Komma Zum Einen Zum Anderen
Also, ganz ehrlich, dieses "Komma zum einen, Komma zum anderen..." Gedöns? Manchmal... nervt's einfach! Ich weiß, ich weiß, das darf man wahrscheinlich nicht laut sagen. Aber ich sag's trotzdem. Sorry, liebe Deutschlehrer!
Zum einen: Wer hat sich das eigentlich ausgedacht? War das so ein Germanistik-Professor im Elfenbeinturm, der dachte, er müsse unser Leben komplizierter machen? Ich stelle mir ihn gerade vor, wie er zufrieden grinsend seinen Kaffee trinkt, während wir uns hier abmühen, das richtige Komma zu setzen.
Zum anderen: Brauchen wir das wirklich? Mal ehrlich. Versteht man den Satz nicht auch ohne? Oft genug schon, oder? Ich behaupte, die Hälfte der Leute, die "zum einen, zum anderen" benutzen, machen es eh falsch. Und dann? Dann wird's erst richtig peinlich!
Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert! Wir haben künstliche Intelligenz, fliegende Autos (okay, fast fliegende Autos) und trotzdem kämpfen wir noch mit so altmodischen Satzbau-Konstruktionen? Das ist doch irgendwie... absurd.
Der Komma-Albtraum
Kennt ihr das? Ihr schreibt eine E-Mail, einen Blog-Post, oder irgendwas anderes Wichtiges. Und dann kommt er: Der gefürchtete Moment. Ihr wollt etwas in zwei Punkten darlegen. "Zum einen..." Okay, geht noch. Aber dann: "Zum anderen..." Wo muss dieses verdammte Komma hin? Vorher? Nachher? Oder vielleicht ganz woanders?
Panik bricht aus. Google wird befragt. Fünf verschiedene Seiten spucken fünf verschiedene Antworten aus. Man verliert die Nerven. Und am Ende steht da ein Satz, der grammatikalisch wahrscheinlich völlig falsch ist. Aber hey, wenigstens steht da "zum einen, zum anderen"! Mission (irgendwie) erfüllt.
Alternativen? Bitte!
Warum müssen wir uns eigentlich immer an diese steifen Formulierungen halten? Gibt es keine anderen, kreativeren Möglichkeiten, um zwei Punkte zu machen? Ich schlage vor: Ja! Und zwar viele!
Wie wäre es mit:
"Erstens..." und "Zweitens..."? Klingt schon mal weniger nach Seminararbeit.
"Apropos..." und "Andererseits..."? Bringt ein bisschen Würze ins Spiel!
Oder einfach: "Punkt 1:" und "Punkt 2:"? Klar und deutlich, ohne Schnickschnack.
Man könnte sogar Emojis benutzen! (Okay, vielleicht nicht in einer Bewerbung. Aber in einer SMS definitiv!) 👍 👎 Problem gelöst!
Ich weiß, ich bin wahrscheinlich ein Rebell. Eine Komma-Rebellin. Aber ich stehe dazu! Ich glaube, wir sollten uns von dem Zwang befreien, immer perfekt und korrekt sein zu müssen. Vor allem, wenn es um so unnötige Dinge wie "zum einen, zum anderen" geht.
Vielleicht sollten wir uns stattdessen lieber darauf konzentrieren, was wir eigentlich sagen wollen. Und nicht so sehr darauf, wie wir es sagen. Denn am Ende zählt doch der Inhalt, oder? Oder muss ich das jetzt auch mit "zum einen, zum anderen" erklären?
Ich glaube, ich habe jetzt genug gesagt. Zum einen brauche ich einen Kaffee. Zum anderen ist es Zeit, die Welt von den Fesseln des "zum einen, zum anderen" zu befreien! Wer ist dabei?
Und falls jetzt ein Deutschlehrer vorwurfsvoll den Kopf schüttelt: Sorry! Aber ich musste das einfach mal loswerden.
