Kind Beschreiben Im Kindergarten
Habt ihr schon mal im Kindergarten beobachtet, wie Kinder die Welt beschreiben? Es ist unglaublich! Einfach zum Dahinschmelzen. Und super lustig. Manchmal auch ein bisschen verrückt. Aber immer ehrlich!
Die Welt mit Kinderaugen
Stellt euch vor: Ein Kind sieht eine Wolke. Was sagt es? Vielleicht "Ein Riesen-Schaf!" Oder "Ein Eis zum Reinbeißen!" Sie sehen Dinge, die wir Erwachsenen längst übersehen. Unsere Vorstellungskraft ist...na ja... eingerostet. Kinder aber? Die haben noch vollen Zugriff auf ihre Fantasie. Und das merkt man an ihren Beschreibungen.
Ein roter Marienkäfer wird zum "fliegenden Erdbeerchen". Der grüne Rasen ist ein "Dschungel für Ameisen". Eine Pfütze? Ein "See für Gummistiefel"! Es ist Poesie. Ungewollt, aber trotzdem Poesie. Und das jeden Tag aufs Neue.
Warum ist das so witzig?
Es liegt an der Perspektive. Kinder nehmen die Welt anders wahr. Sie sind nicht so sehr auf Details fixiert. Sie sehen das Große, das Ganze. Und sie interpretieren es frei. Ohne Filter. Ohne "Das darf man aber nicht so sagen".
Ein Beispiel: Ein Kind malt ein Bild. Es soll einen Baum darstellen. Aber der Baum ist blau. Und hat lila Äpfel. Und der Himmel ist grün. Würden wir Erwachsenen vielleicht korrigieren? "Der Baum ist aber braun!" Falsch! Das Kind hat SEINEN Baum gemalt. In SEINER Welt. Und da sind blaue Bäume eben ganz normal. Das ist Kind Beschreiben in Reinkultur!
Und dann ist da noch die Sprache. Kinder benutzen Wörter, die wir schon vergessen haben. Oder sie erfinden neue. "Kuscheltier-müde" zum Beispiel. Oder "Sonnenschein-glücklich". Klingt doch toll, oder?
Unvergessliche Momente
Ich erinnere mich an ein Kind, das einen Regenwurm als "Erd-Nudel" bezeichnet hat. Oder ein anderes, das den Mond als "Nacht-Lampe" bezeichnet hat. Solche Momente sind einfach unbezahlbar.
Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum Kind Beschreiben so unterhaltsam ist: Es ist so ehrlich. Kinder sagen, was sie denken. Ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn ein Kind findet, dass Oma komische Haare hat, dann sagt es das auch. Direkt und unverblümt. Das kann manchmal peinlich sein. Aber meistens ist es einfach nur zum Lachen.
Was können wir davon lernen?
Eine ganze Menge! Zum Beispiel, die Welt wieder mit Kinderaugen zu sehen. Die kleinen Dinge zu schätzen. Und die Fantasie spielen zu lassen. Einfach mal den inneren Kritiker ausschalten und die Welt neu entdecken.
Versucht es mal! Geht in den Kindergarten. Oder beobachtet eure eigenen Kinder. Hört genau zu, was sie sagen. Ihr werdet staunen, wie kreativ und witzig sie sind. Ihr werdet die Welt mit anderen Augen sehen. Und ihr werdet euch fragen, warum ihr das nicht schon früher gemacht habt.
Es ist wie ein kleiner Kurs in Sachen Kreativität und Lebensfreude. Kostenlos und inklusive Lachmuskel-Training. Was will man mehr?
Lasst uns Kind Beschreiben feiern!
Also, lasst uns die kleinen Künstler und Poeten feiern! Lasst uns ihre Beschreibungen sammeln. Aufschreiben. Und uns immer wieder daran erinnern. Denn sie sind ein Geschenk. Ein Geschenk der Ehrlichkeit, der Fantasie und der Lebensfreude.
Ich bin überzeugt: Wenn wir alle ein bisschen mehr wie Kinder wären, wäre die Welt ein besserer Ort. Ein bunterer. Ein fröhlicherer. Und vor allem: ein lustigerer!
Also, Augen auf und Ohren gespitzt! Die nächste "Erd-Nudel" kommt bestimmt bald vorbei. Und wer weiß, vielleicht inspiriert sie euch ja zu eurer eigenen kleinen Poesie.
Probiert es aus und lasst euch von der Magie des Kind Beschreiben verzaubern! Ihr werdet es nicht bereuen.
"Die Welt ist voller Wunder, man muss sie nur mit den Augen eines Kindes sehen."
Und denkt daran: Ein bisschen Kind sein, tut uns allen gut!
