Kurzes Gedicht Zum 18 Geburtstag
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin Mel hier! Heute nehme ich euch mit auf eine etwas andere Reise. Keine ferne Destination mit Palmen und türkisblauem Wasser, sondern eine Reise in die Welt der Worte. Genauer gesagt: in die Welt der kurzen Gedichte, die man zum 18. Geburtstag verschenkt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht nicht nach dem typischen Reiseabenteuer, das ihr von mir gewohnt seid, aber lasst euch überraschen! Ich finde, die richtigen Worte können genauso viel Freude bereiten wie eine perfekt geplante Tour.
Vor kurzem stand nämlich der 18. Geburtstag meines kleinen Bruders an. Und wie es so ist, habe ich mir den Kopf zerbrochen, was ich ihm denn Schönes schenken könnte. Klar, ein bisschen Geld für die Reisekasse war dabei, aber ich wollte ihm auch etwas Persönliches geben. Etwas, das von Herzen kommt und ihn auch noch in Jahren an diesen besonderen Tag erinnert. Und so kam mir die Idee, ihm ein kleines Gedicht zu schreiben.
Ich weiß, ich weiß, Dichten ist nicht jedermanns Sache. Ich bin auch keine Goethe, keine Sorge! Aber ich wollte es trotzdem versuchen. Und ich kann euch sagen, es war gar nicht so schwer, wie ich dachte. Es hat sogar richtig Spaß gemacht! Und das Ergebnis – naja, urteilt selbst. Aber bevor ich euch mein kleines Werk präsentiere, möchte ich euch ein bisschen erzählen, warum ich mich für ein Gedicht entschieden habe und wie ich dabei vorgegangen bin. Vielleicht inspiriert euch das ja, auch mal die Muse zu küssen, wenn der nächste Geburtstag vor der Tür steht.
Warum ein Gedicht zum 18. Geburtstag?
Der 18. Geburtstag ist ein Meilenstein. Ein Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Man ist volljährig, darf wählen, Auto fahren (hoffentlich hat er den Führerschein!), und die Welt steht einem offen. Es ist eine Zeit der großen Träume, der Hoffnungen und der vielen Möglichkeiten. Da finde ich, passen ein paar liebevolle, persönliche Worte einfach perfekt.
Ein Gedicht ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Wörtern. Es ist ein Ausdruck von Gefühlen, von Wertschätzung und von Liebe. Es ist ein kleines Kunstwerk, das man immer wieder hervorholen und lesen kann. Und im Gegensatz zu einem gekauften Geschenk, das vielleicht irgendwann in der Ecke landet, hat ein Gedicht eine ganz besondere Bedeutung. Es ist unverwechselbar und einzigartig, genau wie der Mensch, dem es gewidmet ist.
Die Suche nach Inspiration
Okay, die Entscheidung für ein Gedicht war gefallen. Aber wie fängt man jetzt an? Ich habe mich erstmal hingesetzt und über meinen Bruder nachgedacht. Was macht ihn aus? Was sind seine Stärken, seine Leidenschaften, seine Träume? Was verbindet uns? Ich habe mir Stichworte notiert und versucht, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.
Ich habe auch im Internet recherchiert. Es gibt unzählige Seiten mit Gedichten und Sprüchen zum 18. Geburtstag. Aber ehrlich gesagt, hat mich da nicht viel angesprochen. Vieles klang zu allgemein, zu abgedroschen oder einfach nicht nach mir. Ich wollte etwas schreiben, das wirklich von Herzen kommt und zu meinem Bruder passt. Also habe ich mich von den fertigen Gedichten distanziert und mich stattdessen auf meine eigenen Gedanken und Gefühle konzentriert.
Der Schreibprozess
Der eigentliche Schreibprozess war dann gar nicht mehr so schwierig. Ich hatte ja schon viele Ideen und Stichworte gesammelt. Ich habe einfach angefangen zu schreiben, ohne groß darüber nachzudenken, ob es sich reimt oder nicht. Mir war es wichtiger, dass die Worte ehrlich und authentisch sind.
Nachdem ich einen ersten Entwurf hatte, habe ich ihn natürlich noch mehrmals überarbeitet. Ich habe Wörter ausgetauscht, Sätze umgestellt und versucht, den Rhythmus zu verbessern. Aber ich habe darauf geachtet, dass ich den ursprünglichen Charakter des Gedichts nicht verändere. Es sollte ja immer noch meine Stimme sein.
Ich habe auch darauf geachtet, dass das Gedicht nicht zu lang wird. Zum 18. Geburtstag soll es ja schließlich eine kurze, liebevolle Botschaft sein und keine epische Ballade. Und schließlich wollte ich ja auch noch Zeit haben, um das Geschenk hübsch zu verpacken!
Mein kleines Gedicht für meinen Bruder
Und jetzt, ohne weitere Umschweife, präsentiere ich euch mein kleines Gedicht. Bitte seid gnädig mit mir, ich bin ja schließlich keine professionelle Dichterin. Aber ich hoffe, es gefällt euch und inspiriert euch vielleicht, auch mal selbst kreativ zu werden:
Achtzehn Jahre sind vergangen,
die Zeit, sie rennt, kaum zu fassen.
Ein neuer Abschnitt fängt nun an,
mit Mut und Kraft, das ist der Plan.Die Welt liegt dir zu Füßen weit,
mit Abenteuer und mit Zeit.
Ergreif die Chance, sei kühn und frei,
und geh deinen Weg, ganz allein dabei.Wir sind stolz auf dich, das ist gewiss,
und wünschen dir nur das Beste, das ist uns wichtig.
Bleib wie du bist, mit Herz und Verstand,
und nimm dein Leben selbst in die Hand.
Ich habe das Gedicht auf eine schöne Karte geschrieben und zusammen mit dem Geldgeschenk überreicht. Und was soll ich sagen? Mein Bruder hat sich riesig gefreut. Er hat das Gedicht mehrmals gelesen und gemeint, es sei das schönste Geschenk, das er je bekommen hat. Das hat mich natürlich sehr gerührt und gezeigt, dass die Mühe sich gelohnt hat.
Tipps für eure eigenen Gedichte
Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, ein Gedicht zum 18. Geburtstag zu schreiben, habe ich hier noch ein paar Tipps für euch:
- Seid persönlich: Schreibt über den Menschen, dem das Gedicht gewidmet ist. Was macht ihn aus? Was sind seine Stärken, seine Schwächen, seine Träume?
- Seid ehrlich: Versucht, eure eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken. Verstellt euch nicht und versucht nicht, etwas zu sein, was ihr nicht seid.
- Lasst eurer Kreativität freien Lauf: Scheut euch nicht, mit Worten zu spielen und neue Wege zu gehen. Es gibt keine Regeln beim Dichten!
- Habt Spaß: Dichten soll Freude machen! Wenn ihr keinen Spaß habt, lasst es lieber bleiben.
- Überarbeitet euer Gedicht: Lest es mehrmals durch und verbessert es, bis ihr zufrieden seid.
Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Auch wenn ihr euch für ein Gedicht entscheidet, solltet ihr das Geschenk nicht vergessen! Ein bisschen Geld für die Reisekasse, ein Gutschein für ein Konzert oder ein schönes Buch – es gibt viele Möglichkeiten, dem Geburtstagskind eine Freude zu machen.
Fazit: Mehr als nur Worte
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kleinen Ausflug in die Welt der Geburtstagsgedichte inspirieren. Manchmal sind es die kleinen, persönlichen Gesten, die am meisten bedeuten. Ein selbst geschriebenes Gedicht ist eine wunderbare Möglichkeit, jemandem zu zeigen, wie viel er einem bedeutet. Es ist ein Geschenk, das von Herzen kommt und noch lange in Erinnerung bleibt. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja sogar euer eigenes Talent fürs Dichten!
Also, traut euch und lasst eurer Kreativität freien Lauf! Die nächste Geburtstagsfeier kommt bestimmt. Und vielleicht habt ihr ja dann schon das perfekte Gedicht in der Tasche. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Dichten und bis zum nächsten Reiseabenteuer! Eure Mel.
