Level Of Moral Development
Mal ehrlich, wer hat noch nie bei Monopoly geschummelt? Ich gestehe! Und ich behaupte: Jeder macht's! Ist das jetzt moralisch verwerflich? Kommt drauf an, oder?
Stufe 1: Angst vorm Knast (oder Mama)
Klar, es gibt diese Leute. Die, die jede Regel befolgen. Warum? Weil sie Angst haben. Angst vor Strafe. Angst davor, dass Mama schimpft. Diese Stufe nennen wir mal "Vermeidung von Strafe". Hauptsache, kein Ärger! Ist das wirklich Moral? Oder einfach nur cleveres Kalkül?
Ich meine, würde jemand, der nur aus Angst vor einer Knolle nicht bei Rot über die Ampel geht, das auch tun, wenn weit und breit keine Polizei zu sehen ist? Zweifelhaft!
Deal, Deal, Deal!
Dann gibt es die "Wie du mir, so ich dir"-Fraktion. "Ich helfe dir, wenn du mir hilfst." Eine Hand wäscht die andere. Diese Stufe ist schon etwas weiter. Hier geht's um Gegenseitigkeit. Quasi ein moralischer Deal. Aber was, wenn's keinen Deal gibt? Bleibt dann die Moral auf der Strecke?
Ich sage ja! Unpopuläre Meinung: Ein bisschen Eigennutz ist okay! Solange man nicht gleich die Oma über den Tisch zieht, natürlich.
Stufe 2: Konformität ist King (oder Queen)
Weiter geht's! Jetzt wird's gesellschaftlich. "Das macht man so!" oder "Das gehört sich nicht!". Hier orientiert man sich an der Gruppe. Man will dazugehören. Konformität ist das Zauberwort. Moral wird zum Gruppenzwang. Ist das besser? Ich weiß ja nicht...
Stellt euch vor: Alle tragen pinke Hüte. Und wer keinen trägt, ist doof. Würdet ihr euch einen pinken Hut aufsetzen, obwohl ihr pink hasst? Nur um dazuzugehören? Ich vielleicht. Kommt auf den Hut an!
Gesetz ist Gesetz (oder?)
Dann kommt die Stufe, wo Gesetze heilig sind. "Das Gesetz sagt das, also ist das richtig!". Klingt gut, oder? Aber was, wenn das Gesetz ungerecht ist? Denkt an die Geschichte! Es gab schon viele ungerechte Gesetze. Sollte man die dann blind befolgen?
Ich finde: Man muss auch mal Gesetze hinterfragen. (Aber bitte nicht gleich Autos anzünden!). Unpopuläre Meinung Nr. 2: Nicht jedes Gesetz ist moralisch gut!
Stufe 3: Der Moral-Jedi (oder so ähnlich)
Jetzt wird's philosophisch. Es gibt Menschen, die haben eigene moralische Prinzipien. Die denken selbst nach. Die hinterfragen alles. Die sind sozusagen die Moral-Jedis. Bewundernswert! Aber auch anstrengend.
Ich meine, wer hat schon die Zeit, ständig über jedes moralische Dilemma nachzudenken? Manchmal muss man einfach eine Entscheidung treffen. Bauchgefühl ist auch eine Art Moral, oder?
Universelle Werte (oder doch nur Träumerei?)
Und dann gibt's noch die ganz hohen Tiere. Die, die an universelle Werte glauben. Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit... Alles für alle! Klingt super. Aber ist das realistisch? Ich sage: Eine schöne Idee. Aber die Welt ist kompliziert.
Unpopuläre Meinung Nr. 3: Ein bisschen Egoismus ist menschlich! Solange man dabei nicht zum Ar***loch wird.
Also, wo stehe ich? Wahrscheinlich irgendwo zwischen "Angst vor Mama" und "Ein bisschen Eigennutz ist okay". Und ihr?
Egal wo ihr steht: Hauptsache, ihr seid ehrlich zu euch selbst. Und schummelt nicht zu viel bei Monopoly.
