Management By Objectives Mbo
Stell dir vor, dein Job wäre wie ein Computerspiel. Mit klaren Missionen, die du erreichen musst. Und wenn du sie schaffst, gibt's fette Belohnungen. Klingt gut, oder? Genau das ist im Prinzip Management by Objectives, oder kurz MBO. Nur ohne Drachen und Prinzessinnen, dafür mit Zielen und Zusammenarbeit.
Was macht MBO so besonders?
Viele denken bei Management sofort an trockene Zahlen und endlose Meetings. Aber MBO ist anders. Es ist fast schon revolutionär, weil es alle ins Boot holt. Jeder weiß, wohin die Reise geht und was er oder sie dazu beitragen kann. Keine Geheimniskrämerei, sondern offene Karten für alle!
Zielsetzung als Gemeinschaftsprojekt
Der Clou an MBO ist, dass die Ziele nicht einfach von oben herab diktiert werden. Nein, die werden gemeinsam ausgehandelt. Chef und Mitarbeiter setzen sich zusammen und überlegen: Was wollen wir erreichen? Was ist realistisch? Und wie messen wir den Erfolg?
Das ist wie bei einem Kochrezept: Alle Zutaten müssen stimmen, damit das Gericht am Ende schmeckt. Und jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Der eine schnippelt Gemüse, der andere würzt die Soße. Und am Ende freuen sich alle über ein leckeres Essen. Nur, dass es hier eben nicht um Essen geht, sondern um Unternehmensziele.
Mehr Motivation, mehr Spaß
Und warum das Ganze? Ganz einfach: Weil es motiviert! Wenn du weißt, wofür du arbeitest und dass deine Arbeit einen echten Beitrag leistet, dann macht es doch gleich viel mehr Spaß. Stell dir vor, du baust an einem Haus mit. Und du weißt, dass dein Teil – zum Beispiel das Verlegen der Elektroleitungen – dafür sorgt, dass die Bewohner Licht und Wärme haben. Das ist doch ein tolles Gefühl, oder?
Bei MBO ist das ähnlich. Du bist nicht einfach nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Du bist ein wichtiger Teil des Ganzen. Und dein Beitrag zählt!
Wie funktioniert MBO in der Praxis?
Okay, genug geschwärmt. Wie sieht MBO denn nun konkret aus? Es gibt im Wesentlichen vier Schritte:
- Ziele festlegen: Gemeinsam mit dem Chef werden klare, messbare, erreichbare, relevante und zeitgebundene (SMART) Ziele definiert.
- Aktionspläne entwickeln: Wie erreichen wir die Ziele? Welche Maßnahmen sind notwendig? Wer ist für was verantwortlich?
- Fortschritt überwachen: Regelmäßige Check-ins, um zu sehen, ob alles nach Plan läuft. Wo hakt es? Wo müssen wir nachjustieren?
- Ergebnisse bewerten: Haben wir die Ziele erreicht? Was haben wir gelernt? Was können wir beim nächsten Mal besser machen?
Das klingt jetzt vielleicht erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht. Wichtig ist, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und offen miteinander kommunizieren.
MBO: Nicht ohne Risiken
Klar, MBO ist nicht die Wunderwaffe für alle Probleme. Es gibt auch ein paar Stolpersteine.
Zum Beispiel kann es passieren, dass sich Mitarbeiter zu sehr auf die Zielerreichung konzentrieren und dabei andere wichtige Aspekte vernachlässigen. Oder dass die Ziele zu hoch gesteckt sind und die Mitarbeiter frustriert sind. Und natürlich braucht MBO auch Zeit und Ressourcen. Regelmäßige Meetings und Feedback-Gespräche kosten nun mal Zeit.
Aber wenn man diese Risiken kennt und entsprechend gegensteuert, dann kann MBO eine echte Bereicherung für jedes Unternehmen sein.
Fazit: MBO als Erfolgsrezept?
MBO ist mehr als nur eine Management-Methode. Es ist eine Philosophie, die auf Zusammenarbeit, Motivation und Transparenz setzt. Wenn du Lust hast, dein Unternehmen auf ein neues Level zu heben und deine Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren, dann solltest du dir MBO auf jeden Fall mal genauer anschauen.
Vielleicht ist es ja genau das, was deinem Team noch fehlt. Wer weiß, vielleicht entdeckst du ja dein inneres Management-Genie!
Und hey, selbst wenn's nicht klappt, hast du zumindest was Neues ausprobiert. Und das ist ja auch schon was wert, oder?
"Das Geheimnis des Erfolgs ist, den Standpunkt des Anderen zu verstehen." - Henry Ford, hätte er MBO schon gekannt...
