Markgraf Georg Friedrich Realschule Heilsbronn
Okay, Leute, mal ehrlich. Die Markgraf Georg Friedrich Realschule in Heilsbronn? Da muss ich mal was loswerden. Ich hab da so meine... Ansichten. Und vielleicht, ganz vielleicht, bin ich damit nicht allein.
Ich mein, Heilsbronn ist ja niedlich. So richtig fränkisch-beschaulich. Aber die Realschule... Die ist halt da. Sie steht da rum. Wie ein sehr, sehr solides, sehr fränkisches Gebäude, das sagt: "Hier wird gelernt! Und zwar ordentlich!"
Der Schulhof – Ein Mikrokosmos des Wahnsinns
Kennt ihr das? Dieser Schulhof, der gleichzeitig Spielplatz, Arena und Laufsteg für die neuesten (oder eben nicht so neuesten) Trends ist? An der MGF war das auch nicht anders. Da wurde Fußball gespielt, bis die Knochen brachen (fast). Da wurden Witze gerissen, die so alt waren, dass sie schon wieder cool waren (vielleicht). Und da wurden Blicke getauscht, die ganze Dramen erzählten.
Ich behaupte ja: Der Schulhof ist die wahre Schule des Lebens. Alles, was man später im Job oder in der Beziehung braucht, lernt man da. Durchsetzungsvermögen beim Völkerball. Diplomatie beim Tauschen von Panini-Bildern. Und Resilienz, wenn man mal wieder ausgelacht wurde, weil man die falschen Schuhe anhatte.
Die Lehrer – Helden oder Schurken?
Kommen wir zu den Lehrern. Manche waren echte Helden. Die haben einem die Wurzelrechnung erklärt, bis auch der Letzte es kapiert hat. Die haben einem die deutsche Grammatik eingebläut, bis man nachts davon geträumt hat. Und die haben einem Mut gemacht, wenn man mal wieder kurz vorm Aufgeben war.
Und dann gab's die anderen. Die, die immer schlechte Laune hatten. Die, die Hausaufgaben aufgegeben haben, die man unmöglich in einer Woche schaffen konnte. Und die, die einen immer dann drangenommen haben, wenn man gerade mal wieder nicht aufgepasst hat. Aber hey, auch die gehörten dazu. Sie haben einem beigebracht, mit schwierigen Situationen umzugehen. Und das ist ja auch was wert, oder?
Ich sag's mal so: Ohne die Lehrer der Markgraf Georg Friedrich Realschule wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.
Der Stoff – Braucht man das wirklich alles?
Klar, Mathe ist wichtig. Deutsch ist wichtig. Englisch ist wichtig. Aber braucht man wirklich den ganzen Kram, den man da gelernt hat? Konjunktiv II? Mitochondrien? Die Jahreszahlen aller deutschen Könige und Kaiser?
Ich sag mal so: Ich hab's bis heute überlebt, ohne den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ perfekt zu beherrschen. Und ich kenne auch keine einzige Formel für die Berechnung des Flächeninhalts eines Trapezes mehr. Trotzdem hab ich 'nen Job. Und ich kann mir sogar ab und zu 'ne Pizza leisten. Also so ganz nutzlos kann der ganze Stoff ja nicht gewesen sein.
Vielleicht geht es ja gar nicht darum, alles zu behalten. Sondern darum, das Denken zu lernen. Das Problemlösen. Das kritische Hinterfragen. Und das kann man an der MGF auf jeden Fall lernen. Auch wenn man das vielleicht erst Jahre später merkt.
Und mal ehrlich: Wer hat im Geschichtsunterricht wirklich aufgepasst? Ich hab' da eher versucht, unauffällig Comics zu zeichnen.
Das Fazit – Irgendwie gehört sie doch dazu
Die Markgraf Georg Friedrich Realschule. Sie ist nicht perfekt. Sie ist manchmal anstrengend. Und sie ist manchmal einfach nur langweilig. Aber sie ist Teil meiner Geschichte. Sie ist Teil der Geschichte von Heilsbronn. Und sie ist Teil der Geschichte von vielen, vielen anderen Menschen, die da ein paar Jahre ihres Lebens verbracht haben.
Und auch wenn ich manchmal über sie lästere, so ist sie mir doch irgendwie ans Herz gewachsen. Vielleicht ist es ja so: Man kann seine Schulzeit doof finden. Aber irgendwann vermisst man sie doch. Oder zumindest ein bisschen davon. Die Freunde. Die Lehrer. Die Pausen. Und sogar den Schulhof.
Ich behaupte ja: Die Markgraf Georg Friedrich Realschule ist wie eine gute Currywurst. Manchmal fettig. Manchmal scharf. Aber irgendwie immer lecker.
Also, liebe ehemalige MGF-Schüler: Lasst uns die alten Zeiten hochleben lassen. Und uns daran erinnern, dass wir alle mal jung und unschuldig waren. Oder zumindest versucht haben, so zu tun.
Prost!
