Multiple Choice Fragen Beispiele
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen sie. Wir alle lieben sie (oder hassen sie – mehr dazu später). Die Rede ist von Multiple-Choice-Fragen. Ihr wisst schon, diese kleinen Gemeinheiten, die uns seit unserer Schulzeit begleiten.
Die Anatomie einer Multiple-Choice-Frage
Eine typische Multiple-Choice-Frage besteht aus zwei Teilen: der Frage (oder dem unvollständigen Satz) und einer Liste von Antworten. Eine davon ist richtig (oder zumindest die "richtigste"), der Rest ist dazu da, uns zu verwirren. Und das schaffen sie meistens auch.
Beispiel gefällig?
Welche Farbe hat die Banane?
a) Blau
b) Grün
c) Gelb
d) Lila
Na, wer hätte das gedacht? C ist die richtige Antwort. Glückwunsch! Du hast gerade bewiesen, dass du eine Banane erkennen kannst.
Der Fluch der Ablenkung
Das Tückische an Multiple-Choice-Fragen ist nicht die Frage selbst, sondern die Ablenkung. Diese falschen Antworten, die so verlockend klingen. Die, bei denen man denkt: "Hmm, könnte ja eigentlich auch stimmen..."
Ich meine, wer hat sich diese Ablenkungen ausgedacht? Waren das dieselben Leute, die auch die Bedienungsanleitungen für IKEA-Möbel schreiben?
Noch ein Beispiel (etwas schwieriger):
Was ist die Hauptstadt von Australien?
a) Sydney
b) Melbourne
c) Canberra
d) Brisbane
Hier wird's schon kniffliger, oder? Sydney und Melbourne sind groß und bekannt. Canberra? Wer wohnt schon in Canberra? (Spoiler: die Regierung.)
Meine (unpopuläre) Meinung zu Multiple-Choice
Hier kommt's: Ich mag Multiple-Choice-Fragen nicht besonders. Ja, ich habe es gesagt. Ich finde, sie testen nicht wirklich das Wissen, sondern eher die Fähigkeit, gut zu raten und Ablenkungen zu ignorieren.
Klar, sie sind praktisch. Sie lassen sich leicht auswerten und sind objektiv. Aber wo bleibt da die Kreativität? Wo bleibt die Möglichkeit, sein Wissen zu demonstrieren, indem man etwas erklärt und argumentiert? Weg, einfach weg!
"Multiple-Choice-Fragen sind wie Fast Food für's Gehirn. Schnell, einfach, aber nicht besonders nahrhaft."
Die Kunst des Ausschlussverfahrens
Wenn man schon gezwungen ist, Multiple-Choice-Fragen zu beantworten, gibt es zumindest eine Technik, die einem helfen kann: das Ausschlussverfahren.
Dabei geht man die Antworten durch und streicht die weg, die definitiv falsch sind. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, die richtige Antwort zu erraten (wenn man keine Ahnung hat) oder die richtige Antwort zu finden (wenn man doch ein bisschen Ahnung hat).
Beispiel:
Welches Tier miaut?
a) Ein Hund
b) Eine Katze
c) Eine Kuh
d) Ein Pferd
Selbst wenn du noch nie eine Katze gesehen hast (was unwahrscheinlich ist), solltest du wissen, dass Hunde bellen, Kühe muhen und Pferde wiehern. Bleibt nur noch die Katze übrig. Bingo!
Fazit: Fluch oder Segen?
Ob man Multiple-Choice-Fragen liebt oder hasst, sie sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Ob in der Schule, im Studium oder im Internet – wir werden ihnen immer wieder begegnen.
Also, was tun? Akzeptieren, dass sie da sind. Die Kunst des Ausschlussverfahrens beherrschen. Und hoffen, dass die Ablenkungen nicht zu gut sind.
Und vielleicht, ganz vielleicht, wünschen wir uns manchmal, dass es mehr Essay-Fragen gäbe. Fragen, die uns erlauben, unser Wissen zu zeigen und unsere Gedanken zu formulieren. Aber das ist eine andere Geschichte...
Bis dahin: Viel Glück beim nächsten Multiple-Choice-Test! Möge die Macht des Ausschlussverfahrens mit dir sein!
