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Mit 63 Kündigen Und Arbeitslos Melden


Mit 63 Kündigen Und Arbeitslos Melden

Hallo ihr Lieben, eure rastlose Reisebloggerin ist wieder da – mit einer Geschichte, die ein bisschen anders ist als die, die ihr sonst von mir kennt. Keine strahlenden Sonnenuntergänge über der Ägäis, keine aufregenden Dschungeltouren in Thailand, und auch keine kulinarischen Offenbarungen in Italien. Diesmal geht es um etwas Persönliches, etwas, das viele von euch vielleicht irgendwann selbst erleben werden: Meine Kündigung mit 63 Jahren und der Gang zum Arbeitsamt.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Nach all den Jahren, in denen ich zwischen Laptop, Packliste und Flugtickets jongliert habe, habe ich beschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. Einen Weg, der mich erstmal – ganz unglamourös – zum Amt geführt hat. Aber keine Sorge, es ist keine traurige Geschichte. Ganz im Gegenteil! Ich sehe es als neues Abenteuer, als eine Chance, mich neu zu erfinden, neue Horizonte zu erkunden (auch wenn diese erstmal bürokratischer Natur sind!).

Der Entschluss: Warum mit 63 Kündigen?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Warum denn das Ganze? Warum wirft sie mit 63 Jahren ihren Job hin? Die Antwort ist vielschichtig, wie ein guter Cocktail am Strand. Erstens: Ich war einfach erschöpft. Die ständigen Reisen, die langen Arbeitszeiten, der Druck, immer neue und spannende Inhalte zu liefern – es zehrte an meinen Kräften. Ich liebe meinen Job, keine Frage, aber ich brauchte eine Pause, eine Auszeit, um wieder zu mir selbst zu finden.

Zweitens: Ich hatte das Gefühl, festzustecken. Ich wiederholte mich, sowohl in meinen Reisen als auch in meinen Texten. Ich brauchte frischen Wind, neue Inspiration, um meine Kreativität wieder anzukurbeln. Und das ging eben nicht mehr so einfach, während ich im Hamsterrad des Alltags gefangen war.

Drittens: Ich wollte Zeit. Zeit für mich, Zeit für meine Familie, Zeit für all die Dinge, die ich in den letzten Jahren vernachlässigt hatte. Ich wollte wieder mehr lesen, mehr malen, mehr Zeit mit meinen Enkelkindern verbringen. Ich wollte endlich die Welt in einem anderen Tempo erkunden, ohne ständig an den nächsten Blogpost denken zu müssen.

Und schließlich, viertens: Ich hatte ein gutes finanzielles Polster aufgebaut. Ich habe immer gut gewirtschaftet und wusste, dass ich mir eine Auszeit leisten konnte, ohne gleich am Hungertuch nagen zu müssen. Das war natürlich ein entscheidender Faktor, der mir die Entscheidung deutlich erleichtert hat.

Der Gang zum Arbeitsamt: Ein unerwartetes Abenteuer

Okay, Kündigung war also beschlossene Sache. Aber was dann? Nun, zuerst stand der Gang zum Arbeitsamt an. Ein Ort, der bei vielen Menschen eher unangenehme Gefühle auslöst. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte auch ein bisschen Bammel davor. Ich hatte Bilder von langen Wartezeiten, unfreundlichen Beamten und komplizierten Formularen im Kopf. Aber ich wurde positiv überrascht!

Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Sie haben mir alles geduldig erklärt und mir bei den Formularen geholfen. Natürlich gab es einige bürokratische Hürden zu überwinden, aber alles in allem war es viel weniger schlimm, als ich befürchtet hatte. Der wichtigste Punkt war, sich frühzeitig zu melden. Am besten sofort, nachdem man die Kündigung eingereicht hat. So vermeidet man unnötige Probleme und stellt sicher, dass man rechtzeitig Arbeitslosengeld bekommt.

Wichtig: Man muss sich aktiv um Arbeit bemühen, auch wenn man gar keine neue Stelle sucht. Das Arbeitsamt erwartet, dass man Bewerbungen schreibt und sich aktiv auf dem Arbeitsmarkt umsieht. Aber auch hier gibt es Spielraum. Ich habe zum Beispiel argumentiert, dass ich mich intensiv mit der Weiterentwicklung meines Blogs beschäftige und plane, in Zukunft auch Beratungsleistungen für andere Blogger anzubieten. Das wurde akzeptiert.

Die wichtigsten Schritte bei der Arbeitslosmeldung:

  1. Frühzeitig melden: Sofort nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsamt melden.
  2. Unterlagen vorbereiten: Personalausweis, Sozialversicherungsausweis, Kündigungsschreiben, Arbeitszeugnisse, Lebenslauf.
  3. Beratungsgespräch wahrnehmen: Im Gespräch die persönliche Situation schildern und die eigenen Ziele formulieren.
  4. Bewerbungen schreiben: Auch wenn man keine neue Stelle sucht, muss man sich aktiv um Arbeit bemühen.
  5. Weiterbildungen nutzen: Das Arbeitsamt bietet oft kostenlose Weiterbildungen an, die man nutzen kann, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern.

Arbeitslosengeld mit 63: Was man wissen muss

Die Höhe des Arbeitslosengeldes richtet sich nach dem vorherigen Einkommen. Es beträgt in der Regel 60 Prozent des Nettoentgelts (67 Prozent mit Kind). Wie lange man Arbeitslosengeld bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Alter und der Dauer der vorherigen Beschäftigung. Mit 63 Jahren hat man in der Regel Anspruch auf 18 Monate Arbeitslosengeld, wenn man in den letzten fünf Jahren mindestens 36 Monate versicherungspflichtig beschäftigt war.

Achtung: Wer selbst kündigt, muss in der Regel mit einer Sperrzeit rechnen. Das bedeutet, dass man für einige Zeit kein Arbeitslosengeld bekommt. Die Sperrzeit kann bis zu zwölf Wochen dauern. Es gibt aber Ausnahmen. Wenn man zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen oder wegen unzumutbarer Arbeitsbedingungen gekündigt hat, kann man die Sperrzeit vermeiden. Ich konnte in meinem Fall argumentieren, dass die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen erfolgte, da die ständige Reiserei und der Stress meine Gesundheit beeinträchtigt hatten. Ich habe ein ärztliches Attest vorgelegt und die Sperrzeit wurde aufgehoben.

Merke: Die deutsche Bürokratie kann manchmal verwirrend sein, aber es lohnt sich, sich damit auseinanderzusetzen. Informiert euch gut, seid vorbereitet und scheut euch nicht, Fragen zu stellen.

Neuanfang mit 63: Was kommt jetzt?

Und was mache ich jetzt mit meiner neu gewonnenen Freiheit? Nun, erstmal werde ich entspannen. Ausschlafen, lesen, malen, Zeit mit meinen Enkelkindern verbringen – all die Dinge, die ich in den letzten Jahren vermisst habe. Ich werde auch reisen, aber in einem anderen Tempo. Keine Hetzjagden mehr von A nach B, sondern langsames Reisen, bei dem ich Land und Leute wirklich kennenlernen kann.

Ich werde auch meinen Blog weiterentwickeln und meine Erfahrungen und mein Wissen mit anderen teilen. Ich plane, in Zukunft auch Beratungsleistungen für andere Blogger anzubieten und Workshops zu geben. Vielleicht schreibe ich auch ein Buch. Die Möglichkeiten sind endlos!

Ich sehe meine Kündigung mit 63 Jahren nicht als Ende, sondern als Neuanfang. Als eine Chance, mich neu zu erfinden und meine Träume zu verwirklichen. Und ich kann euch nur ermutigen, das auch zu tun! Egal wie alt ihr seid, es ist nie zu spät, um neue Wege zu gehen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Bleibt neugierig und abenteuerlustig, eure reiselustige Rentnerin (in spe)!

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