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Kind Alleine Einschlafen 6 Jahre


Kind Alleine Einschlafen 6 Jahre

Hallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch von einer ganz persönlichen Reise erzählen, einer Reise, die mich als Mutter sehr gefordert, aber auch unendlich bereichert hat: Die Reise zum selbstständigen Einschlafen meiner Tochter, als sie sechs Jahre alt war. Es ist kein Patentrezept, das ich euch hier anbiete, sondern vielmehr ein Einblick in unsere ganz eigene Geschichte, voller Stolpersteine, kleiner Siege und vor allem viel Liebe und Geduld.

Die Ausgangslage: Kuscheln bis zum Schlaf

Ich muss zugeben, bis kurz vor ihrem sechsten Geburtstag war das Einschlafen meiner Tochter ein ziemlich ritualisierter Prozess, der hauptsächlich darin bestand, dass ich dabei war. Jeden Abend, nach dem Zähneputzen, dem Vorlesen und den obligatorischen Gute-Nacht-Küsschen, kuschelten wir uns in ihr Bett. Ich hielt ihre Hand, summte leise Lieder oder erzählte Geschichten, bis ihre kleinen Augen schwer wurden und sie einschlief. Es war eine wunderschöne Zeit, keine Frage! Aber es wurde auch zunehmend anstrengender, sowohl für mich als auch – ich ahnte es damals noch nicht – für sie. Ich merkte, dass ich abends kaum noch Zeit für mich hatte, und dass meine Tochter immer abhängiger davon wurde, dass ich bei ihr lag.

Ich begann, mich zu fragen, ob ich ihr damit wirklich einen Gefallen tat. War es nicht an der Zeit, ihr beizubringen, sich selbst zu beruhigen und in den Schlaf zu finden? Würde sie nicht selbstbewusster und unabhängiger werden, wenn sie diese Fähigkeit erlernte? Diese Fragen schwirrten mir immer öfter im Kopf herum und schließlich beschloss ich, dass wir etwas ändern mussten.

Die Entscheidung: Ein sanfter Übergang

Ich wollte auf keinen Fall einen kalten Entzug veranstalten. Meine Tochter war sehr sensibel und ich wusste, dass ein abrupter Wechsel sie verunsichern und ängstigen würde. Deshalb entschied ich mich für einen sanften Übergang, einen behutsamen Prozess, der ihr Zeit gab, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Ich las viel über verschiedene Methoden und Ansätze, sprach mit anderen Müttern und schließlich entwickelten wir unseren ganz eigenen Plan.

Schritt 1: Das Gespräch

Der erste Schritt war ein offenes und ehrliches Gespräch mit meiner Tochter. Ich erklärte ihr, dass sie jetzt schon ein großes Mädchen war und dass es wichtig war, dass sie lernte, selbstständig einzuschlafen. Ich betonte, dass ich sie immer noch liebte und für sie da war, aber dass ich ihr auch zutraute, das alleine zu schaffen. Ich erklärte ihr auch, warum ich dachte, dass es gut für sie wäre: Mehr Zeit für mich zum Lesen oder Spielen, und mehr Selbstvertrauen für sie, zu wissen, dass sie sich selbst beruhigen kann. Ich war sehr darauf bedacht, ihr keine Schuldgefühle zu machen oder sie zu drängen. Es sollte ein positives Gespräch sein, das ihr Mut machte.

Schritt 2: Die Gute-Nacht-Routine

Wir behielten unsere feste Gute-Nacht-Routine bei: Zähneputzen, Vorlesen, Gute-Nacht-Küsschen. Aber anstatt mich mit ihr ins Bett zu kuscheln, führte ich ein neues Element ein: Das Kuscheltier-Ritual. Sie durfte sich ihr Lieblingskuscheltier aussuchen und ihm all ihre Sorgen und Ängste erzählen. Ich erklärte ihr, dass das Kuscheltier sie beschützen und trösten würde, wenn sie nachts aufwachte. Nach dem Kuscheltier-Gespräch legte ich sie ins Bett, gab ihr noch einen letzten Kuss und sagte ihr, dass ich gleich um die Ecke war, falls sie mich brauchte.

Schritt 3: Die "Ich-bin-gleich-wieder-da"-Methode

Anfangs war es natürlich nicht einfach. Sie rief mich immer wieder zurück, mal weil sie Durst hatte, mal weil ihr Kissen nicht richtig lag, mal einfach nur, weil sie meine Nähe brauchte. Ich ging dann immer wieder kurz zu ihr, beruhigte sie, gab ihr einen Schluck Wasser oder richtete ihr Kissen und sagte ihr, dass ich gleich wieder da wäre. Ich verlängerte die Abstände zwischen meinen Besuchen langsam aber stetig. Am Anfang waren es vielleicht nur ein paar Sekunden, dann eine Minute, dann zwei, und so weiter. Wichtig war, dass ich mein Versprechen hielt und tatsächlich immer wieder zurückkam. Sie musste sich darauf verlassen können, dass ich für sie da war, auch wenn ich nicht die ganze Zeit bei ihr im Zimmer saß.

Schritt 4: Die Belohnung

Um ihre Motivation zu steigern, führten wir ein kleines Belohnungssystem ein. Für jede Nacht, in der sie ohne meine Hilfe eingeschlafen war, bekam sie einen kleinen Sticker auf einen Kalender. Wenn sie eine bestimmte Anzahl von Stickern gesammelt hatte, durfte sie sich etwas Besonderes aussuchen, z.B. ein neues Buch oder ein kleines Spielzeug. Es war keine große Sache, aber es gab ihr einen zusätzlichen Anreiz, durchzuhalten.

Die Herausforderungen: Rückschläge und Zweifel

Der Weg zum selbstständigen Einschlafen war nicht immer einfach. Es gab Rückschläge, Nächte, in denen sie weinte und mich verzweifelt brauchte. An diesen Abenden gab ich dann auch nach und kuschelte mich wieder zu ihr ins Bett. Ich wusste, dass es wichtig war, ihr in diesen Momenten Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Aber ich versuchte auch, am nächsten Abend wieder an unserem Plan festzuhalten.

Auch ich selbst hatte Zweifel. War es wirklich richtig, sie so früh loszulassen? Würde ich ihr damit nicht schaden? Diese Fragen quälten mich oft. Aber ich erinnerte mich dann immer wieder daran, warum ich diesen Weg eingeschlagen hatte: Ich wollte ihr helfen, selbstständig und selbstbewusst zu werden. Und ich glaubte fest daran, dass sie das schaffen konnte.

Der Erfolg: Stolz und Erleichterung

Nach einigen Wochen des Übens und Ausprobierens schaffte sie es dann tatsächlich: Sie schlief ganz alleine ein! Ich war so stolz auf sie! Und auch ich selbst war unglaublich erleichtert. Ich hatte wieder mehr Zeit für mich am Abend und wusste, dass ich meiner Tochter etwas Wichtiges mitgegeben hatte: Die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und in den Schlaf zu finden.

Es war ein langer und manchmal steiniger Weg, aber er hat sich gelohnt. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, auf die Bedürfnisse seines Kindes einzugehen, aber auch, ihm etwas zuzutrauen und ihm Raum für Entwicklung zu geben. Und vor allem habe ich gelernt, dass Liebe und Geduld die wichtigsten Zutaten für eine erfolgreiche Erziehung sind.

Abschließende Gedanken

Ich hoffe, meine Geschichte hat euch Mut gemacht und euch gezeigt, dass es möglich ist, Kindern das selbstständige Einschlafen beizubringen. Es ist kein einfacher Prozess, aber mit Liebe, Geduld und einer individuellen Strategie kann es gelingen. Jedes Kind ist anders, also findet heraus, was für euer Kind am besten funktioniert. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es Rückschläge gibt, und feiert die kleinen Siege. Und vergesst nicht: Das Wichtigste ist, dass euer Kind sich geliebt und sicher fühlt.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir gerne! Ich freue mich darauf, von euren Erfahrungen zu hören.

Bis bald und alles Liebe!

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