Wahrnehmung zusätzlich erschweren.
  • Müdigkeit: Nachtfahrten führen schneller zu Müdigkeit, was die Konzentration und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt.

Vermeidung der Unterschätzung bei Nacht und schlechtem Wetter:

  • Reduzierung der Geschwindigkeit: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an. Fahren Sie langsamer als bei guten Bedingungen.
  • Erhöhung des Sicherheitsabstands: Halten Sie mehr Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, um ausreichend Zeit zum Reagieren zu haben.
  • Verwendung von Abblendlicht: Schalten Sie das Abblendlicht ein, auch tagsüber bei schlechter Sicht.
  • Überprüfung der Beleuchtung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Scheinwerfer und Rückleuchten sauber und funktionstüchtig sind.
  • Pausen einlegen: Machen Sie regelmässige Pausen, um Müdigkeit zu vermeiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Die Unterschätzung der eigenen Geschwindigkeit ist ein weit verbreitetes Problem, das durch verschiedene Faktoren begünstigt wird. Die oben genannten Situationen und Tipps sollen helfen, diese Fehleinschätzungen zu vermeiden und die Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen. Regelmässige Selbstreflexion der eigenen Fahrweise, kombiniert mit einem bewussten Umgang mit dem Fahrzeug und der Umgebung, ist entscheidend für ein sicheres Fahrerlebnis.

Denken Sie daran: Sicherheit geht vor!
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