Kartoffeln Kochen In Der Mikrowelle Mit Tupperware
Okay, los geht's. Wir reden über Kartoffeln. Nicht irgendeine Kartoffel, sondern die Kartoffel, die aus der Mikrowelle kommt, gekocht in einer Tupperware. Ja, genau. Ich weiß, was du denkst: "Kochen in der Mikrowelle? Ernsthaft?" Aber bleib dran. Es ist überraschend einfach und, wage ich zu sagen, sogar ein bisschen genial.
Meine Oma, sagen wir mal, sie hieß Helga (obwohl sie das nicht tat, aber Helga klingt nach Oma), war die Königin des traditionellen Kartoffelkochens. Riesige Töpfe, brodelndes Wasser, ein bisschen Salz. Eine Wissenschaft für sich. Sie hätte mich wahrscheinlich ausgelacht, wenn ich ihr vorgeschlagen hätte, Kartoffeln in der Mikrowelle zuzubereiten. Aber Helga ist leider nicht mehr da und Zeiten ändern sich.
Irgendwann, an einem dieser Abende, an denen man hungrig, müde und dem Wahnsinn nahe ist, starrte ich auf einen Sack Kartoffeln und eine leere Tupperware. Eine Idee, so kühn wie dumm, schoss mir durch den Kopf. Warum nicht? Was konnte schon schiefgehen?
Also, Kartoffeln geschnappt, gewaschen (das ist wichtig!), in mundgerechte Stücke geschnitten und in die Tupperware geworfen. Ein Schuss Wasser dazu, Deckel drauf (nicht ganz fest, es muss ja Dampf entweichen können!) und ab in die Mikrowelle. Ein paar Minuten später (ich habe natürlich immer wieder geprüft, ob sie weich sind), hatte ich... Kartoffeln. Gekochte Kartoffeln. In einer Tupperware. Aus der Mikrowelle.
Ich war ehrlich gesagt geschockt. Es hatte funktioniert! Und es war… gut! Nicht so zeremoniell wie Helgas Kartoffeln, aber perfekt für einen schnellen, bequemen Hunger.
Die Tupperware-Magie
Was ist das Geheimnis? Nun, die Tupperware spielt eine Schlüsselrolle. Sie hält die Feuchtigkeit und den Dampf im Inneren, was die Kartoffeln sanft und gleichmäßig gart. Ohne die Tupperware hättest du wahrscheinlich trockene, harte Kartoffelstücke. Und das will niemand.
Es ist ein bisschen wie ein kleiner, persönlicher Kartoffel-Dampfgarer. Stell dir vor, du hast deinen eigenen "Kartoffel-Mini-Dampfer 3000" direkt in deiner Mikrowelle. Nur dass es eben eine Tupperware ist. Und wahrscheinlich nicht so teuer.
Variationen für den Kartoffel-Enthusiasten
Jetzt kommt der spaßige Teil. Wenn du denkst, dass du jetzt ein Meister des Mikrowellen-Kartoffelkochens bist (was du wahrscheinlich bist), kannst du mit verschiedenen Variationen experimentieren.
Wie wäre es mit Kräutern? Ein paar Zweige Rosmarin oder Thymian in die Tupperware geben, bevor du sie in die Mikrowelle stellst. Das verleiht den Kartoffeln einen subtilen, aber köstlichen Geschmack. Oder eine Knoblauchzehe hinzufügen. Vorsicht, das kann süchtig machen!
Oder, wenn du es etwas ausgefallener magst, kannst du nach dem Kochen einen Klecks saure Sahne und etwas Schnittlauch hinzufügen. Voila! Eine schnelle und einfache Beilage, die sogar Gäste beeindrucken kann (solange sie nicht zu kritisch sind).
"Aber ist das nicht ungesund?" fragst du vielleicht.
Nun, so lange du nicht die billigste, giftigste Tupperware verwendest (bitte, mach das nicht!), ist es im Grunde dasselbe wie Kartoffeln in einem Topf zu kochen. Nur schneller und einfacher. Und mit weniger Abwasch. Das ist ein großer Pluspunkt, oder?
Ich habe diese Methode jetzt schon so oft angewendet, dass ich fast schon ein Profi bin. Ich kann dir sagen, wie lange du die Kartoffeln je nach Größe und Mikrowellenleistung kochen musst. Aber das würde den ganzen Spaß verderben. Einfach ausprobieren! Es ist nur eine Kartoffel. Und eine Tupperware.
Und falls es beim ersten Mal schiefgeht? Nun, dann hast du immer noch einen Sack Kartoffeln und eine Tupperware. Versuch es einfach nochmal. Irgendwann wirst du den Dreh raushaben. Und dann kannst du Helga im Geiste zuprosten und sagen: "Schau mal, Oma, ich habe Kartoffeln in der Mikrowelle gekocht! Und sie schmecken sogar gut!"
Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir eine Kartoffel, eine Tupperware und stürze dich ins Abenteuer des Mikrowellen-Kartoffelkochens. Es ist einfacher, als du denkst. Und vielleicht, nur vielleicht, wirst du genauso überrascht sein wie ich, wie gut es schmecken kann.
P.S. Vergiss nicht, die Tupperware danach abzuwaschen. Sonst gibt es Ärger mit dem Partner/Mitbewohner/der Katze.
