Motivation Deci And Ryan
Okay, mal ehrlich. Motivation... ist das nicht manchmal ein bisschen... *überbewertet*? Ich meine, ja, klar, ohne Motivation würden wir wahrscheinlich den ganzen Tag im Bett liegen und Netflix suchten. Aber diese ganze Wissenschaft dahinter? Manchmal fühlt es sich an, als würde man versuchen, ein Einhorn zu fangen. Und dann kommt auch noch Deci und Ryan ins Spiel!
Die inneren Werte – Oder doch nicht?
Deci und Ryan. Klingt wie ein Anwaltsduo, oder? Aber nein, sie sind die großen Köpfe hinter der Selbstbestimmungstheorie. Kurz gesagt: Wir sind motivierter, wenn wir uns autonom, kompetent und verbunden fühlen. Klingt logisch, nicht wahr? Aber hier kommt meine "unpopuläre Meinung": Ist das nicht ein bisschen... offensichtlich?
Klar, niemand mag es, herumkommandiert zu werden. Wir wollen uns alle als fähig fühlen und dazugehören. Aber manchmal... manchmal will man einfach nur ein Häkchen auf der To-Do-Liste machen, um dann Pizza zu essen. Ist das auch okay?
Die Autonomie-Illusion
Autonomie ist wichtig. Wir wollen unsere eigenen Entscheidungen treffen. Das stimmt. Aber wie viel "Autonomie" haben wir wirklich? Wenn der Chef sagt: "Hier sind drei Projekte, wähle eines aus!", ist das dann wirklich Autonomie? Oder nur die Illusion davon? Ich persönlich finde ja, dass es nur die Illusion davon ist.
Und was ist mit all den Dingen, die wir tun *müssen*, die aber nicht unbedingt "autonom" sind? Steuererklärung, Zahnarztbesuch, Staubsaugen... Ich bezweifle, dass Deci und Ryan behaupten würden, dass wir diese Dinge intrinsisch motiviert machen müssen. Aber irgendwie müssen wir es ja trotzdem schaffen, oder?
Kompetenz: Der ewige Kampf
Sich kompetent fühlen, ist super! Niemand mag es, sich wie ein totaler Idiot zu fühlen. Aber die Sache ist die: Wir können nicht in allem kompetent sein. Ich bin zum Beispiel furchtbar im Origami. Und ehrlich gesagt, ich habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern. Ich bin auch furchtbar im Kochen.
Heißt das, ich bin unmotiviert? Nein! Ich bin motiviert, andere Dinge zu tun. Dinge, in denen ich gut bin. Dinge, die mir Spaß machen. Und das ist doch auch okay, oder? Müssen wir wirklich jeden Tag danach streben, in allem besser zu werden?
Verbundenheit: Brauchen wir wirklich alle ein Team?
Verbundenheit ist auch wichtig. Wir sind soziale Wesen. Wir wollen dazugehören. Aber was ist mit den Introvertierten unter uns? Die, die ihre Energie aus der Einsamkeit ziehen? Müssen die sich jetzt schuldig fühlen, weil sie nicht jeden Tag mit einem riesigen Team brainstormen wollen?
Ich glaube nicht. Ich glaube, es ist okay, ein Einzelgänger zu sein. Es ist okay, seine Batterien alleine aufzuladen. Und es ist auch okay, nur ein paar enge Freunde zu haben, anstatt ein ganzes Netzwerk von Kontakten. Hauptsache, man fühlt sich wohl und akzeptiert. Und wenn das nicht so ist, dann sind Deci und Ryan vielleicht doch etwas hilfreich, oder?
Am Ende des Tages ist Motivation ein komplexes Thema. Und die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan ist definitiv ein nützliches Werkzeug, um zu verstehen, wie wir ticken. Aber lasst uns auch nicht vergessen, dass es okay ist, manchmal einfach nur... zu sein. Ohne den Druck, ständig "motiviert" sein zu müssen. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meine Pizza essen.
