Interview Auswertung Nach Mayring
Stell dir vor, du hast ein Interview geführt. Nicht irgendein Interview, sondern so ein richtig wichtiges, mit ganz vielen spannenden Antworten. Jetzt kommt die grosse Frage: Was machst du mit all den Infos? Wegschmeissen? Niemals! Hier kommt die Analyse ins Spiel, genauer gesagt, die Interview Auswertung nach Mayring.
Klingt kompliziert? Keine Sorge, ist es nicht! Stell dir vor, du bist ein Detektiv, der einen Fall lösen muss. Die Antworten aus dem Interview sind deine Spuren. Mayring ist dein Detektivhandbuch, das dir hilft, die Spuren richtig zu deuten.
Schritt 1: Die Zusammenfassung
Als erstes schnappst du dir das Interviewprotokoll und liest es aufmerksam durch. Wie ein spannendes Buch, nur dass du hier die Hauptaussagen extrahierst. Stell dir vor, du schreibst einen Klappentext für das Interview. Was sind die wichtigsten Punkte?
Beispiel: Sagen wir, du hast jemanden gefragt, warum er seinen Job gekündigt hat. Die Antwort war lang und ausführlich, aber im Kern sagte er: "Ich konnte meinen Chef einfach nicht mehr ertragen, der hat mich behandelt wie einen Roboter und meine Kreativität unterdrückt!" Bingo! Das ist eine Kernbotschaft, die du dir notierst.
Schritt 2: Die Kategorien
Jetzt wird's spannend! Du beginnst, Kategorien zu erstellen. Das sind wie kleine Schubladen, in die du die Aussagen aus dem Interview einsortierst. Stell dir vor, du räumst dein Zimmer auf und sortierst alles in Kisten: "Bücher", "Klamotten", "Krimskrams". Genauso machst du es mit den Interviewaussagen.
Beispiel:
- Kategorie 1: "Unzufriedenheit mit dem Chef"
- Kategorie 2: "Einschränkung der Kreativität"
- Kategorie 3: "Mangelnde Wertschätzung"
Und dann ordnest du die entsprechenden Aussagen aus dem Interview diesen Kategorien zu. "Der Chef hat mich behandelt wie einen Roboter" kommt in die Kategorie "Unzufriedenheit mit dem Chef", "Meine Kreativität wurde unterdrückt" kommt in die Kategorie "Einschränkung der Kreativität". Super, schon bist du ein Meister der Kategorisierung!
Schritt 3: Die Auswertung
Jetzt kommt der Teil, wo du wirklich zum Detektiv wirst! Du analysierst, wie oft bestimmte Kategorien vorkommen. Welche Schublade ist am vollsten? Welche Themen wurden am häufigsten angesprochen? Das gibt dir wichtige Hinweise.
Beispiel: Wenn du feststellst, dass "Unzufriedenheit mit dem Chef" in fast allen Interviews vorkommt, dann weisst du, dass das ein grosses Problem ist. Vielleicht solltest du mal beim Personalchef nachfragen, ob der weiss, was da so abgeht! Oder wenn "Einschränkung der Kreativität" oft genannt wird, dann solltest du überlegen, wie du die Kreativität deiner Mitarbeiter fördern kannst. Vielleicht ein Mal-Workshop am Wochenende? Oder ein Wettbewerb für die beste Marketing-Idee?
Schritt 4: Die Interpretation
Und jetzt kommt der magische Moment: Du interpretierst die Ergebnisse. Was bedeuten die Erkenntnisse? Was kannst du daraus lernen? Stell dir vor, du liest die Kristallkugel. Nur dass du hier keine magischen Kräfte brauchst, sondern einfach deinen gesunden Menschenverstand.
Beispiel: Wenn du herausfindest, dass viele Mitarbeiter unzufrieden mit ihrem Chef sind, dann solltest du Massnahmen ergreifen, um die Führungskompetenzen der Chefs zu verbessern. Vielleicht ein Seminar über "Empathische Führung"? Oder ein Coaching für schwierige Mitarbeitergespräche?
Und das war's! Interview Auswertung nach Mayring in einer Nussschale. Zugegeben, es gibt noch viele weitere Details und Feinheiten, aber das Grundprinzip ist einfach: Sammle die Spuren, sortiere sie, analysiere sie und ziehe deine Schlüsse daraus. So wirst du zum Meister der Interviewauswertung und kannst wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Und wer weiss, vielleicht entdeckst du ja sogar den nächsten grossen Trend!
Denk daran, sei kreativ, sei neugierig und hab Spass dabei! Die Interview Auswertung nach Mayring ist wie ein Abenteuer, bei dem du die verborgenen Schätze in den Antworten deiner Interviewpartner entdeckst.
Also, schnapp dir dein Interviewprotokoll und leg los! Wer weiss, welche spannenden Geschichten dir die Antworten erzählen werden.
Und noch ein kleiner Tipp: Vergiss nicht, dir zwischendurch eine Tasse Kaffee oder Tee zu gönnen. Schliesslich ist Detektivarbeit anstrengend!
