Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt
Stellt euch vor, ihr steht mitten in Frankfurt, vielleicht gerade mit einer dampfenden Brezel in der Hand auf dem Weg zum Römerberg. Und wisst ihr was? Nur ein paar Schritte weiter, versteckt zwischen modernen Hochhäusern und charmanten Altbauten, liegt eine Universität, die mehr zu bieten hat als nur trockene Vorlesungen und stapelweise Bücher: die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Aber keine Sorge, wir reden hier nicht von staubtrockener Wissenschaft. Wir wollen euch zeigen, dass die Goethe-Uni, wie die Frankfurter sie liebevoll nennen, ein Ort voller Überraschungen, Anekdoten und sogar ein bisschen Kitsch ist!
Eine Uni mit Promi-Faktor (und einem Hauch von Rebellion)
Die Goethe-Uni ist quasi ein Kind der Frankfurter Bürger. Gegründet wurde sie nämlich 1914 – und zwar nicht vom Kaiser oder König, sondern von spendablen Frankfurter Bürgern, die Bock auf eine eigene, liberale Uni hatten. Das war damals ein ziemlicher Affront! Man könnte sagen, die Uni ist von Anfang an ein bisschen rebellisch gewesen. Und weil die Bürger so stolz auf ihren berühmtesten Sohn, Johann Wolfgang von Goethe, waren, nannten sie die Uni kurzerhand nach ihm. Stellt euch vor, ihr hättet das Sagen: "Nennen wir sie 'Sparkasse-Frankfurt-Universität'? Oder doch lieber 'Goethe-Uni'?". Ich glaube, die Entscheidung war klar, oder?
Aber zurück zu den Promis. Die Goethe-Uni hat nämlich so einige kluge Köpfe hervorgebracht, die später richtig Karriere gemacht haben. Denkt nur an Jürgen Habermas, den Philosophen-Titanen, oder an Theodor W. Adorno, einen der wichtigsten Denker der Frankfurter Schule. Und wer weiß, vielleicht sitzt gerade der nächste Nobelpreisträger in einer der Vorlesungen und kritzelt gelangweilt in seinem Notizblock. Die Chancen stehen gut, denn die Goethe-Uni ist bekannt für ihre exzellente Forschung, vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch in der Medizin und den Naturwissenschaften.
Der Campus: Mehr als nur Beton und Bibliotheken
Vergesst alles, was ihr über triste Uni-Campusse gehört habt! Die Goethe-Uni ist nämlich alles andere als langweilig. Sie erstreckt sich über mehrere Standorte in der ganzen Stadt, was bedeutet, dass ihr ständig unterwegs seid und neue Ecken von Frankfurt entdeckt. Der Campus Westend zum Beispiel, mit seinen beeindruckenden Gebäuden und dem weitläufigen Grüngelände, ist ein echter Hingucker. Hier lässt es sich prima in der Sonne chillen oder mit Freunden grillen – natürlich nur, wenn die Prüfungen gerade nicht vor der Tür stehen.
Und dann gibt es noch den Campus Bockenheim, der zwar etwas älter ist, aber dafür umso mehr Charme versprüht. Hier findet man noch viele historische Gebäude, die an die Gründerzeit der Uni erinnern. Und wer Hunger hat, kann sich in einer der zahlreichen Cafés und Restaurants rund um den Campus stärken. Vom hippen Veganer-Laden bis zur urigen Studenten-Kneipe ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
Goethe-Uni: Mehr als nur Studieren
Aber die Goethe-Uni ist nicht nur ein Ort zum Studieren, sondern auch ein Ort zum Leben, zum Netzwerken und zum Spaß haben. Es gibt unzählige Studenteninitiativen und Vereine, von der Theatergruppe über den Debattierclub bis hin zum Yoga-Verein. Und wer sich politisch engagieren will, findet hier ebenfalls viele Möglichkeiten. Die Goethe-Uni ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und ein Ort, an dem man seine Stimme erheben und etwas bewegen kann.
Besonders hervorzuheben ist auch das Sportangebot der Uni. Von A wie Aikido bis Z wie Zumba ist alles dabei. Und das Beste daran: Viele Kurse sind kostenlos oder zumindest sehr günstig. So kann man sich nach einer langen Vorlesung mal so richtig auspowern und den Kopf freibekommen. Oder man lernt einfach neue Leute kennen und findet vielleicht sogar den Partner fürs Leben – wer weiß?
Die Goethe-Uni ist wie ein riesiger Spielplatz für Erwachsene, ein Ort, an dem man sich ausprobieren, neue Interessen entdecken und seine Talente entfalten kann.
Apropos Partner fürs Leben: Die Goethe-Uni ist auch ein beliebter Ort zum Heiraten. Viele ehemalige Studenten kommen zurück, um sich in der Aula oder im Botanischen Garten das Ja-Wort zu geben. Und wer weiß, vielleicht haben sich ihre Eltern ja auch schon hier kennengelernt. Das ist doch romantisch, oder?
Und dann gibt es natürlich noch die legendären Uni-Partys. Ob auf dem Campus, in einer der umliegenden Bars oder in einem der vielen Studentenwohnheime – hier wird gefeiert, bis der Arzt kommt. Und wer es etwas ruhiger mag, kann sich in einem der vielen Museen und Galerien rund um die Uni inspirieren lassen. Frankfurt ist schließlich eine Stadt der Kunst und Kultur.
Also, wenn ihr das nächste Mal in Frankfurt seid, nehmt euch einen Moment Zeit und schaut euch die Goethe-Uni genauer an. Lasst euch von der Atmosphäre mitreißen, spürt den Geist der Rebellion und entdeckt die vielen kleinen und großen Überraschungen, die dieser Ort zu bieten hat. Und wer weiß, vielleicht entscheidet ihr euch ja sogar, hier zu studieren. Ihr werdet es nicht bereuen!
Denn die Goethe-Uni ist mehr als nur eine Universität. Sie ist ein Lebensgefühl, ein Ort der Begegnung und ein Stück Frankfurter Geschichte. Und sie ist der lebende Beweis dafür, dass Bildung Spaß machen kann – und dass selbst ein Philosoph wie Adorno mal jung war und vielleicht sogar auf einer Uni-Party abgezappelt hat. Man weiß es nicht genau, aber die Vorstellung ist doch irgendwie amüsant, oder?
