Lieber Guter Weihnachtsmann Schau Mich Nicht So Böse An Text
Ach du lieber Weihnachtsmann, es ist wieder so weit! Überall dudelt Weihnachtsmusik, die Lebkuchenberge wachsen ins Unermessliche und Kinder üben fleißig Gedichte. Eins davon, das mir persönlich immer ein bisschen Sorgenfalten auf die Stirn zaubert, ist dieses ominöse: Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an!
Hand aufs Herz, Leute. Findet ihr das auch ein bisschen... komisch? Ich meine, warum sollte der Weihnachtsmann uns böse anschauen? Sind wir so schlimm?
Die Drohkulisse im Kinderzimmer
Ich weiß, ich weiß, es ist ein alter Brauch. Aber mal ehrlich, klingt das nicht eher nach einer subtilen Drohung als nach besinnlicher Weihnachtsstimmung? Stell dir vor, du bist ein kleines Kind. Da steht ein großer, bärtiger Mann im roten Kostüm, und alle singen: "Schau mich nicht so böse an!" Was soll das denn heißen? War ich unartig? Bekomme ich jetzt keine Geschenke?
Man könnte fast meinen, der Weihnachtsmann ist eine Art vorweihnachtlicher Knecht Ruprecht in Verkleidung. Nur ohne Rute, aber mit einem unglaublich strengen Blick. Vielleicht sollte man das Gedicht mal umschreiben. Wie wäre es mit: "Lieber guter Weihnachtsmann, lächle freundlich mich doch an!"? Klingt doch viel netter, oder?
Unpopular Opinion: Der Weihnachtsmann ist ein Softie!
Ich bin der festen Überzeugung, der Weihnachtsmann ist eigentlich ein totaler Softie. Er liebt Kinder, er liebt Geschenke, und er liebt es, Freude zu verbreiten. Ich glaube nicht, dass er irgendjemanden böse anschauen könnte. Vielleicht ist er einfach nur müde. Die Reise um die Welt ist ja auch anstrengend, mit all den Rentieren und Geschenken!
Vielleicht ist sein "böser Blick" auch einfach nur ein Missverständnis. Vielleicht kneift er die Augen zusammen, weil es so hell ist in den Wohnzimmern. Oder vielleicht versucht er, die Namen aller Kinder auf seiner Liste zu entziffern. Wer weiß das schon?
Alternativen für ein entspannteres Weihnachtsfest
Ich plädiere für mehr Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit. Weniger Druck, weniger Angst vor dem bösen Blick des Weihnachtsmanns. Mehr Lachen, mehr Freude und mehr Zeit mit der Familie.
Statt das Gedicht vom bösen Blick zu singen, könnten wir doch einfach ein schönes Weihnachtslied anstimmen. Oder eine Geschichte erzählen. Oder zusammen Plätzchen backen. Es gibt so viele schöne Dinge, die wir tun können, um die Weihnachtszeit zu genießen.
Und wenn der Weihnachtsmann dann doch mal komisch guckt, dann schenken wir ihm einfach ein Lächeln. Vielleicht braucht er das gerade am meisten. Denn schließlich sind wir doch alle nur Menschen – oder eben Weihnachtsmänner – und manchmal haben wir einfach einen schlechten Tag.
Lasst uns die Weihnachtszeit zu einer Zeit der Freude und der Liebe machen. Und lasst uns den Weihnachtsmann so nehmen, wie er ist – mit oder ohne bösen Blick. Hauptsache, er bringt die Geschenke!
Ich finde ja, die Kinder sollten dem lieben Weihnachtsmann lieber ein selbstgemaltes Bild schenken anstatt ihn zu bitten, sie nicht so böse anzuschauen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und zeigt Wertschätzung für all seine Mühen!
Also, was meint ihr? Bin ich mit meiner Meinung allein? Oder gibt es da draußen noch andere, die den "bösen Blick" des Weihnachtsmanns auch ein bisschen suspekt finden?
Ich wünsche euch allen eine wunderschöne und besinnliche Weihnachtszeit – ohne böse Blicke und mit ganz viel Freude!
