Mixed Grammar übungen 10 Klasse Realschule Bayern Zum Ausdrucken
Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal innerlich die Augen verdreht, wenn es hieß: "Mixed Grammar Übungen 10. Klasse Realschule Bayern? Zum Ausdrucken!" Ich meine, wirklich gefreut?
Das Trauma der 10. Klasse
Die 10. Klasse, das war doch die Zeit, in der man eigentlich schon mit einem Bein im Abschluss steckt und sich fragt, was man danach anfangen soll. Aber nein, da kommen sie, die Deutschlehrer, bewaffnet mit Blättern, die so aussehen, als wären sie direkt aus den 80ern gebeamt worden. Und was steht drauf? Richtig: Konjunktiv II, Relativsätze, Passiv – die volle Dröhnung!
Ich habe ja nichts gegen Grammatik. Wirklich nicht. Aber diese Übungen... Sie haben irgendwie immer die Fähigkeit, mir genau dann den Spaß am Schreiben zu nehmen, wenn ich ihn gerade mal wiederentdeckt hatte. Kennt ihr das?
Der Ausdruck-Zwang
Und dann dieser Ausdruck-Zwang! Man könnte ja meinen, im Zeitalter von Tablets und interaktiven Lernplattformen wäre das passé. Aber nein! Da steht man dann, mit dem USB-Stick in der Hand, am einzigen funktionierenden Drucker der Familie und hofft inständig, dass die Patrone noch reicht.
Und wenn dann der Ausdruck endlich vor einem liegt, sieht er meistens aus, als hätte er schon bessere Tage gesehen. Verschmiert, halb zerfleddert und irgendwie… traurig. Passt irgendwie zur Stimmung, wenn man sich die Mixed Grammar Übungen anschaut, oder?
Mal unter uns: Wer von uns hat diese Übungen wirklich freiwillig und mit Begeisterung gemacht? Ich vermute mal, die Zahl ist überschaubar. Vermutlich die gleichen Leute, die auch freiwillig Vokabeln auswendig lernen. Respekt an euch, aber ich gehöre definitiv nicht dazu!
Unbeliebte Meinung: Es gibt Schöneres
Ich weiß, das ist jetzt vielleicht eine unbeliebte Meinung, aber ich finde, es gibt definitiv schönere Arten, die deutsche Sprache zu lernen. Romane lesen, Aufsätze schreiben, vielleicht sogar Poetry Slams besuchen. Hauptsache, es macht Spaß und man hat das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.
Diese Mixed Grammar Übungen haben bei mir jedenfalls meistens nur eines bewirkt: Frustration. Ich saß dann da, habe versucht, die Regeln zu verstehen, und mich gefragt, wann ich das jemals im echten Leben brauchen würde. Und ehrlich gesagt: Bisher habe ich es tatsächlich noch nicht gebraucht. Außer vielleicht, um mich über eben diese Übungen zu beschweren.
Ich meine, wann habe ich das letzte Mal im Alltag einen perfekt formulierten Relativsatz gebraucht? Oder ein Passiv, das so elegant konstruiert war, dass selbst Goethe neidisch geworden wäre? Eben!
„Die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache.“ – Mark Twain (und wahrscheinlich auch jeder 10. Klässler in Bayern)
Natürlich ist Grammatik wichtig. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber es muss doch auch Wege geben, sie zu vermitteln, die nicht so…dröge sind. Vielleicht mit Spielen, mit interaktiven Aufgaben, mit Projekten, die wirklich etwas bringen. Irgendetwas, das nicht so sehr nach verstaubtem Schulbuch riecht.
Die Suche nach der Motivation
Das Problem ist ja nicht die Grammatik an sich, sondern die Art, wie sie uns präsentiert wird. Diese endlosen Wiederholungen, die immer gleichen Übungen… Da verliert man doch irgendwann die Motivation. Und ohne Motivation lernt man nun mal schlecht.
Und dann kommt noch der Druck dazu. Die Angst vor schlechten Noten, die Angst, den Anschluss zu verpassen, die Angst, den Eltern zu enttäuschen. Das alles macht die Sache nicht gerade einfacher.
Also, liebe Deutschlehrer, bitte versteht mich nicht falsch. Ich weiß, ihr wollt nur das Beste für uns. Aber vielleicht könnt ihr ja mal darüber nachdenken, ob es nicht auch andere Wege gibt, uns die Schönheit (oder zumindest die Nützlichkeit) der deutschen Grammatik näherzubringen. Vielleicht ohne den Ausdruck-Zwang und ohne diese Mixed Grammar Übungen 10. Klasse Realschule Bayern, die uns schon so viele graue Haare beschert haben.
Und an alle anderen, die gerade mit diesen Übungen kämpfen: Ihr seid nicht allein! Wir schaffen das! Irgendwie…
Vielleicht mit viel Kaffee und einer großen Portion Humor.
Und dem stillen Gebet, dass die 11. Klasse besser wird.
