Mein Englisch Ist Nicht So Gut Auf Englisch
Hallo liebe Reisefreunde! Ich bin's, eure Lisa. Und heute möchte ich euch etwas erzählen, das viele von uns kennen, vor allem, wenn wir in der Welt unterwegs sind: die Sache mit der Sprache. Oder genauer gesagt: die Sache mit dem *nicht* so perfekten Englisch. "Mein Englisch ist nicht so gut," das ist ein Satz, den ich schon unzählige Male gesagt habe. Und wisst ihr was? Es ist okay!
Ich erinnere mich noch genau an meine erste große Reise alleine. Es ging nach Thailand. Ein absoluter Traum, Palmen, türkisblaues Meer, exotisches Essen… alles, was das Herz begehrt. Aber dann kam die Realität: Am Flughafen in Bangkok stand ich da, umgeben von Schildern auf Englisch und Thailändisch, und mein Schulenglisch schien plötzlich nicht mehr viel wert zu sein. Ich fühlte mich total überfordert. Da war es wieder, dieses nagende Gefühl: "Mein Englisch ist nicht so gut."
Ich versuchte, einen Transfer zu meinem Hotel zu buchen, aber der freundliche Mann am Schalter sprach so schnell und mit einem Akzent, dass ich kaum ein Wort verstand. Panik stieg in mir auf. Was sollte ich nur tun? Ich atmete tief durch und sagte langsam und deutlich: "Excuse me, my English is not so good. Can you please speak slowly?" Und wisst ihr was passierte? Er lächelte, sprach langsamer und wiederholte alles. Plötzlich war die Situation gar nicht mehr so schlimm.
Diese Erfahrung war eine wichtige Lektion für mich. Ich lernte, dass es nicht darum geht, fließend Englisch zu sprechen, sondern darum, sich verständlich zu machen und offen für andere Kulturen zu sein. Seitdem habe ich viele weitere Reisen unternommen, und jedes Mal, wenn mein Englisch an seine Grenzen stieß, habe ich versucht, kreativ zu sein.
Meine Top-Tipps, wenn dein Englisch nicht perfekt ist:
1. Sei ehrlich und sag es!
Es ist keine Schande, zuzugeben, dass dein Englisch nicht perfekt ist. Im Gegenteil! Die meisten Menschen sind verständnisvoll und hilfsbereit, wenn du ihnen sagst, dass du Schwierigkeiten hast. Sag einfach: "My English is not so good, please be patient." Oder: "I'm still learning English, can you help me?"
2. Sprich langsam und deutlich.
Versuche, langsam und deutlich zu sprechen. Vermeide komplizierte Sätze und wähle einfache Worte. Es ist besser, kurze, verständliche Sätze zu bilden als lange, grammatikalisch korrekte, die niemand versteht. Denke daran: KISS – Keep It Simple, Stupid!
3. Nutze nonverbale Kommunikation.
Gesten, Mimik und Körpersprache können Wunder wirken! Zeige auf Dinge, die du meinst, oder male etwas auf ein Papier. Eine freundliche Geste sagt oft mehr als tausend Worte. Ich habe mal in Vietnam versucht, ein bestimmtes Gericht zu bestellen, und obwohl ich den Namen nicht aussprechen konnte, habe ich einfach auf das Bild in der Speisekarte gezeigt und genickt. Hat super funktioniert!
4. Bereite dich vor.
Bevor du auf Reisen gehst, lerne ein paar grundlegende Sätze in der Landessprache oder auf Englisch. "Hallo," "Danke," "Bitte," "Entschuldigung," "Wo ist…?" sind Gold wert. Auch nützliche Vokabeln für deine Reise, z.B. "Bahnhof," "Flughafen," "Hotel," "Restaurant" können dir den Alltag erleichtern. Es gibt viele Apps und Online-Kurse, die dir dabei helfen können. Und keine Angst vor Fehlern! Jeder fängt mal klein an.
5. Nutze Technologie.
Es gibt mittlerweile unzählige Apps, die dir bei der Kommunikation helfen können. Google Translate ist ein absoluter Lebensretter! Du kannst Texte übersetzen lassen, Fotos von Schildern machen und sie übersetzen lassen oder sogar Gespräche in Echtzeit übersetzen. Aber Achtung: Nicht immer sind die Übersetzungen perfekt, also überprüfe sie lieber noch einmal! Auch Sprachlern-Apps wie Duolingo oder Babbel können dir helfen, dein Englisch aufzubessern.
6. Sei mutig und sprich!
Der beste Weg, eine Sprache zu lernen, ist, sie zu sprechen! Scheu dich nicht, Fehler zu machen. Jeder Fehler ist eine Chance zu lernen. Sprich mit anderen Reisenden, mit Einheimischen, mit dem Personal im Hotel oder Restaurant. Je mehr du sprichst, desto sicherer wirst du. Ich erinnere mich an eine Situation in einem kleinen Café in Italien. Ich wollte einen Cappuccino bestellen, aber ich konnte das Wort nicht richtig aussprechen. Die Barista lachte freundlich und korrigierte mich. Am Ende haben wir uns über Kaffee und italienische Aussprache unterhalten. Es war eine tolle Erfahrung!
7. Lerne von anderen Reisenden.
Triff dich mit anderen Reisenden und tausche dich aus. Frage sie, wie sie mit Sprachbarrieren umgehen. Oft haben sie tolle Tipps und Tricks, die dir helfen können. Auch Gruppenreisen können eine gute Möglichkeit sein, dein Englisch zu üben und von anderen zu lernen.
8. Habe Geduld mit dir selbst.
Sprachen lernen braucht Zeit. Erwarte nicht, dass du von heute auf morgen fließend Englisch sprichst. Sei geduldig mit dir selbst und feiere deine Fortschritte. Jeder kleine Schritt zählt. Und denk daran: Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich verständlich zu machen und die Welt zu entdecken!
Meine persönlichen Anekdoten und Erkenntnisse:
Ich erinnere mich an eine Situation in Japan. Ich hatte mich in einem kleinen Viertel verlaufen und konnte den Weg zurück zum Hotel nicht finden. Ich sprach einen älteren Mann an, aber er verstand kein Wort Englisch. Ich versuchte, ihm den Namen des Hotels auf einem Zettel zu zeigen, aber er konnte ihn nicht lesen. Schließlich zeichnete ich eine Karte auf ein Stück Papier und zeigte ihm, wo das Hotel lag. Er verstand sofort und führte mich persönlich zurück. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Kommunikation nicht immer nur über Worte funktioniert. Mit Freundlichkeit, Kreativität und etwas Humor kann man fast jede Sprachbarriere überwinden.
Eine andere Anekdote: Ich war in einem kleinen Dorf in Spanien und wollte ein bestimmtes Souvenir kaufen. Ich konnte den Namen des Souvenirs nicht auf Spanisch aussprechen, also imitierte ich einfach das Geräusch, das das Souvenir machte. Die Verkäuferin lachte herzlich und verstand sofort, was ich wollte. Wir haben uns köstlich amüsiert und ich habe mein Souvenir bekommen.
Ich habe gelernt, dass es nicht schlimm ist, Fehler zu machen. Im Gegenteil! Fehler sind menschlich und sie können sogar zu lustigen und unvergesslichen Momenten führen. Solange du freundlich und respektvoll bist, werden die meisten Menschen Verständnis für deine Sprachschwierigkeiten haben. Und wer weiß, vielleicht lernst du ja sogar ein paar neue Wörter dabei!
"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." – Augustinus Aurelius
Also, liebe Reisefreunde, lasst euch nicht von euren Sprachkenntnissen davon abhalten, die Welt zu entdecken! "Mein Englisch ist nicht so gut" sollte kein Hindernis, sondern eine Herausforderung sein. Sei mutig, sei offen, sei neugierig und hab Spaß! Die Welt wartet darauf, von euch entdeckt zu werden. Und wer weiß, vielleicht lernt ihr ja auf euren Reisen die eine oder andere neue Sprache ganz nebenbei. In diesem Sinne: Gute Reise!
Und denkt immer daran: Reisen bildet! Nicht nur geografisch, sondern auch sprachlich und kulturell.
