Kindergarten Freundebuch Das Mag Ich Gar Nicht
Kennt ihr das? Manchmal entdeckt man etwas, das ist einfach nur... komisch-schön. So geht es mir mit dem Kindergarten Freundebuch. Aber nicht mit den normalen, oh nein! Ich meine die Version: "Das mag ich gar nicht!"
Ja, richtig gelesen. Kein Zuckerguss, keine Einhörner, sondern ehrliche Abneigungen von kleinen Menschen. Und glaubt mir, das ist Gold wert.
Was ist das überhaupt?
Stellt euch vor: Ein ganz normales Freundebuch. Mit Platz für Name, Alter, Lieblingsfarbe. Aber dann kommt der Clou: "Das mag ich gar nicht!". Und hier entfaltet sich das ganze Drama, die ganze Poesie der kindlichen Seele.
Warum ist das so lustig?
Kinder sind ehrlich. Erbarmungslos ehrlich. Wenn ein Kind etwas nicht mag, dann wird das mit voller Inbrunst verkündet. Kein diplomatisches Geplänkel, keine Rücksicht auf Befindlichkeiten. Einfach nur: "Spinat! Bäh!". Oder: "Wenn Mama singt!".
Die Antworten sind oft so unerwartet und absurd, dass man einfach lachen muss. Da schreibt ein kleiner Max: "Ich mag nicht, wenn mein Bruder an meinen Legos baut". Verständlich, oder? Oder die kleine Lisa: "Ich mag nicht, wenn es regnet, weil dann meine Schuhe nass werden!". Logisch!
Es ist diese unverfälschte Ehrlichkeit, die den Charme ausmacht. Wir Erwachsenen versuchen ja ständig, alles zu beschönigen, zu relativieren. Kinder kennen das nicht. Sie sagen, was Sache ist. Und das ist einfach unglaublich erfrischend.
Manchmal sind die Abneigungen auch einfach nur putzig. "Ich mag nicht, wenn die Katze an meinen Füßen kratzt!". Ja, das kann ich nachvollziehen. Oder: "Ich mag nicht, wenn Papa versucht, Witze zu erzählen!". Autsch!
Mehr als nur ein Lacher
Aber das "Das mag ich gar nicht!" Freundebuch ist mehr als nur ein Quell der Belustigung. Es ist auch ein Fenster in die kindliche Welt. Man erfährt etwas über ihre Ängste, ihre Sorgen, ihre kleinen Dramen.
Da schreibt ein Kind vielleicht: "Ich mag nicht, wenn Mama und Papa sich streiten!". Und plötzlich wird einem bewusst, dass auch kleine Kinder große Gefühle haben. Dass sie mitbekommen, was um sie herum passiert.
Oder ein anderes Kind: "Ich mag nicht, wenn es dunkel ist!". Ein ganz einfacher Satz, aber er verrät so viel über die Urängste, die in uns allen schlummern.
Das Freundebuch ist also auch eine Einladung, sich mit den Kindern auseinanderzusetzen. Nachzufragen, warum sie etwas nicht mögen. Ihnen zuzuhören. Ihnen zu zeigen, dass ihre Gefühle ernst genommen werden.
Eine bleibende Erinnerung
Stellt euch vor, ihr findet dieses Freundebuch in 20 Jahren wieder. Ihr blättert darin und lest die Abneigungen eurer Kinder. "Ich mag nicht, wenn mein Bruder an meinen Legos baut!". Da kommen die Erinnerungen hoch. Man sieht den kleinen Max wieder vor sich, wie er seine Legos verteidigt.
Es sind diese kleinen, unscheinbaren Momente, die das Leben ausmachen. Und das "Das mag ich gar nicht!" Freundebuch fängt diese Momente auf eine ganz besondere Art und Weise ein.
Es ist eine Momentaufnahme der kindlichen Seele. Ein Spiegelbild ihrer Ängste und Freuden. Ein Zeugnis ihrer unverfälschten Ehrlichkeit.
Wo bekommt man so etwas?
Inzwischen gibt es das "Das mag ich gar nicht!" Freundebuch in vielen Buchhandlungen oder online zu kaufen. Achtet einfach darauf, dass es auch wirklich diesen Zusatz hat. Denn nur dann entfaltet es seine volle Wirkung.
Oder, noch besser: Bastelt doch einfach selbst eins! Nehmt ein leeres Notizbuch und schreibt auf jede Seite: "Das mag ich gar nicht!". Lasst eure Kinder, eure Nichten und Neffen, eure Enkelkinder ausfüllen. Ihr werdet staunen, was dabei herauskommt.
Es ist ein wunderbares Projekt für einen verregneten Nachmittag. Und es ist eine Investition in die Zukunft. Denn dieses Freundebuch wird euch noch viele Jahre Freude bereiten.
Fazit: Das "Das mag ich gar nicht!" Freundebuch ist mehr als nur ein lustiges Gadget. Es ist ein Fenster in die kindliche Welt, eine Einladung zur Auseinandersetzung und eine bleibende Erinnerung. Probiert es aus! Ihr werdet es nicht bereuen.
Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch etwas, das ihr gar nicht mögt... ;-)
