Las Mujeres Que Aman Demasiado
Okay, Ladies und Gentlemen, aufgepasst! Habt ihr schon mal von Frauen gehört, die… nun ja… *zu* viel lieben? Ich meine, so richtig mit Herzchen in den Augen, ständigem Kontrollieren des Handys und dem unbändigen Wunsch, den Mann ihrer Träume (oder Alpträume?) zu "retten"? Dann herzlich willkommen im Club der Frauen, die, wie es in dem berühmten Buch von Robin Norwood heißt, "Frauen, die zu sehr lieben" sind.
Keine Sorge, das ist keine Diagnose, die man beim Arzt bekommt. Es ist eher eine… Tendenz. Eine Neigung, sich in Beziehungen zu verstricken, die einem nicht guttun. Denkt an die Freundin, die immer wieder zu ihrem Ex zurückkehrt, obwohl der sie behandelt wie einen alten Schuh. Oder an die Kollegin, die ihren ganzen Zeitplan nach dem ihres Angebeteten richtet, selbst wenn der nur ab und zu mal "Hallo" sagt. Ja, genau die meinen wir!
Das Drama in drei Akten (oder mehr!)
Das Ganze läuft oft nach einem ähnlichen Muster ab. Zuerst kommt die große Verliebtheit. "Er ist so anders! So tiefgründig! So…bedürftig!" (Achtung, Warnsignal!). Die Frau, die zu sehr liebt, wittert sofort ihr Rettungs-Potenzial. Sie will ihm helfen, seine Probleme zu lösen, seine Vergangenheit zu überwinden, sein ganzes Leben auf Vordermann zu bringen. Und natürlich glaubt sie fest daran, dass ihre Liebe ihn verändern wird.
Dann kommt Akt zwei: Die Realität. Der tiefgründige Mann entpuppt sich vielleicht als einfach nur unordentlich. Der Bedürftige als chronisch unzuverlässig. Und die Frau, die zu sehr liebt, steckt fest. Sie hat so viel Zeit, Energie und emotionale Kraft in die Beziehung investiert, dass sie nicht mehr loslassen kann. "Ich kann ihn doch jetzt nicht im Stich lassen!", ist ihr Mantra. "Er braucht mich doch!"
Und schließlich Akt drei (oder vier, fünf… es wird irgendwann unübersichtlich): Das Leiden. Die Frau fühlt sich ausgenutzt, ignoriert, ungeliebt. Sie klagt über Kopfschmerzen, Bauchweh und chronische Müdigkeit. Aber trotzdem hält sie an der Beziehung fest, in der Hoffnung, dass sich irgendwann alles zum Guten wendet. Spoiler-Alarm: Tut es meistens nicht.
Woher kommt das Ganze?
Jetzt mal Butter bei die Fische: Warum tun Frauen das überhaupt? Warum hängen sie an Beziehungen, die ihnen offensichtlich schaden? Die Antwort ist leider nicht so einfach wie "Sie sind einfach nur dumm." (Sind sie natürlich nicht!). Oft liegt es an einem geringen Selbstwertgefühl. Frauen, die zu sehr lieben, glauben oft nicht, dass sie eine gute Beziehung verdient haben. Sie denken, sie müssen sich die Liebe erst verdienen, indem sie sich aufopfern und alles für den Partner tun.
Manchmal spielt auch die Kindheit eine Rolle. Vielleicht hatten sie Eltern, die emotional nicht verfügbar waren oder die selbst unter Suchtproblemen litten. Dadurch haben sie gelernt, dass Liebe mit Leid verbunden ist und dass sie sich um andere kümmern müssen, um geliebt zu werden.
"Die Liebe sollte uns frei machen, nicht gefangen halten."
Humor ist, wenn man trotzdem liebt (sich selbst!)
Aber genug vom Drama! Lasst uns das Ganze mal mit Humor nehmen. Denn seien wir ehrlich, manchmal sind die Geschichten der Frauen, die zu sehr lieben, einfach nur… absurd komisch. Denkt an die Frau, die ihrem Freund heimlich alle seine kaputten Socken stopft, obwohl der ihr gesagt hat, er will neue. Oder an die, die für ihren Freund, der angeblich eine Laktoseintoleranz hat, extra vegane Käsekuchen backt, obwohl sie ihn heimlich beim Eis essen erwischt hat. Ja, wir lachen, aber wir fühlen auch mit!
Der Schlüssel ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und sich ein bisschen Selbstironie zu bewahren. Denn auch wenn wir manchmal zu sehr lieben, sind wir ja trotzdem tolle Frauen mit vielen Stärken und Talenten. Und das sollten wir nicht vergessen!
Der Weg zur "Gesunden Liebe"
Was können Frauen, die zu sehr lieben, tun, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen? Der erste Schritt ist, sich das Problem einzugestehen. "Hallo, ich bin [Name] und ich bin eine Frau, die zu sehr liebt." (Okay, vielleicht nicht ganz so dramatisch wie bei den Anonymen Alkoholikern, aber ihr wisst, was ich meine!).
Der zweite Schritt ist, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Was macht mir Spaß? Was brauche ich, um glücklich zu sein? Welche Ziele habe ich im Leben? Es ist wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und Dinge zu tun, die einem Freude bereiten. Ob das nun ein entspannendes Bad, ein Treffen mit Freunden oder ein spannendes Buch ist – Hauptsache, es tut der Seele gut.
Der dritte Schritt ist, sich professionelle Hilfe zu suchen. Eine Therapie kann dabei helfen, die Ursachen für das "Zu-viel-Lieben" zu erkennen und gesunde Beziehungsmuster zu entwickeln. Und hey, es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen! Im Gegenteil, es ist ein Zeichen von Stärke!
Und last but not least: Lernt, euch selbst zu lieben! Denn Selbstliebe ist die Basis für jede gesunde Beziehung. Wenn ihr euch selbst wertschätzt und akzeptiert, wie ihr seid, werdet ihr auch keine Beziehungen mehr eingehen, in denen ihr euch schlecht behandelt fühlt. Ihr werdet euch für Partner entscheiden, die euch respektieren, unterstützen und lieben – so wie ihr es verdient habt.
Also, liebe Frauen (und auch liebe Männer, denn auch die können zu sehr lieben!), lasst uns gemeinsam daran arbeiten, gesunde Beziehungen zu führen, in denen Liebe nicht mit Leid verbunden ist. Lasst uns lernen, uns selbst zu lieben und uns für Partner zu entscheiden, die uns auf Augenhöhe begegnen. Und lasst uns dabei den Humor nicht verlieren! Denn das Leben ist viel zu kurz, um es mit unglücklicher Liebe zu verschwenden.
