Kann Man Statt Fond Auch Brühe Nehmen
Also, mal ehrlich, Leute. Müssen wir uns wirklich noch über Fond unterhalten? Ich meine, klar, Fond klingt fancy. Nach Sterneküche und komplizierten Rezepten, die man eigentlich nur mit einer Küchenbrigade bewältigen kann.
Aber ganz unter uns: Wer von uns hat denn bitte ständig selbstgemachten Fond im Kühlschrank? Ich jedenfalls nicht. Und ich wette, die meisten von euch auch nicht.
Die Wahrheit über Fond (und Brühe)
Kommen wir zur Sache. Im Grunde ist Fond ja auch nur eine Art Brühe, oder? Brühe, die sich ein bisschen mehr Mühe gegeben hat. Brühe, die vielleicht ein bisschen länger auf dem Herd stand und sich ein bisschen wichtiger fühlt. Aber trotzdem: Brühe!
Und wisst ihr was? Ich finde, Brühe ist super. Brühe ist ein Alleskönner. Brühe ist der heimliche Star in meiner Küche. Suppen, Saucen, Risotto… ohne Brühe wäre alles irgendwie… fad.
Mein (unpopulärer) Standpunkt
Hier kommt meine unbequeme Wahrheit: Ich finde, man kann fast immer statt Fond Brühe nehmen. Ja, ich habe es gesagt! Steinigt mich ruhig!
Klar, es gibt Ausnahmen. Wenn man wirklich, wirklich ein Gourmet-Gericht zubereiten will und es auf jedes einzelne Aroma ankommt, dann mag der Fond vielleicht einen kleinen Unterschied machen. Aber Hand aufs Herz: Wie oft ist das wirklich der Fall?
Die meisten von uns kochen doch eher pragmatisch. Wir wollen etwas Leckeres auf den Tisch bringen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und da ist Brühe einfach die perfekte Lösung. Schnell, einfach und trotzdem voller Geschmack.
Ich erinnere mich an das Mal, als ich für meine Schwiegermutter ein Risotto gekocht habe. Sie ist eine absolute Feinschmeckerin. Ich hatte natürlich panische Angst, irgendetwas falsch zu machen. Laut Rezept sollte man unbedingt selbstgemachten Hühnerfond verwenden. Hatte ich den? Natürlich nicht. Ich habe heimlich Brühe genommen. Und was soll ich sagen? Sie hat es geliebt! Und sie hat nichts gemerkt!
Brühe: Der Held des Alltags
Brühe ist einfach so unglaublich vielseitig. Gemüsebrühe, Hühnerbrühe, Rinderbrühe… für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und man kann sie problemlos im Supermarkt kaufen. Oder, noch besser, selbst machen! Das ist gar nicht so schwer, wie man denkt.
Ich mache meine Brühe meistens aus Gemüseresten, die ich sonst wegwerfen würde. Karottenschalen, Lauchabschnitte, Sellerieschalen… alles kommt in einen Topf mit Wasser und ein paar Gewürzen. Et voilà! Selbstgemachte Brühe!
Und das Beste daran? Man kann sie wunderbar einfrieren. So hat man immer einen Vorrat zur Hand, wenn man sie mal braucht.
Merke: Eine gute Brühe ist Gold wert. Egal ob gekauft oder selbstgemacht.
Ich plädiere also für mehr Brühe im Leben! Vergesst den ganzen Hype um den Fond. Konzentriert euch auf das Wesentliche: Gutes Essen, das Spaß macht. Und dafür braucht man eben nicht immer Fond. Manchmal reicht auch einfach nur eine gute Brühe.
Und wenn jemand fragt, warum ihr keine Fond verwendet habt, dann sagt einfach: "Ich wollte es einfach halten." Oder: "Ich finde, Brühe schmeckt besser." Oder, meine Lieblingsantwort: "Ich hatte gerade keine Zeit, Fond zu kochen."
Die Hauptsache ist, dass es schmeckt. Und das tut es mit Brühe ganz bestimmt auch. Also, ran an den Topf und lasst es euch schmecken!
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von euch hat schon mal heimlich Brühe statt Fond verwendet? Traut euch ruhig, zuzugeben! Wir sind unter uns.
