Joy Fielding Nur Der Tod Kann Dich Retten Zusammenfassung
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben dieses eine Buch, von dem alle schwärmen, und wir so: "Meh." Für mich ist das oft ein Joy Fielding Thriller. Speziell, reden wir heute über "Nur der Tod kann dich retten." (Originaltitel: Someone is Watching). Die Zusammenfassung klingt ja immer super: Frau, Geheimnis, Gefahr, Spannung! Aber die Umsetzung...? Nun ja...
Die Zusammenfassung – Kurz und Knackig (oder doch eher Kurz und... Naja?)
Also, Bailey Carpenter ist unsere Protagonistin. Scheint ein ganz normales Leben zu führen. Ehemann, Kind, Job. Dann fängt jemand an, sie zu stalken. Gruselige Anrufe, beunruhigende Beobachtungen, das volle Programm. Sie fühlt sich verfolgt und bedroht. Ihr Leben gerät aus den Fugen. Ihr Mann glaubt ihr nicht so recht. Die Polizei auch nicht. Also muss Bailey selbst herausfinden, wer ihr nachstellt. Klingt spannend, oder?
Meine (etwas ketzerische) Meinung
Hier kommt der "unpopular opinion"-Teil. Ich finde, "Nur der Tod kann dich retten" ist... okay. Nicht mehr, nicht weniger. Keine Hassliebe, einfach ein müdes Achselzucken. Ja, die Geschichte ist da. Ja, es gibt Spannung. Aber irgendwie... fehlt das gewisse Etwas. Das Besondere, das einen wirklich packt und bis zum Schluss nicht loslässt.
Vielleicht liegt es daran, dass die Charaktere nicht so richtig zünden. Bailey ist... da. Sie reagiert auf die Ereignisse, aber man fiebert nicht wirklich mit ihr mit. Ihr Mann ist... ein Mann. Irgendwie skeptisch und wenig hilfreich, wie das Klischee es so will. Und der Stalker? Nun, er ist halt böse. Genug gesagt?
Die Spannung – Eher lauwarm als kochend
Die Spannung baut sich auf, aber eher langsam und gemächlich. Keine plötzlichen Wendungen, keine überraschenden Enthüllungen, die einem den Atem rauben. Es ist eher ein stetiges Köcheln auf kleiner Flamme. Was an sich ja nicht schlecht sein muss, aber wenn man einen Thriller erwartet, der einen in den Sessel presst, ist man vielleicht etwas enttäuscht.
Ich will Joy Fielding nicht zu nahe treten. Sie ist eine erfolgreiche Autorin, und viele lieben ihre Bücher. Aber "Nur der Tod kann dich retten" hat mich einfach nicht so mitgerissen wie andere Thriller. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht bin ich einfach schon zu abgestumpft von all den spannungsgeladenen Geschichten, die es da draußen gibt.
Oder vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich innerlich schreie: "Warum geht sie nicht einfach zur Polizei UND bleibt dort, bis die helfen?!" Aber das ist ein anderes Thema.
Das Ende – Überraschend? Naja...
Das Ende... Okay, ich will nicht spoilern. Aber sagen wir mal so: Es ist... ein Ende. Es löst die Geschichte auf, erklärt die Motive des Stalkers und bringt Bailey hoffentlich zur Ruhe. Aber der große "Aha!"-Effekt bleibt aus. Man denkt sich eher: "Ach ja, okay. Das war's dann wohl."
Vielleicht bin ich auch einfach zu dumm, um die subtile Genialität des Plots zu erkennen. Oder vielleicht hat Joy Fielding einfach mal einen nicht ganz so brillanten Tag gehabt. Wer weiß?
Fazit: "Nur der Tod kann dich retten" ist ein Thriller, den man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. Er ist solide geschrieben, aber ohne wirklich herauszuragen. Wer Joy Fielding mag, wird vielleicht trotzdem Gefallen daran finden. Wer aber einen Thriller sucht, der einem wirklich den Schlaf raubt, sollte vielleicht lieber woanders suchen.
Und jetzt bin ich gespannt: Was ist eure Meinung zu "Nur der Tod kann dich retten"? Seid ihr begeistert oder eher skeptisch? Lasst es mich wissen!
Und falls ihr mich jetzt steinigen wollt, weil ich es gewagt habe, ein Buch von Joy Fielding zu kritisieren: Ich verstehe euch. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden.
