Klassenarbeit Persönlicher Brief Schreiben 5 Klasse Gymnasium
Kennt ihr das? Klassenarbeit kündigt sich an. Und dann auch noch: Persönlicher Brief. 5. Klasse Gymnasium. Panik bricht aus! Ich sage euch was: Ich fand das eigentlich gar nicht SO schlimm.
Okay, okay, ich sehe eure ungläubigen Blicke. "Persönlicher Brief"? Das klingt doch nach schnulzigen Liebesbekundungen an den hamsterzüchtenden Opa. Oder endlosem Gejammer über Mathe. Wer will DAS denn lesen?
Das Geheimnis des persönlichen Briefs
Aber mal ehrlich, das Geheimnis ist doch, sich einfach was auszudenken! Ein bisschen Fantasie, ein bisschen Drama. Stell dir vor, du schreibst an deinen besten Freund, der gerade auf einem fernen Planeten Urlaub macht. Oder an den Weihnachtsmann, weil die Playstation dieses Jahr einfach *zu* wichtig ist.
Klar, die Lehrerin will, dass du Anrede, Einleitung, Hauptteil und Schluss nicht vergisst. Blablabla. Aber innerhalb dieser Regeln kannst du doch total durchdrehen! Ich habe mal einen Brief an meinen Hund geschrieben, in dem ich ihm erklärt habe, warum er nicht vom Tisch essen darf. War das pädagogisch wertvoll? Vermutlich nicht. War es unterhaltsam zu schreiben? ABSOLUT!
Die Anrede: Mehr als nur "Lieber..."
Die Anrede ist schon die halbe Miete. "Lieber Paul" ist doch total langweilig. Wie wäre es mit: "Mein werter Paul, Held der Popcornschlacht"? Oder: "Du glorreicher Paul, Bezwinger der Spaghettimonster"? Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Je alberner, desto besser!
Ich gebe zu, es gab auch Momente der Verzweiflung. Die Einleitung war immer mein Endgegner. Was schreibt man da bloß? Irgendwas mit "Wie geht es dir?" oder "Ich hoffe, du hattest einen schönen Urlaub"? Gähn! Ich habe dann angefangen, mit dem Wetter zu lügen. "Es schneit hier gerade grüne Gummibärchen!" Oder: "Die Sonne scheint so hell, dass die Kühe rückwärts grasen!" Vielleicht nicht ganz realistisch, aber hey, es hat die Lehrerin zum Schmunzeln gebracht.
Der Hauptteil war dann meistens ein heilloses Durcheinander aus erfundenen Geschichten und übertriebenen Problemen. "Gestern hat mir der Hamster meinen Radiergummi geklaut!" Oder: "Ich habe versucht, einen Kuchen zu backen, aber er ist explodiert und jetzt klebt die ganze Küche!" Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber hey, es musste ja irgendwie die Seite füllen.
Der Schluss: Ein würdiger Abschied
Und der Schluss? "Viele liebe Grüße"? Nee, viel zu schnöde. "Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder und können zusammen die Welt retten!" Oder: "Ich warte sehnsüchtig auf deine Antwort und darauf, dass du mir endlich das Rezept für deine geheimen Ninja-Kekse verrätst!"
Ich weiß, ich weiß, es klingt alles total bescheuert. Aber darum geht es doch! Der persönliche Brief in der 5. Klasse ist doch eigentlich eine super Gelegenheit, einfach mal Quatsch zu machen und seine Fantasie spielen zu lassen. Anstatt sich zu stressen und zu versuchen, einen perfekten Brief zu schreiben, sollte man lieber einfach Spaß haben.
Denn ganz ehrlich: Wer erinnert sich später noch an die perfekte Anrede oder den korrekten Satzbau? Aber die Geschichte vom explodierten Kuchen, die vergisst man nicht so schnell!
Also, liebe 5.-Klässler, lasst euch nicht unterkriegen! Der persönliche Brief ist euer Freund, nicht euer Feind. Nutzt ihn, um eure Lehrer zum Lachen zu bringen, eure Freunde zu beeindrucken und einfach mal so richtig albern zu sein. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dabei ja sogar euer Talent zum Geschichtenerzählen.
Ach ja, und noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr gar keine Ideen habt, fragt eure Eltern! Die haben bestimmt auch noch ein paar peinliche Geschichten aus ihrer Kindheit auf Lager, die ihr für euren Brief "inspirieren" könnt. Viel Spaß!
PS: Ich glaube, ich sollte mal wieder einen persönlichen Brief schreiben. Vielleicht an meinen Vermieter, um ihm zu erklären, warum die Tapete im Bad plötzlich rosa ist… hmmm…
