Kommt Der 3 Weltkrieg 2017
Erinnert ihr euch an 2017? Hach, das waren Zeiten! Ich weiß, ich weiß, klingt komisch, wenn man bedenkt, was seitdem so alles passiert ist. Aber lasst uns mal ehrlich sein: Hatten wir damals nicht *alle* ein bisschen Angst vor dem 3. Weltkrieg?
Die ständige Bedrohungslage
Irgendwie schwebte diese diffuse Bedrohung immer in der Luft. Nordkorea zündelte mit Raketen, Trump twitterte, und gefühlt jede Nachrichtensendung endete mit irgendeiner geopolitischen Hiobsbotschaft. War das nicht so? Man scrollte durch Facebook und fragte sich: "Ok, ist *heute* der Tag, an dem alles in die Luft fliegt?"
Ich gebe zu, ich habe mir damals tatsächlich ein paar Dosen Ravioli mehr in den Keller gestellt. Man weiß ja nie! Und ich bin mir sicher, ich war nicht der Einzige. Wer hat heimlich gegoogelt, ob der eigene Keller atombombensicher ist? Hände hoch!
Apokalypse-Popkultur
Die Popkultur hat das natürlich auch mitbekommen. Filme über dystopische Zukunftsszenarien schossen wie Pilze aus dem Boden. War das Zufall? Ich glaube nicht! Die Angst vor dem großen Knall war spürbar. Vielleicht haben wir uns auch deshalb so gerne mit dem Untergang beschäftigt, um ihn irgendwie zu verarbeiten. Oder einfach, um uns selbst zu beruhigen: "Hey, so schlimm wird's schon nicht werden. Oder doch?"
"Krieg, Krieg verändert sich nie." - Ein weiser Mann (aus einem Videospiel, aber trotzdem!)
Und jetzt kommt meine, sagen wir mal, unpopuläre Meinung: Ich glaube, wir haben den 3. Weltkrieg 2017 schon hinter uns. Zumindest, wenn man den Begriff etwas weiter fasst. Klar, es gab keine direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Großmächten (Gott sei Dank!). Aber die Welt war doch trotzdem in Aufruhr.
Der "kulturelle" Weltkrieg?
Vielleicht war es eher ein kultureller Weltkrieg. Ein Kampf der Ideologien, ein Informationskrieg, ein Kampf um die Deutungshoheit. Fake News, Social Media-Schlachten, das Aufkommen von Populismus – all das hat doch die Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Und tut es immer noch!
Denkt mal drüber nach: Wurde nicht ständig auf allen Kanälen gekämpft? Um Meinungen, um Wählerstimmen, um die Wahrheit (was auch immer das sein soll). Fühlte sich das nicht manchmal wie ein einziger, riesiger, unübersichtlicher Krieg an? Einer, in dem die Waffen nicht Raketen, sondern Algorithmen und Hashtags waren?
Ich will das jetzt nicht schönreden. Es gab und gibt genug reale Konflikte und Kriege auf der Welt. Aber vielleicht sollten wir den Begriff "Weltkrieg" auch mal neu definieren. Nicht nur als eine militärische Auseinandersetzung, sondern auch als einen globalen Kampf um Werte und Ideologien.
Die gute Nachricht?
Die gute Nachricht? Wir haben 2017 überlebt! Wir sind immer noch hier. Und vielleicht sind wir sogar etwas schlauer geworden. Vielleicht haben wir gelernt, kritischer zu denken, Nachrichten zu hinterfragen und uns nicht so leicht von Panikmache anstecken zu lassen.
Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht sitzen wir in ein paar Jahren wieder hier und grübeln, ob 2024 der Beginn des nächsten großen Krieges war. Aber hey, zumindest haben wir dann eine gute Geschichte zu erzählen. Und vielleicht noch ein paar Dosen Ravioli im Keller.
Also, lasst uns auf das Leben anstoßen! Und darauf, dass wir – hoffentlich – noch lange auf dieser Erde sind, um über die Absurditäten der Welt zu lachen. Und vielleicht auch ein bisschen zu weinen. Aber hauptsächlich zu lachen.
Und wer weiß, vielleicht war 2017 ja doch nur ein Vorgeschmack. Aber pssst! Nicht so laut! Sonst bekommen die Apokalypse-Filmemacher noch neue Ideen.
