Insta Passwort Vergessen Und Email Auch
Kennt ihr das? Ihr wollt auf Instagram. Zack! Passwort vergessen. Kein Problem, denkt man. Einfach "Passwort vergessen" klicken. Aber dann… die E-Mail-Adresse! Auch vergessen! Oder zumindest… keinen blassen Schimmer, welche man damals benutzt hat.
Ich weiß, ich weiß. Man sollte seine Passwörter aufschreiben. Oder einen Passwort-Manager benutzen. Aber mal ehrlich: Wer macht das schon wirklich konsequent? Ich meine, wir sind doch alle ein bisschen chaotisch, oder?
Das Mysterium der E-Mail-Adresse
Das Schlimmste ist ja die E-Mail-Adresse. War es die von der Uni? Die alte Hotmail-Adresse, die man seit 2005 nicht mehr gecheckt hat? Oder vielleicht doch die, die man extra für Spam-Anmeldungen angelegt hat (und ironischerweise jetzt selber braucht)?
Manchmal fühlt es sich an, als würde man Archäologie betreiben. Man kramt in den Tiefen seines Gedächtnisses nach digitalen Überresten. Hatte man vielleicht einen Spitznamen? Ein Lieblingsdatum? Eine Kombination aus beidem?
Der unendliche Kreislauf der Passwort-Wiederherstellung
Und dann beginnt der Spaß. Man tippt E-Mail-Adresse um E-Mail-Adresse ein. "Diese E-Mail-Adresse ist nicht mit einem Instagram-Konto verknüpft." Mist! Nächste!
Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man sich fragt, ob man das Instagram-Konto überhaupt jemals angelegt hat. War das alles nur ein Traum? Eine bizarre Halluzination durch zu viel Social Media?
Ich sage euch was: In solchen Momenten überlege ich mir ernsthaft, ein neues Instagram-Konto zu erstellen. Einfach von vorne anfangen. Aber dann denke ich an all die Follower! All die mühsam aufgebauten Kontakte! Und natürlich an die perfekt kuratierte Selfie-Sammlung…
Unpopuläre Meinung: Es ist manchmal einfacher, ein komplett neues Leben zu beginnen, als sein Instagram-Passwort wiederzufinden.
Die dunkle Seite der Social-Media-Sucht
Ist es nicht ironisch? Wir sind so süchtig nach Social Media, dass wir ohne unser Instagram-Konto fast handlungsunfähig sind. Und gleichzeitig sind wir so schlecht darin, unsere Zugangsdaten zu verwalten, dass wir uns selbst aussperren.
Vielleicht ist das ja eine Lektion. Vielleicht sollten wir alle mal eine Social-Media-Detox machen. Einfach mal offline sein. Die Natur genießen. Mit echten Menschen sprechen. Aber wer will das schon?
Stattdessen verbringen wir Stunden damit, uns durch endlose Formulare zu klicken. "Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen ein." "Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer ein." "Bitte beantworten Sie diese Sicherheitsfrage, die Sie sich vor zehn Jahren ausgedacht haben."
Der Triumph des Vergessens
Und manchmal, ganz selten, geschieht ein Wunder. Man gibt die richtige E-Mail-Adresse ein. Oder beantwortet die Sicherheitsfrage richtig. Und plötzlich… da ist er! Der magische Link zum Zurücksetzen des Passworts.
In diesem Moment fühlt man sich wie ein Held. Ein digitaler Indiana Jones. Man hat die verlorene Arche des Passworts gefunden!
Aber die Freude ist meistens nur von kurzer Dauer. Denn dann muss man sich ein neues Passwort ausdenken. Und das ist ja bekanntlich noch schwieriger als das alte wiederzufinden.
Also, was lernen wir daraus? Wahrscheinlich nichts. Wir werden weiterhin unsere Passwörter vergessen. Wir werden weiterhin panisch nach unseren E-Mail-Adressen suchen. Und wir werden weiterhin unzählige Stunden damit verbringen, unsere digitalen Identitäten zu retten.
Aber hey, wenigstens haben wir dann eine gute Geschichte zu erzählen. Und vielleicht sogar ein paar neue graue Haare.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mal eben mein Instagram-Passwort ändern… äh… oder war es doch Twitter?
