Law And Order Special Victims Unit Bs
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben Law & Order: SVU. Oder? Es ist wie Comfort Food für's Fernsehen. Aber… Hand aufs Herz… da ist doch einiges, was einfach nur Quatsch ist, oder? Und ich traue mich, es auszusprechen.
Die Unverwundbarkeit der Detectives
Klar, Benson ist tough. Stabler war… auch tough (auf seine Art). Aber mal ehrlich, wie oft wurden die schon entführt, bedroht, fast getötet? Und dann sind sie nächste Woche wieder da, als wäre nichts gewesen. Keine Therapie, keine Angstzustände. Einfach weiter von Fall zu Fall. Realistisch? Eher nicht.
Die Superkräfte der Gerichtsmedizin
DNA-Spuren aus dem Nichts? Beweise, die aus dem Hut gezaubert werden? Die Gerichtsmedizin bei SVU ist beeindruckend. Aber sie erinnert mich eher an Zauberei als an Wissenschaft. Manchmal frage ich mich, ob sie heimlich mit Feenstaub arbeiten.
Und diese Blitzanalysen! In der Realität dauert das Wochen, wenn nicht Monate. Bei SVU? "Wir haben die Ergebnisse in 30 Minuten, Detective!" Unglaublich.
Die Opfer, die nie lernen
Ich verstehe es ja. Traumata sind kompliziert. Aber wie viele Opfer rennen unbewaffnet, alleine und im Dunkeln in verlassene Lagerhallen, nur weil ein verdächtiger Typ sie angerufen hat? Lernt denn niemand aus den Fehlern der anderen? Ich würde sofort die Polizei anrufen! Aber nein, lieber allein in die Falle tappen. Manchmal wünschte ich, die Charaktere würden wenigstens ein bisschen vorsichtiger sein.
Die "Zufälle"
Der Täter ist immer genau da, wo Benson ihn erwartet. Er hinterlässt immer die perfekten Beweise. Und er gesteht immer im dramatischsten Moment. Das ist doch kein Zufall mehr! Das ist Drehbuch-Magie.
Ich meine, wie oft stolpern die Detectives über den entscheidenden Hinweis, nur weil sie gerade zufällig am Tatort vorbeifahren? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch geringer als ein Lottogewinn!
Die Psychopathen mit Bühnenangst
Okay, viele der Täter sind schreckliche Menschen. Aber warum gestehen sie immer alles? Ich meine, sofort? "Ja, ich habe es getan! Ich bin ein Monster!" Gibt es im echten Leben auch so viele Geständnisse? Ich bezweifle es. Im echten Leben würden die meisten Anwälte ein bisschen Gegenwehr leisten. Hier? Eher selten.
Und warum sind die Psychopathen immer so redselig? Sie erzählen ihre ganze Lebensgeschichte, erklären ihre Motive bis ins kleinste Detail. Als hätten sie jahrelang auf diesen Moment gewartet. Ein bisschen mehr Verschlossenheit wäre realistischer.
Die emotionalen Ausbrüche im Gerichtssaal
Jedes Urteil wird mit einem emotionalen Ausbruch gefeiert. Jubelnde Opfer, weinende Angehörige. Okay, das ist verständlich. Aber die Ruhe im Gerichtssaal ist danach auch direkt wieder hergestellt. Keine Sicherheitskräfte, die dazwischengehen müssen. Alles in bester Ordnung. Fast schon zu perfekt.
Die "Moral der Geschichte" am Ende jeder Folge
Jede Folge endet mit einer klaren Moral. Eine Lektion, die wir alle lernen sollen. Das ist ja nett gemeint. Aber manchmal fühlt es sich ein bisschen… aufgesetzt an. Als ob uns jemand mit dem Zaunpfahl auf die richtige Lebensweise hinweisen will.
Versteht mich nicht falsch. Ich liebe SVU. Es ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. Aber lasst uns doch auch mal über die kleinen (und großen) Ungereimtheiten lachen. Oder? Wer ist dabei?
Am Ende des Tages, es ist ja nur Fernsehen. Aber es ist gut, darüber zu sprechen, was uns auffällt. Und vielleicht sorgt es ja auch dafür, dass wir die Serie mit einem Augenzwinkern genießen können.
Disclaimer: Dieser Artikel ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Law & Order: SVU ist und bleibt Kult! Aber ein bisschen Kritik muss erlaubt sein, oder?
