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Lass Dich Nicht ärgern Arbeit


Lass Dich Nicht ärgern Arbeit

Die Arbeitswelt kann herausfordernd sein, und leider kommt es vor, dass man am Arbeitsplatz geärgert wird. Ob es sich um subtile Sticheleien, offene Beleidigungen oder gar Mobbing handelt, es ist wichtig, zu wissen, wie man sich effektiv dagegen wehren kann. Dieser Artikel gibt Ihnen praktische Ratschläge und Informationen zum Thema "Lass Dich Nicht Ärgern Arbeit" in Deutschland, damit Sie sich selbstbewusst und geschützt am Arbeitsplatz verhalten können.

Was bedeutet "Ärgern" am Arbeitsplatz?

Der Begriff "Ärgern" ist weit gefasst und kann viele Formen annehmen. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jeder Konflikt gleich Ärgern ist. Allerdings, wenn das Verhalten systematisch, wiederholt und auf die Herabsetzung oder Ausgrenzung einer Person abzielt, dann handelt es sich um Ärgern. Hier einige Beispiele:

  • Verbale Angriffe: Dazu gehören Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen, abwertende Kommentare über Ihre Arbeit oder Ihre Person.
  • Soziale Isolation: Das absichtliche Ausgrenzen von Meetings, Projekten oder informellen Gesprächen.
  • Gerüchte und Tratsch: Das Verbreiten von negativen oder falschen Informationen über Sie.
  • Schikanen: Unfaire Kritik, übermäßige Kontrollen, das Zuweisen von sinnlosen oder demütigenden Aufgaben.
  • Cyber-Mobbing: Ärgern über E-Mails, soziale Medien oder andere digitale Kanäle.
  • Diskriminierung: Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen.

Unterscheidung: Konflikt vs. Ärgern

Es ist wichtig, zwischen einem normalen Konflikt und Ärgern zu unterscheiden. Konflikte sind in der Arbeitswelt unvermeidlich, insbesondere wenn unterschiedliche Meinungen und Arbeitsweisen aufeinandertreffen. Ein Konflikt kann konstruktiv gelöst werden, wenn beide Parteien bereit sind, zuzuhören, Kompromisse einzugehen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Ärgern hingegen ist ein Machtmissbrauch, bei dem eine Person systematisch versucht, eine andere zu demütigen, zu isolieren oder zu schädigen.

Rechtliche Grundlagen und Ihr Schutz

In Deutschland gibt es verschiedene Gesetze, die Sie vor Ärgern am Arbeitsplatz schützen:

  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): Dieses Gesetz verbietet Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Wenn das Ärgern auf einem dieser Merkmale basiert, handelt es sich um Diskriminierung, und Sie haben das Recht, sich zu beschweren und gegebenenfalls Schadensersatz zu fordern.
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): § 823 BGB schützt das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Wiederholtes und systematisches Ärgern kann eine Verletzung dieses Rechts darstellen, was ebenfalls zu Schadensersatzansprüchen führen kann.
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten. Dazu gehört auch der Schutz vor psychischen Belastungen wie Mobbing und Ärgern. Der Arbeitgeber muss Maßnahmen ergreifen, um solche Situationen zu verhindern und zu beheben.

Was Sie tun können, wenn Sie geärgert werden

Es gibt verschiedene Schritte, die Sie unternehmen können, wenn Sie am Arbeitsplatz geärgert werden:

  1. Dokumentieren Sie alles: Führen Sie ein genaues Protokoll aller Vorfälle. Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Ort, beteiligte Personen, eine detaillierte Beschreibung des Vorfalls und mögliche Zeugen. Diese Dokumentation ist essenziell, wenn Sie sich beschweren oder rechtliche Schritte einleiten möchten.
  2. Sprechen Sie das Problem an: Wenn Sie sich sicher fühlen, sprechen Sie die Person direkt an, die Sie ärgert. Erklären Sie ruhig und sachlich, welches Verhalten Sie stört und dass Sie es nicht tolerieren werden. Manchmal ist der Person nicht bewusst, dass ihr Verhalten verletzend ist.
  3. Suchen Sie Unterstützung: Sprechen Sie mit einer Vertrauensperson, einem Kollegen, einem Freund oder einem Familienmitglied. Es ist wichtig, sich nicht allein zu fühlen und Unterstützung zu erhalten.
  4. Informieren Sie Ihren Vorgesetzten oder die Personalabteilung: Wenn das direkte Gespräch nicht hilft oder Sie sich nicht sicher fühlen, wenden Sie sich an Ihren Vorgesetzten oder die Personalabteilung. Diese haben eine Pflicht, der Sache nachzugehen und Maßnahmen zu ergreifen, um das Ärgern zu stoppen. Bringen Sie Ihre Dokumentation mit.
  5. Beschweren Sie sich beim Betriebsrat: Wenn es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat gibt, können Sie sich auch an diesen wenden. Der Betriebsrat hat das Recht, sich für die Interessen der Arbeitnehmer einzusetzen und kann bei der Lösung von Konflikten helfen.
  6. Externe Beratung suchen: Es gibt Beratungsstellen und Anwälte, die sich auf Arbeitsrecht und Mobbing spezialisiert haben. Diese können Ihnen helfen, Ihre Rechte zu verstehen und die nächsten Schritte zu planen.
  7. Rechtliche Schritte einleiten: Wenn alle anderen Maßnahmen erfolglos bleiben, können Sie rechtliche Schritte einleiten. Dies kann eine Klage vor dem Arbeitsgericht sein, um Schadensersatz zu fordern oder eine Unterlassungsverfügung zu erwirken.

Wichtige Tipps für das Gespräch mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung

Wenn Sie sich entscheiden, Ihren Vorgesetzten oder die Personalabteilung zu informieren, bereiten Sie sich gut vor:

  • Seien Sie sachlich und präzise: Beschreiben Sie die Vorfälle objektiv und ohne unnötige Emotionen. Konzentrieren Sie sich auf die Fakten und vermeiden Sie Verallgemeinerungen.
  • Legen Sie Ihre Dokumentation vor: Bringen Sie Ihre Protokolle mit, um Ihre Aussagen zu belegen.
  • Formulieren Sie Ihre Erwartungen: Sagen Sie deutlich, was Sie von Ihrem Vorgesetzten oder der Personalabteilung erwarten. Zum Beispiel, dass das Ärgern gestoppt wird, dass die Person zur Rechenschaft gezogen wird oder dass Sie in eine andere Abteilung versetzt werden möchten.
  • Bitten Sie um ein Protokoll des Gesprächs: Stellen Sie sicher, dass das Gespräch protokolliert wird und Sie eine Kopie des Protokolls erhalten. Dies ist wichtig, falls Sie später weitere Schritte unternehmen müssen.

Was Arbeitgeber tun müssen

Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern und müssen Maßnahmen ergreifen, um Ärgern am Arbeitsplatz zu verhindern und zu bekämpfen. Dazu gehören:

  • Schaffung einer Unternehmenskultur des Respekts: Arbeitgeber sollten eine Unternehmenskultur fördern, in der Respekt, Wertschätzung und offene Kommunikation großgeschrieben werden.
  • Schulungen und Workshops: Arbeitgeber sollten Schulungen und Workshops zum Thema Mobbing und Ärgern anbieten, um das Bewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen und ihnen Werkzeuge zur Konfliktlösung an die Hand zu geben.
  • Klare Richtlinien und Verfahren: Arbeitgeber sollten klare Richtlinien und Verfahren für den Umgang mit Beschwerden über Mobbing und Ärgern entwickeln. Diese Verfahren sollten fair, transparent und effektiv sein.
  • Konsequente Durchsetzung: Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Verstöße gegen die Anti-Mobbing-Richtlinien konsequent geahndet werden.
  • Unterstützung für Betroffene: Arbeitgeber sollten Betroffenen von Mobbing und Ärgern Unterstützung anbieten, z.B. in Form von psychologischer Beratung oder Mediation.

Präventive Maßnahmen

Es gibt auch präventive Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um sich vor Ärgern am Arbeitsplatz zu schützen:

  • Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein: Ein starkes Selbstbewusstsein hilft Ihnen, sich gegen Angriffe zu wehren und Ihre Grenzen zu setzen.
  • Pflegen Sie ein gutes Verhältnis zu Ihren Kollegen: Ein gutes soziales Netzwerk am Arbeitsplatz kann Ihnen helfen, sich unterstützt und geschützt zu fühlen.
  • Kommunizieren Sie klar und selbstbewusst: Sagen Sie deutlich, was Sie wollen und was Sie nicht wollen.
  • Setzen Sie Grenzen: Lassen Sie sich nicht zu Dingen drängen, die Sie nicht tun wollen.
  • Achten Sie auf Ihre Gesundheit: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, Bewegung und Entspannung, um Stress abzubauen und Ihre psychische Gesundheit zu stärken.

Fazit

Sich am Arbeitsplatz ärgern zu lassen, ist eine belastende Situation, die niemand hinnehmen muss. Es ist wichtig, Ihre Rechte zu kennen, die richtigen Schritte zu unternehmen und sich Unterstützung zu suchen. Denken Sie daran: Sie haben das Recht auf einen respektvollen und sicheren Arbeitsplatz. Durch die beschriebenen Maßnahmen können Sie sich effektiv gegen Ärgern zur Wehr setzen und für ein positives Arbeitsumfeld sorgen.

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