Liste Von Rhetorischen Mitteln
Ach du grüne Neune, die Liste von Rhetorischen Mitteln! Wer braucht das schon? Ich sag's euch: Wir alle! Unbewusst zumindest. Aber mal ehrlich, wer kann sich all diese Fachbegriffe merken? Alliteration, Anapher, Antithese… kling wie 'ne Zauberformel, die den Staubsauger zum Fliegen bringt.
Rhetorik-Dschungel: Wer blickt da noch durch?
Ich behaupte ja, die Hälfte der Leute, die diese Begriffe benutzen, wissen selber nicht genau, was sie bedeuten. "Das ist aber 'ne tolle Metapher!", sagen sie. Und du nickst, obwohl du eigentlich nur an 'nen Linienbus denkst.
Die Anapher, oh grausamer Feind jeder Hausarbeit! Kennen wir doch alle: "Ich kam, ich sah, ich siegte." Cäsar war ein Fan. Ich bin's nicht. Klingt immer so… pathetisch. Und wer redet im Alltag schon so?
Dann die Alliteration. "Milchschnitte macht müde Männer munter." Okay, zugegeben, manchmal ganz witzig. Aber wenn's übertrieben wird, klingt's einfach nur albern. So wie: "Peter pflückt prächtige Pflaumen." Wer redet denn bitte so?
Die Übertreibung: Mein persönlicher Favorit!
Okay, hier muss ich gestehen: Die Hyperbel liebe ich! Also, die Übertreibung. "Ich hab' dich schon tausendmal gesagt, du sollst dein Zimmer aufräumen!" Wer hat schon tausendmal was gesagt? Niemand! Aber die Botschaft kommt an. Und das ist ja das Wichtigste, oder?
"Die Rhetorik ist die Kunst, die Seele durch Rede zu führen." – Platon. (Hat er gesagt. Ob's stimmt? Keine Ahnung! Klingt aber schlau.)
Die Ironie. Ach, die Ironie! So herrlich subtil. "Das hast du ja wieder toll hingekriegt!" (Wenn gerade ein Glas Rotwein über die weiße Tischdecke geflossen ist). Ironie ist wie Sarkasmus' kleine, freche Schwester. Man muss sie einfach lieben!
Was bringt uns das Ganze?
Ehrlich gesagt? Ich glaube, wir nutzen die meisten rhetorischen Mittel sowieso ganz automatisch. Wenn wir jemanden überzeugen wollen, greifen wir in die Trickkiste. Ob bewusst oder unbewusst, ist doch egal. Hauptsache, es funktioniert.
Die Rhetorische Frage. "Ist das nicht wunderschön hier?" (Während man im strömenden Regen steht). Klar, wir erwarten keine Antwort. Aber es lockert die Stimmung auf. Oder auch nicht. Kommt drauf an, wie genervt die Begleitung ist.
Die Ellipse. "Ende gut, alles gut." Kurz, knackig, prägnant. Spart Zeit. Und wer hat die heutzutage schon?
Die Antithese. "Himmel und Hölle." "Gut und Böse." Immer schön gegensätzlich. Macht das Leben doch erst spannend, oder? (Okay, vielleicht nicht immer. Vor allem nicht, wenn's um die Steuererklärung geht.)
Also, mein Fazit: Die Liste von Rhetorischen Mitteln ist vielleicht ganz interessant für Deutschlehrer und Möchtegern-Redner. Aber für uns normale Sterbliche? Sollen wir einfach so reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Mit oder ohne Alliteration. Und wenn mal 'ne Hyperbel dabei ist – umso besser! Hauptsache, wir verstehen uns.
Denn ganz ehrlich: Wer merkt sich schon den Unterschied zwischen einer Metonymie und einer Synekdoche?
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch mein Zimmer aufräumen. Oder zumindest so tun, als ob. Schließlich hab ich das ja schon tausendmal versprochen.
