Introduction For A Summary
Mal ehrlich, wer liest eigentlich noch Einleitungen?
Ich meine, wirklich liest? Nicht nur überfliegt, um dann direkt zum saftigen Kern zu springen?
Ich gestehe: Ich gehöre zur Fraktion der Einleitungs-Ignorierer. Und ich habe da so eine... nun ja... "Theorie".
Die Einleitung: Oft mehr Ballast als Brücke
Klar, sie soll uns sanft ins Thema führen. Uns abholen. Uns neugierig machen.
Die Realität sieht oft anders aus. Da wird mit Phrasen um sich geworfen. Da werden Binsenweisheiten aufgetischt, als wären sie die Entdeckung des Jahrhunderts.
„In der heutigen, schnelllebigen Zeit…“ Äh ja, danke für die Info. Hätte ich jetzt echt nicht gewusst.
Oder der Klassiker: „Seit Anbeginn der Menschheit…“ Bitte was? Wir reden hier über die neueste Katzenfutter-Sorte. Muss das sein?
Ich bin der festen Überzeugung: Viele Einleitungen sind einfach nur Füllmaterial. Die Autorin oder der Autor musste halt irgendwie die geforderte Wortzahl erreichen.
Die Kunst des Weglassens
Ich sage: Mut zur Lücke! Weg mit dem unnötigen Gelaber! Ran an die Buletten! (Äh, ich meine, ran an den Kern der Sache.)
Stell dir vor, du gehst ins Kino. Der Film fängt mit einer dreißigminütigen Dokumentation über die Geschichte des Popcorns an. Würdest du bleiben?
Eben. Wir wollen den Film sehen! Nicht die Vorgeschichte des Snacks.
Genauso ist es mit einem guten Summary. Wir wollen die Essenz. Die Quintessenz. Das Filetstück.
Und ganz ehrlich: Wenn eine Einleitung mir nicht innerhalb der ersten drei Sätze klarmacht, warum ich weiterlesen soll, bin ich weg. Ciao, Kakao!
Ich weiß, das ist vielleicht eine radikale Ansicht. Einige puristische Leser hängen an ihren liebevoll formulierten Einleitungen. Verständlich. Irgendjemand muss sie ja lesen.
Aber ich behaupte: Eine gute Zusammenfassung braucht keine ellenlange Einleitung. Sie kann auch direkt BÄM! machen.
Direkt ins Geschehen springen. Direkt die wichtigsten Punkte nennen. Direkt meine Aufmerksamkeit fesseln.
Klar, es gibt Ausnahmen. Bei wissenschaftlichen Arbeiten oder komplexen Themen ist eine sorgfältige Einordnung wichtig. Aber auch da gilt: Keep it short and sweet!
Und was ist mit den Lesern, die sich ohne Einleitung verloren fühlen? Die ein bisschen "Warm-up" brauchen?
Denen sage ich: Lest die Zusammenfassung einfach zweimal! Beim zweiten Mal wird es sich anfühlen wie eine Einleitung. Problem gelöst!
Meine "Unpopuläre Meinung"
Ich bin mir bewusst, dass ich mit dieser Meinung anecke. Ich weiß, dass es Leute gibt, die Einleitungen lieben. Die sie brauchen. Die ohne sie nicht leben können.
Aber ich bleibe dabei: Die meisten Einleitungen sind überflüssig. Sie sind ein Relikt aus einer Zeit, in der Platzmangel kein Problem war und die Aufmerksamkeitsspanne der Leser noch nicht durch TikTok verkürzt wurde.
Wir leben im Zeitalter der Information. Wir werden mit Informationen bombardiert. Wir haben keine Zeit für unnötiges Blabla.
Deshalb mein Plädoyer: Mehr Mut zur Kürze! Mehr Mut zur Direktheit! Mehr Mut zum Weglassen!
Lasst uns die Einleitungen abschaffen! (Oder zumindest drastisch kürzen.)
Lasst uns direkt zum Punkt kommen! Lasst uns die Zeit der Leser respektieren!
Und lasst uns ehrlich sein: Wer hat diese Einleitung bis zum Ende gelesen?
(Psst... ich wette, nur die wenigsten!)
Ach, und noch etwas: Disclaimer: Das hier ist natürlich alles nur meine bescheidene Meinung. Fühlt euch frei, anderer Meinung zu sein. Aber seid ehrlich: Habt ihr diese Einleitung wirklich gebraucht, um zu verstehen, worum es geht?
Ich plädiere für die Revolution der Zusammenfassung: Weg mit dem Ballast, her mit der Essenz!
