List Of Environment Variables Linux
Okay, lasst uns ehrlich sein. Umgebungsvariablen. Klingt erstmal nach was, womit sich nur Linux-Gurus beschäftigen, oder? So wie ein Geheimbund, der nachts kryptische Befehle flüstert. Aber mal unter uns: Sind die wirklich *so* kompliziert?
Ich behaupte: Nein! Und das ist meine (leicht unpopuläre) Meinung.
Was sind denn diese Variablen überhaupt?
Stellt euch vor, euer Computer hat ein kleines Notizbuch. In diesem Notizbuch stehen Infos, die verschiedene Programme brauchen könnten. Sowas wie: "Wo sind meine Downloads gespeichert?" Oder: "Welche Sprache spreche ich hier eigentlich?". Diese Infos sind die Umgebungsvariablen. Ganz easy, oder?
Der Klassiker: PATH
PATH ist DER Star unter den Variablen. Sie bestimmt, wo euer Computer nach ausführbaren Dateien sucht, wenn ihr im Terminal etwas eintippt. Sagen wir, ihr tippt "firefox" ein. Euer Computer guckt dann in der PATH-Variable nach, wo er firefox findet. Ist firefox nicht in den dort gelisteten Ordnern, kriegt ihr eine Fehlermeldung. Ärgerlich! Deshalb ist es wichtig, dass der PATH richtig eingestellt ist.
Manchmal, wenn ich Software installiere, die dann im Terminal nicht funktioniert, denke ich: "Ach du heiliger PATH, da hab ich wohl wieder was vergessen..."
HOME - Zuhause ist es doch am schönsten!
Wo ist euer Zuhause, also euer Benutzerverzeichnis? Die Variable HOME weiß es! Praktisch, wenn man nicht immer den absoluten Pfad eintippen will, oder? Einfach ~/ benutzen, und Linux weiß Bescheid. Ein kleines bisschen Magie, nicht wahr?
USER - Wer bist denn du?
Ganz simpel: Die Variable USER verrät euren Benutzernamen. Nützlich in Skripten, wenn man wissen muss, wer das Skript gerade ausführt. Sozusagen die digitale Visitenkarte.
LANG - Sag's auf Deutsch!
Diese Variable bestimmt die Sprache, die euer System verwendet. Wenn plötzlich alles auf Chinesisch angezeigt wird, ist wahrscheinlich etwas mit LANG schiefgelaufen. Keine Panik! Einfach ändern und alles ist wieder gut.
Weitere nützliche Variablen
Es gibt noch viele andere Variablen, die das Leben leichter machen können. Hier ein paar Beispiele, kurz und schmerzlos:
EDITOR: Welchen Texteditor benutzt du am liebsten?SHELL: Welche Shell (z.B. bash, zsh) verwendest du?TERM: Welchen Terminal-Typ benutzt du? (Ehrlich gesagt, keine Ahnung, warum das wichtig ist, aber es gibt sie!)
Okay, genug der trockenen Theorie. Jetzt kommt der lustige Teil!
Die kleine (unpopuläre) Meinung
Ich finde ja, dass Umgebungsvariablen oft unnötig kompliziert dargestellt werden. Klar, man kann damit super komplexe Dinge machen. Aber im Grunde sind sie einfach nur... Variablen! Mit Werten drin! Punkt.
Es ist wie mit dem Backen. Man kann eine komplizierte Torte mit sieben Schichten und Zuckerblumen machen. Oder man backt einfach einen simplen Marmorkuchen. Beides ist Kuchen, oder? Umgebungsvariablen sind wie Marmorkuchen. Lecker und nicht so kompliziert, wie alle immer tun!
Und noch eine (noch unpopulärere) Meinung: Ich finde, dass zu viele Programme ihre eigenen, seltsamen Umgebungsvariablen definieren. Muss das sein? Kann man das nicht alles etwas vereinheitlichen? Ich sage ja nur...
Aber genug gemeckert. Im Endeffekt sind Umgebungsvariablen nützliche kleine Helferlein, die uns das Leben unter Linux etwas leichter machen. Also keine Angst davor! Einfach mal ausprobieren und mit ihnen spielen. Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja eure eigene, geheime Superkraft dank der Macht der Umgebungsvariablen!
Und wenn nicht, dann habt ihr zumindest etwas über Linux gelernt. Auch nicht schlecht, oder?
"Umgebungsvariablen: Der Marmorkuchen der Linux-Welt." - Mein Zitat (wahrscheinlich)
Viel Spaß beim Ausprobieren! Und denkt dran: Immer schön die PATH-Variable im Auge behalten!
