Marina Abramovic Rest Energy
Ich sag's ja nur: Dieses "Rest Energy" Ding von Marina Abramovic. Ist das Kunst? Oder kann das weg?
Hand aufs Herz, Leute!
Okay, okay, ich weiß. Marina Abramovic ist eine Legende. Die "Grandmother of Performance Art". Chapeau! Aber ganz ehrlich: Zwei Leute, die sich anstarren und ein Mikrofon halten? Ist das jetzt der Gipfel der menschlichen Ausdruckskraft?
Klar, die Geschichte dahinter ist heftig. Ihr und Ulay, die mega Künstlerpaarung, die dann auseinander ging. Dramatisch! Aber manchmal, ganz heimlich, denke ich: Hätten die nicht einfach 'nen Therapeuten aufsuchen können? Wäre vielleicht weniger gefährlich gewesen, für alle Beteiligten.
Und dieses Mikrofon? Brauchte das wirklich jeder zu hören, wie angespannt die Stimmung ist? Ich meine, wer hat noch nie mit seinem Partner Streit gehabt? Geht mir jedenfalls nicht so. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu unromantisch. Kann ja sein.
Das berühmte Risiko...
Es geht ja um Risiko, um Vertrauen, um Verletzlichkeit. Ja, ja, ich hab's verstanden. Aber mal ehrlich: Wie viel Risiko ist da wirklich? Sie halten einander fest. Wenn einer loslässt, fällt halt der Bogen runter. Und dann? Geht die Welt unter? Wahrscheinlich nicht.
Ich meine, ich riskiere jeden Tag mehr, wenn ich versuche, meinen Einkaufswagen im Supermarkt zu manövrieren, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Das ist echtes Risiko! Und ich brauche dafür kein Publikum und kein Mikrofon.
Und dieses Vertrauen? Klar, es ist wichtig. Aber es ist ja auch ihr Job. Sie haben sich ja nicht gerade erst kennengelernt. Da sollte man doch ein gewisses Grundvertrauen erwarten können, oder?
Kunst oder Klamauk?
Vielleicht verstehe ich es einfach nicht. Vielleicht bin ich zu banal. Vielleicht bin ich zu sehr mit Netflix und Pizza beschäftigt, um die tiefe Bedeutung von "Rest Energy" zu erfassen. Aber manchmal, ganz ehrlich, wirkt es ein bisschen... wie Klamauk.
Ich meine, stellt euch mal vor: Ihr seid auf einer Party und da stehen zwei Leute, die sich schweigend anstarren und ein Mikrofon halten. Würdet ihr denken: "Wow, das ist tiefgründig!"? Oder eher: "Okay, die sind komisch, lass uns lieber zum Buffet gehen."?
Ich weiß, ich weiß. Das ist respektlos. Ich sollte die Kunst von Marina Abramovic respektieren. Sie hat so viel für die Performance Art getan! Aber ich kann halt nicht anders. Manchmal finde ich es einfach nur... naja, ein bisschen überbewertet.
Ist das jetzt Ketzerei? Werde ich jetzt von der Kunstpolizei abgeholt? Wahrscheinlich nicht. Aber ich wollte es mal gesagt haben. Es musste einfach raus!
Und vielleicht, ganz vielleicht, ist das ja auch Kunst. Indem ich hier sitze und darüber lästere. Vielleicht ist das meine eigene kleine Performance. Wer weiß?
Aber mal ehrlich: Ich würde lieber einen Abend mit Marina Abramovic und einer Flasche Wein verbringen, als noch einmal "Rest Energy" zu sehen. Dann könnten wir vielleicht über das wahre Risiko im Leben reden: Zum Beispiel, ob man wirklich so viel Salz auf die Pommes machen darf.
Und dieses ständige Ernstnehmen? Müssen wir das wirklich? Kann Kunst nicht auch mal lustig sein? Kann sie nicht auch mal zum Schmunzeln anregen? Ich finde schon.
Ein letzter Gedanke...
Vielleicht liegt die eigentliche Kunst gar nicht in der Performance selbst, sondern in der Reaktion des Publikums. In der Art und Weise, wie wir uns damit auseinandersetzen. Und vielleicht ist meine kritische Haltung ja auch ein Teil davon.
Aber mal ganz unter uns: Würde es jemandem auffallen, wenn ich heimlich das Mikrofon ausschalten würde? Nur mal so, aus Neugier?
Nein, Spaß! (Oder doch? 😉)
Ich respektiere Marina Abramovic. Wirklich. Aber ich darf doch trotzdem meine Meinung haben, oder? Und meine Meinung ist: Manchmal, ganz heimlich, finde ich "Rest Energy" ein bisschen... zum Gähnen.
So, jetzt steinigt mich! Aber bitte nicht mit Mikros.
