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Knigge Wer Ihn Nicht Hat Fällt Aus Dem Gesellschaftlichen Rahmen


Knigge Wer Ihn Nicht Hat Fällt Aus Dem Gesellschaftlichen Rahmen

Viele, die nach Deutschland kommen oder hier neu anfangen, stoßen auf den Begriff "Knigge". Oftmals wird er im Zusammenhang mit gutem Benehmen und gesellschaftlichen Regeln verwendet. Doch wer war Knigge eigentlich, und was steckt hinter den "Knigge-Regeln"? Dieser Artikel soll Ihnen einen klaren und praktischen Überblick geben, damit Sie sich im deutschen gesellschaftlichen Rahmen sicher bewegen können.

Wer war Adolph Freiherr Knigge?

Adolph Freiherr Knigge (1752-1796) war ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer. Sein bekanntestes Werk ist "Über den Umgang mit Menschen", das 1788 erschien. Anders als viele denken, handelt es sich bei diesem Buch nicht um ein starres Regelwerk für gutes Benehmen. Knigge beschäftigte sich vielmehr mit den psychologischen und sozialen Aspekten des menschlichen Miteinanders. Er plädierte für einen respektvollen, ehrlichen und situationsangemessenen Umgang mit anderen Menschen. Das Buch ist eine Sammlung von Ratschlägen und Überlegungen, wie man Beziehungen pflegen, Konflikte lösen und erfolgreich kommunizieren kann. Im Laufe der Zeit wurde der Name Knigge jedoch synonym mit Benimmregeln, Etikette und gesellschaftlichem Anstand.

Was bedeutet "Knigge" heute?

Heute umfasst der Begriff "Knigge" ein breites Spektrum an Verhaltensregeln und Gepflogenheiten, die in verschiedenen Situationen als angemessen gelten. Diese Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und können sich je nach Region, sozialem Kontext und Generation unterscheiden. Im Kern geht es jedoch immer darum, Respekt zu zeigen, Höflichkeit zu wahren und sich rücksichtsvoll zu verhalten. Wer sich an die gängigen "Knigge-Regeln" hält, signalisiert, dass er die Gepflogenheiten der Gesellschaft kennt und respektiert.

Die wichtigsten "Knigge-Regeln" im Überblick:

Allgemeine Umgangsformen:

  • Begrüßung und Vorstellung: In Deutschland ist es üblich, sich mit einem Händedruck zu begrüßen. Der Händedruck sollte fest und kurz sein. Bei der Vorstellung nennt man seinen Vor- und Nachnamen. Ältere oder ranghöhere Personen werden zuerst begrüßt. In formellen Situationen wird man mit "Frau/Herr [Nachname]" angesprochen.
  • Anrede: In Deutschland ist die Anrede mit "Sie" üblich, außer man ist mit der Person befreundet oder per Du. Die Du-Form wird in der Regel angeboten, meistens von der älteren oder ranghöheren Person. Wechseln Sie nicht ohne Einverständnis zur Du-Form.
  • Pünktlichkeit: Pünktlichkeit wird in Deutschland sehr ernst genommen. Verspätungen sollten unbedingt vermieden werden. Sollte es dennoch zu einer Verspätung kommen, ist es wichtig, sich zu entschuldigen und den Grund zu nennen.
  • Höflichkeit und Respekt: Höflichkeit und Respekt sind grundlegende Werte im deutschen Umgang miteinander. Man sollte stets "Bitte" und "Danke" sagen und auf eine angemessene Sprache achten. Beleidigungen oder abwertende Äußerungen sind tabu.
  • Gesprächsverhalten: Zuhören ist genauso wichtig wie Sprechen. Lassen Sie andere ausreden und unterbrechen Sie sie nicht unnötig. Achten Sie auf eine angemessene Lautstärke und vermeiden Sie es, zu viel über sich selbst zu sprechen.
  • Körpersprache: Achten Sie auf Ihre Körpersprache. Ein offener Blickkontakt, eine aufrechte Haltung und ein freundliches Lächeln signalisieren Interesse und Wertschätzung. Vermeiden Sie es, in der Öffentlichkeit zu gähnen, sich zu kratzen oder mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Tischsitten:

  • Platzierung: Bei formellen Essen gibt es oft eine feste Sitzordnung. Achten Sie darauf, wo Sie platziert werden und nehmen Sie Ihren Platz erst ein, wenn Ihnen dazu aufgefordert wird.
  • Besteck: Das Besteck wird von außen nach innen benutzt. Gabel links, Messer rechts. Suppenlöffel liegt rechts außen. Wenn Sie eine Pause machen, legen Sie das Besteck gekreuzt auf den Teller. Wenn Sie fertig sind, legen Sie das Besteck parallel nebeneinander auf den Teller.
  • Servietten: Die Serviette wird vor dem Essen auf den Schoß gelegt. Benutzen Sie sie, um sich den Mund abzutupfen. Nach dem Essen legen Sie die Serviette locker gefaltet neben den Teller.
  • Essen und Trinken: Beginnen Sie erst mit dem Essen, wenn alle am Tisch bedient wurden. Kauen Sie mit geschlossenem Mund und sprechen Sie nicht mit vollem Mund. Stoßen Sie nicht mit Gläsern an, während Sie noch etwas im Mund haben. Trinken Sie nicht direkt aus der Flasche oder dem Krug.
  • Gesprächsführung: Vermeiden Sie es, über unangenehme oder kontroverse Themen zu sprechen. Smalltalk über das Essen, das Wetter oder allgemeine Interessen ist in der Regel angebracht.

Besondere Situationen:

  • Einladungen: Wenn Sie zu einer Party oder einem Essen eingeladen werden, ist es üblich, sich mit einem kleinen Geschenk zu bedanken. Blumen, Wein oder eine Kleinigkeit für den Gastgeber sind eine gute Wahl.
  • Besuche: Wenn Sie jemanden besuchen, ist es höflich, vorher anzurufen und sich anzukündigen. Bringen Sie gegebenenfalls ein kleines Gastgeschenk mit.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: In öffentlichen Verkehrsmitteln ist es wichtig, Rücksicht auf andere Fahrgäste zu nehmen. Vermeiden Sie es, laut zu telefonieren oder Musik zu hören, die andere stört. Bieten Sie älteren oder behinderten Menschen Ihren Sitzplatz an.
  • Geschäftsleben: Im Geschäftsleben gelten besondere Regeln. Pünktlichkeit, Professionalität und Respekt sind unerlässlich. Achten Sie auf eine angemessene Kleidung und eine formelle Sprache.

Fallen Sie aus dem gesellschaftlichen Rahmen, wenn Sie die "Knigge-Regeln" nicht kennen?

Nicht unbedingt! Die meisten Menschen sind tolerant und verständnisvoll, besonders gegenüber Neuankömmlingen. Allerdings kann Unkenntnis der gängigen Gepflogenheiten zu Missverständnissen oder Irritationen führen. Wer die "Knigge-Regeln" kennt und beachtet, zeigt, dass er sich bemüht, sich in die Gesellschaft zu integrieren und die kulturellen Unterschiede zu respektieren. Dies kann Ihnen im privaten und beruflichen Leben viele Vorteile bringen.

Wo kann man mehr über "Knigge" erfahren?

Es gibt zahlreiche Bücher, Kurse und Online-Ressourcen, die sich mit dem Thema "Knigge" beschäftigen. Einige empfehlenswerte Quellen sind:

  • Bücher: Es gibt viele Bücher, die sich mit dem Thema Etikette und gutes Benehmen befassen. Achten Sie darauf, dass die Informationen aktuell und relevant für den deutschen Kontext sind.
  • Knigge-Kurse: Viele Volkshochschulen und private Anbieter bieten Knigge-Kurse an, in denen Sie die wichtigsten Regeln und Gepflogenheiten lernen können.
  • Online-Ressourcen: Im Internet finden Sie zahlreiche Artikel und Videos zum Thema "Knigge". Achten Sie jedoch darauf, dass die Informationen von seriösen Quellen stammen.
  • Beobachtung: Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Mitmenschen und lernen Sie von ihnen. Achten Sie darauf, wie sich Menschen in verschiedenen Situationen verhalten und passen Sie Ihr eigenes Verhalten entsprechend an.

Fazit:

Der "Knigge" ist mehr als nur ein Regelwerk für gutes Benehmen. Er ist ein Leitfaden für einen respektvollen und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Wer die gängigen Gepflogenheiten kennt und beachtet, kann sich im deutschen gesellschaftlichen Rahmen sicher bewegen und positive Beziehungen aufbauen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Flexibilität und Situationsbewusstsein genauso wichtig sind wie die Kenntnis der Regeln selbst. Seien Sie aufmerksam, beobachten Sie und passen Sie Ihr Verhalten entsprechend an. Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl werden Sie sich schnell in der deutschen Gesellschaft zurechtfinden.

Denken Sie daran, dass die meisten Menschen Fehler verzeihen, besonders wenn sie erkennen, dass Sie sich bemühen, die kulturellen Unterschiede zu verstehen und zu respektieren. Seien Sie authentisch, höflich und aufrichtig, und Sie werden sich schnell integrieren und erfolgreich sein.

"Der wahre Knigge ist nicht das Einhalten starrer Regeln, sondern ein respektvoller und aufmerksamer Umgang mit seinen Mitmenschen."
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