Industriemechaniker Abschlussprüfung Teil 2 Sommer 2015 Theorie
Okay, Leute, schnallt euch an! Wir beamen uns zurück in den Sommer 2015, genauer gesagt zur Theorie der Industriemechaniker Abschlussprüfung Teil 2. Ja, genau die! Die, die man entweder verdrängt hat, oder an die man sich mit einem nostalgischen Grinsen erinnert.
Erinnert ihr euch noch an das Gefühl, als hättet ihr Tonnen von Fachbüchern und Skripten intus? Als wärt ihr ein wandelndes, sprechendes Lexikon für Drehzahl, Drehmoment und Durchflussmenge? Ach, waren das Zeiten! Und das alles für die Theorieprüfung, die gefühlt so wichtig war wie das Ergebnis des nächsten Fußballspiels!
Was wurde da eigentlich abgefragt?
Im Grunde ging es um alles, was mit der Herstellung, Wartung und Reparatur von Maschinen und Anlagen zu tun hat. Von den grundlegenden Werkstoffen bis hin zu komplexen Steuerungssystemen war alles dabei. Man musste die Unterschiede zwischen verschiedenen Stahlsorten kennen, als wären es die eigenen Kinder. Und natürlich die Funktionsweise von Hydraulik- und Pneumatiksystemen. Wer da nicht aufgepasst hat, dem sind wahrscheinlich die Ohren abgefallen vor lauter Zischen und Klappern.
Die berüchtigten Berechnungen
Ein absolutes Highlight (oder Alptraum, je nachdem, wie man es sieht) waren die Berechnungen. Kräfte, Momente, Wirkungsgrade… Zahlen über Zahlen, die einem den Kopf verdrehen konnten. Aber hey, wenigstens hatte man dann eine Ausrede, warum man beim nächsten Pub-Quiz die Mathefragen verhauen hat: "Sorry, Leute, ich war gedanklich noch bei der Berechnung des Reibungskoeffizienten einer Gleitlagerung!"
Man musste nicht nur wissen, wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Das war wie bei einer guten Beziehung: Nur wenn man das Warum versteht, kann man Probleme lösen und dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Übertragen auf die Industrie heißt das: Nur wenn man die physikalischen und technischen Zusammenhänge versteht, kann man eine Maschine reparieren, ohne dass einem gleich der ganze Laden um die Ohren fliegt. Stell dir vor, du schraubst an einer riesigen Turbine rum und denkst: "Ach, das bisschen Spiel hat doch noch nie geschadet!" Autsch!
Die kniffligen Fragen
Dann gab es diese Fragen, bei denen man dachte: "Wer zur Hölle kommt auf sowas?". Irgendwelche Details zu Normen und Vorschriften, die selbst gestandene Ingenieure nur mit Stirnrunzeln beantworten konnten. Aber auch hier galt: Ruhig Blut! Tief durchatmen! Und sich daran erinnern, was der Ausbilder einem gefühlt hundert Mal eingebläut hat. Im Zweifelsfall konnte man ja immer noch raten. Hauptsache, man hat irgendwas hingekritzelt.
Die Nachwirkungen
Und was hat uns die Theorieprüfung gebracht? Abgesehen von grauen Haaren und dem Gefühl, kurz vor dem Nervenzusammenbruch zu stehen? Eine ganze Menge! Das Wissen, dass man sich erarbeitet hat, ist die Grundlage für alles, was man später im Beruf macht. Es ist das Fundament, auf dem man sein Können aufbaut. Und es hat uns gelehrt, dass man auch die größten Herausforderungen meistern kann, wenn man sich nur reinhängt.
Plus, man hat eine super Story, um jüngere Azubis zu beeindrucken! "Als ich meine Abschlussprüfung gemacht habe, da…". Ihr wisst schon, der Klassiker. Und innerlich denkt man sich dann: "Ja, ich hab's geschafft! Ich bin ein Industriemechaniker! Ich kann die Welt verändern… zumindest eine Maschine nach der anderen."
Also, liebe Leser, egal ob ihr gerade mitten in der Ausbildung steckt, eure Prüfung schon hinter euch habt oder euch einfach nur für Technik interessiert: Lasst euch nicht entmutigen! Die Theorie ist zwar manchmal zäh, aber sie ist wichtig. Und mit ein bisschen Humor und Durchhaltevermögen kann man alles schaffen. In diesem Sinne: Auf die Industriemechaniker! Und auf die Theorie (die wir hoffentlich bald wieder vergessen dürfen)!
Ich erinnere mich noch genau an meinen Ausbilder, Herr Müller, der immer sagte: "Ohne Theorie keine Praxis, Lehrling!" Damals habe ich es gehasst, aber er hatte Recht!
