Mann Bricht In Haus Ein Und Rasiert Katze
Hallo ihr Lieben, eure reisefreudige Mia meldet sich zurück! Heute erzähle ich euch von einer wirklich ungewöhnlichen Erfahrung, die ich während meines letzten Aufenthalts in Berlin gemacht habe. Es ist eine Geschichte, die so bizarr ist, dass ich sie fast nicht glauben konnte, als sie mir passiert ist. Aber hey, das ist ja das Schöne am Reisen, oder? Man erlebt Dinge, die man sich zu Hause niemals hätte vorstellen können!
Ich hatte mir ein kleines, schnuckeliges Apartment in Prenzlauer Berg gemietet – total idyllisch mit Kopfsteinpflaster, kleinen Cafés und jeder Menge Grün. Es war der perfekte Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Ich war total begeistert, hatte meine Kamera immer griffbereit und freute mich auf unzählige neue Eindrücke. Das Apartment war klein, aber fein, mit einem gemütlichen Balkon und einer riesigen Fensterfront, die den Raum mit Licht durchflutete. Und dann war da noch Minka.
Minka war die Katze der Vermieterin, die während meiner Anwesenheit im Apartment blieb. Eine wunderschöne, langhaarige Perserkatze mit einem unheimlich sanften Wesen. Sie war sehr verschmust und begleitete mich auf Schritt und Tritt, schnurrte zufrieden, während ich am Laptop arbeitete oder auf dem Balkon meinen Kaffee trank. Ich hatte mich wirklich in das flauschige Fellknäuel verliebt. Sie war einfach zuckersüß und ich genoss ihre Gesellschaft sehr.
Eines Morgens, ich war gerade dabei, mir ein Frühstücksei zu braten, hörte ich ein merkwürdiges Geräusch. Es klang wie ein leises Scharren, gefolgt von einem dumpfen Knall. Erst dachte ich, es wäre ein Nachbar, der etwas umgestoßen hatte. Aber das Geräusch wurde lauter, dringlicher. Ich ließ die Pfanne stehen und schlich vorsichtig zur Tür. Das Herz klopfte mir bis zum Hals. Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht.
Ich öffnete die Tür einen Spalt und spähte in den Flur. Nichts. Alles still. Dann sah ich es: Die Wohnungstür stand offen. Einen winzigen Spalt, aber offen. Mein Adrenalinspiegel schoss in die Höhe. War ich so unvorsichtig gewesen und hatte sie nicht richtig geschlossen? Oder war jemand eingebrochen? Der Gedanke jagte mir einen kalten Schauer über den Rücken. Ich atmete tief durch und drückte die Tür ganz auf.
Was ich dann sah, werde ich nie vergessen. Im Wohnzimmer stand ein Mann. Ein ganz normal aussehender Mann, etwa 30 Jahre alt, mit einer Jeans und einem schlichten T-Shirt. Aber was er in der Hand hielt, war alles andere als normal: einen Rasierapparat. Und vor ihm, auf dem Wohnzimmertisch, saß Minka.
Das Rasur-Drama
Minka war halb geschoren. Ihr wunderschönes, langes Fell war an einer Seite komplett abrasiert, während die andere Seite noch in voller Pracht erstrahlte. Sie sah aus, als hätte sie einen wirklich schlechten Friseurbesuch hinter sich. Ich war wie erstarrt. Was zur Hölle ging hier vor?
Der Mann, der mich offensichtlich nicht bemerkt hatte, murmelte etwas vor sich hin und versuchte, Minka festzuhalten, die sichtlich genervt versuchte, sich zu befreien. Dann drehte er sich um und sah mich. Seine Augen weiteten sich vor Schreck. Er stotterte etwas Unverständliches, ließ den Rasierapparat fallen und versuchte zu fliehen.
Ich reagierte instinktiv. Ich stellte ihm den Fuß und er strauchelte. Bevor er sich fangen konnte, rannte ich auf ihn zu und hielt ihn fest. Ich schrie ihn an, was er hier mache und warum er Minka rasiere. Er stammelte irgendetwas von einem Missverständnis, von einem Experiment und von einer Wette. Ich verstand kein Wort.
Die Aufklärung
Nachdem ich die Polizei gerufen hatte, stellte sich heraus, dass der Mann tatsächlich eingebrochen war. Allerdings nicht, um Wertsachen zu stehlen, sondern um… nun ja, um eine Katze zu rasieren. Offenbar hatte er mit Freunden gewettet, dass er es schaffen würde, eine Katze komplett zu rasieren, ohne erwischt zu werden. Eine absurde Wette, ich weiß. Die Polizei nahm ihn mit und Minka und ich blieben geschockt zurück.
Die nächsten Tage waren etwas turbulent. Die Vermieterin war natürlich außer sich vor Wut und Sorge um Minka. Ich half ihr, das Fell der Katze gleichmäßig zu stutzen, damit sie nicht mehr so zerzaust aussah. Minka selbst schien das Ganze relativ gelassen zu nehmen. Sie kuschelte noch mehr als zuvor und ließ sich geduldig von uns verwöhnen.
Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, dass Reisen immer für Überraschungen gut sind. Manchmal sind es schöne Überraschungen, manchmal eher… haarsträubende. Aber gerade diese unerwarteten Momente machen eine Reise doch erst wirklich unvergesslich, oder?
Was ich aus dieser Geschichte gelernt habe? Erstens: immer die Tür richtig abschließen! Und zweitens: Manchmal sind die verrücktesten Geschichten die wahren Geschichten. Wenn ihr also mal in Berlin seid und eine Katze mit einer ungewöhnlichen Frisur seht, dann könnte es gut sein, dass es Minka ist. Und denkt daran: das Leben ist zu kurz für langweilige Geschichten!
Meine Empfehlung für euren nächsten Berlin-Trip: Lasst euch von den kleinen, unerwarteten Momenten überraschen und habt keine Angst, auch mal abseits der Touristenpfade zu wandern. Denn gerade dort verstecken sich oft die wahren Schätze!
Bis zum nächsten Mal, eure Mia!
