London 2012 Das Offizielle Videospiel Der Olympischen Spiele
Okay, Leute, mal ehrlich: London 2012 war 'ne geile Zeit. Olympiafieber pur! Aber reden wir mal über was Kontroverses. Was, wenn ich sage, dass das offizielle Videospiel, London 2012 – Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele, eigentlich… ganz okay war? Ja, ich weiß, ich weiß. Steinigt mich ruhig.
Ich meine, klar, es war jetzt kein "Red Dead Redemption 2" der Sportspiele. Die Grafik war… sagen wir mal… charmant? So charmant wie ein pixeliger Hürdenlauf. Und die Kommentatoren klangen, als hätten sie gerade ihren Job zum ersten Mal gemacht. "Er… er… rennt! Und… er hat… die Ziellinie erreicht!" Danke, Captain Obvious.
Die Disziplinen: Von "Yeah!" bis "Oh, bitte nicht!"
Aber hey, es gab 'ne Menge Disziplinen! Man konnte sich als Usain Bolt fühlen (naja, fast) und die 100 Meter sprinten. Oder mit zitternden Fingern versuchen, das verdammte Wurfmesser im Schießen ruhig zu halten. Erinnert sich noch jemand an das Turmspringen? Ich habe wahrscheinlich mehr virtuelle Becken verfehlt als ein betrunkener Pinguin.
Unbeliebte Meinung Nr. 1: Gewichtheben war überraschend fesselnd.
Ja, ich weiß, Gewichtheben klingt langweilig. Aber irgendwas daran, virtuell schwere Gewichte zu stemmen und das Publikum zum Ausrasten zu bringen, hatte was. Vielleicht lag es daran, dass ich endlich mal Muskeln hatte, die ich im echten Leben nicht besitze. Oder vielleicht daran, dass ich einfach nur Schadenfreude empfand, wenn mein Avatar sich den Rücken brach. Wer weiß?
Die Steuerung war… speziell. Manchmal hat alles perfekt geklappt. Manchmal hat man einfach nur sinnlos auf die Knöpfe gehämmert und gehofft, das Beste. Erinnert sich noch jemand an das rhythmische Drücken von X und Quadrat beim 100m Sprint? Mein Daumen hat danach mehr Training gebraucht als die Athleten im Spiel.
Die Multiplayer-Schlacht: Freundschaften wurden beendet (und wiederbelebt).
Der Multiplayer-Modus war, wo der Spaß wirklich losging. Freunde zu haben, die man virtuell schlagen konnte, war einfach befriedigend. Es gab nichts Schöneres, als seinen Kumpel im Bogenschießen zu besiegen, auch wenn er behauptete, sein Controller sei kaputt. (War er natürlich nicht.) Die üblichen Neckereien, die triumphierenden Jubelrufe, die fadenscheinigen Ausreden – alles war dabei. Echte Freundschaften wurden auf die Probe gestellt… und manchmal auch beendet. Zumindest für eine Stunde.
Unbeliebte Meinung Nr. 2: Die Grafik war… einzigartig.
Okay, okay, ich weiß. Die Grafik war nicht gerade State-of-the-Art. Aber sie hatte einen gewissen… Retro-Charme? Es sah aus, als wäre das Spiel aus Lego gebaut worden. Und hey, Lego ist cool, oder? Außerdem, wer braucht schon fotorealistische Athleten, wenn man pixelige Versionen von ihnen haben kann, die mit stoischer Miene Medaillen gewinnen?
Man konnte sein eigenes Land vertreten! Und seinen Avatar mit albernen Hüten und T-Shirts ausstatten! Was will man mehr? Klar, die Nationalhymnen waren etwas… generisch. Aber hey, wenigstens wusste man immer, wann man gewonnen hatte.
London 2012: Mehr als nur ein Spiel.
Vielleicht war London 2012 – Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele kein Meisterwerk. Aber es war ein unterhaltsames, wenn auch manchmal frustrierendes, Stück Software, das uns in die olympische Stimmung versetzte. Es war ein Spiel, über das man lachen konnte, mit dem man sich messen konnte und das einem das Gefühl gab, zumindest virtuell, ein Teil von etwas Großem zu sein.
Und mal ehrlich, in einer Welt voller hochglanzpolierter, hyperrealistischer Spiele, ist es nicht manchmal schön, einfach nur ein pixeliges Speer zu werfen und sich darüber zu freuen?
Unbeliebte Meinung Nr. 3: Ich würde es wieder spielen.
Ja, wirklich! Wenn ich es irgendwo für 'nen Appel und 'n Ei finden würde, würde ich es sofort wieder einlegen. Einfach nur, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und mich über die seltsame Steuerung und die pixeligen Athleten zu amüsieren. Und vielleicht, nur vielleicht, um meinen Freunden im virtuellen Tischtennis zu zeigen, wer der Boss ist.
Also, was meint ihr? Bin ich verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere, die London 2012 – Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele heimlich mochten? Lasst es mich wissen!
