Legolas Vergleich Hobbit Herr Der Ringe
Okay, Leute, lasst uns mal über Legolas schnacken. Ja, der Elb mit den blonden Haaren und dem unfehlbaren Bogen. Aber Moment mal! Habt ihr euch jemals gefragt, ob er im Hobbit anders drauf ist als im Herr der Ringe?
Legolas: Die zwei Gesichter eines Elben?
Im Herr der Ringe ist Legolas der coole, gelassene Bogenschütze, der Pfeile verschießt, während andere noch überlegen, ob sie überhaupt kämpfen sollen. Er ist quasi der "chillige Profi", der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hat und dabei die Orks reihenweise umnietet. Er ist Teil der Fellowship, versteht sich blendend mit Gimli (trotz ihrer anfänglichen Zankereien), und ist einfach… Legolas! Ein bisschen mysteriös, ein bisschen unerreichbar, aber immer loyal.
Aber im Hobbit? Da sehen wir einen… naja, sagen wir mal, einen "jüngeren" Legolas. Stellt euch vor, Legolas wäre ein Praktikant im Büro von Elbenwald. Er ist immer noch ein guter Schütze, keine Frage, aber er ist auch… hmm… wie soll ich sagen… ein bisschen ein Papa-Kind? Sein Vater, König Thranduil, ist ja auch nicht gerade ein Kuschelbär, und Legolas scheint sich ständig beweisen zu müssen. Er ist nicht so locker und entspannt wie im Herr der Ringe. Eher so ein "Ich muss alles richtig machen!"-Typ.
Die coolen Stunts
Okay, fairerweise muss man sagen: Die Stunts sind in beiden Trilogien abgefahren. Ob er nun auf einem fallenden Mumakil reitet oder mit seinen Pfeilen Treppen runterrutscht, Legolas ist und bleibt ein Meister der Akrobatik. Aber selbst hier gibt es Unterschiede. Im Herr der Ringe wirken seine Stunts eleganter, flüssiger, wie ein perfekt choreografierter Tanz. Im Hobbit hingegen sind sie manchmal… ein bisschen übertrieben? So nach dem Motto: "Wir müssen das noch spektakulärer machen!". Es wirkt fast so, als hätte jemand gesagt: "Okay, Legolas, zeig mal, was du drauf hast! Aber mach's so, dass es UNVERGESSLICH ist!"
Beziehungen, Beziehungen, Beziehungen
Ein weiterer Unterschied liegt in seinen Beziehungen zu anderen Charakteren. Im Herr der Ringe ist seine Freundschaft zu Gimli legendär. Die beiden sind wie Pech und Schwefel, und ihre Streitereien sind einfach nur witzig. Im Hobbit hingegen hat Legolas… nun ja… Tauriel. Die Elbin, die plötzlich auftaucht und sich in Kili verliebt. Und Legolas? Der schaut ein bisschen blöd aus der Wäsche. Er scheint auch Gefühle für Tauriel zu haben, aber die sind irgendwie… kompliziert. Es wirkt so, als wäre er in einer Dreiecksbeziehung gefangen, die eigentlich gar keine ist. Armer Legolas! Er hätte sich lieber auf Orks konzentrieren sollen.
„Ein Elb, der sich in eine Zwergin verliebt? Das ist ja fast so unwahrscheinlich wie ein Ork, der eine Diät macht!“
Fazit: Jungspund vs. Gelassener Held
Also, was lernen wir daraus? Legolas im Hobbit ist wie ein Rohdiamant. Er hat das Potenzial, der coole Elb zu werden, den wir aus dem Herr der Ringe kennen, aber er ist noch nicht ganz so weit. Er ist jünger, unerfahrener und vielleicht auch ein bisschen unsicherer. Im Herr der Ringe ist er dann der fertige Held, der weiß, was er kann und wer er ist. Er ist selbstbewusst, loyal und einfach nur verdammt gut im Bogenschießen.
Obwohl es sich manchmal so anfühlt, als wären die zwei Legolas komplett verschieden, sollte man nicht vergessen, dass zwischen den beiden Trilogien einige Jahrzehnte liegen. Da kann sich ein Elb schon mal verändern! Vielleicht hat er ja in der Zwischenzeit einen Entspannungskurs belegt oder einfach nur gelernt, sich nicht mehr so sehr unter Druck zu setzen. Wer weiß?
Egal, ob jung oder alt, Legolas bleibt einer der coolsten Charaktere in der Welt von Tolkien. Und wer weiß, vielleicht ist ja gerade diese Entwicklung vom unsicheren Jungspund zum gelassenen Helden das, was ihn so besonders macht.
