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Muss Man Beim Vorstellungsgespräch Sagen Dass Man Krankgeschrieben Ist


Muss Man Beim Vorstellungsgespräch Sagen Dass Man Krankgeschrieben Ist

Ach, ihr Lieben, lasst uns mal über etwas sprechen, das mir selbst schon Kopfzerbrechen bereitet hat: Bewerbungsgespräche und Krankschreibung. Eine explosive Mischung, oder? Stellt euch vor, ihr seid voller Tatendrang, habt die perfekte Stelle gefunden, die Stellenbeschreibung klingt nach purem Abenteuer – aber dann: Die Erkältung, die Migräne, das doofe Rückenleiden, das euch ans Bett fesselt. Und plötzlich ist da diese nagende Frage: Muss ich das beim Vorstellungsgespräch überhaupt erwähnen?

Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Zwickmühle. Ich hatte mich für einen Job als freie Reisejournalistin beworben, eine Position, von der ich geträumt hatte. Wochenlanges Recherchieren, Schreiben und Optimieren der Bewerbung hatten sich ausgezahlt: Ich wurde zum Gespräch eingeladen. Nur leider hatte ich mir kurz vorher eine fiese Bronchitis eingefangen. Meine Stimme war rau, ich hustete wie ein alter Trecker und fühlte mich einfach elend. Sollte ich das Gespräch absagen? Oder mich tapfer präsentieren und hoffen, dass niemand etwas merkte?

Die Rechtslage – ein Dschungel für sich

Bevor wir ins Detail gehen, ein kurzer Ausflug in die juristische Grauzone. Grundsätzlich gilt: Du bist nicht verpflichtet, im Vorstellungsgespräch ungefragt über Krankheiten oder Krankschreibungen Auskunft zu geben. Das ist dein gutes Recht. Der Arbeitgeber darf nur Fragen stellen, die für die Ausübung der Stelle relevant sind. Ob du an einer chronischen Krankheit leidest, die deine Arbeit beeinträchtigen könnte, wäre so ein relevanter Punkt. Aber eine kurzzeitige Krankschreibung wegen einer Erkältung gehört definitiv nicht dazu.

ABER: Es gibt Ausnahmen! Wenn die Krankheit oder die Krankschreibung deine aktuelle Leistungsfähigkeit oder die Eignung für die Stelle beeinträchtigt, dann sieht die Sache anders aus. Stell dir vor, du bewirbst dich als Skilehrer und hast dir gerade das Bein gebrochen. Da wäre es unklug, das zu verschweigen. Ebenso, wenn die Krankschreibung längerfristig ist und sich auf deine Verfügbarkeit auswirkt.

Meine persönliche Entscheidung: Ehrlichkeit vs. Risiko

Zurück zu meiner Bronchitis. Ich entschied mich für eine Mischung aus Ehrlichkeit und Taktik. Ich ging zum Gespräch, aber erwähnte die Erkältung erst, als mein Hustenreiz nicht mehr zu unterdrücken war. Ich sagte etwas wie: „Entschuldigen Sie bitte die Rauheit meiner Stimme, ich habe mir leider eine Erkältung eingefangen, aber ich bin voll einsatzfähig und freue mich sehr über die Einladung.“

Warum habe ich das gemacht? Erstens, weil ich nicht lügen wollte. Zweitens, weil ich wusste, dass meine gesundheitliche Verfassung ohnehin offensichtlich war. Und drittens, weil ich zeigen wollte, dass ich auch unter erschwerten Bedingungen professionell und engagiert bin. Ich wollte keinen unprofessionellen Eindruck machen. Das war ein gewisses Risiko, aber ich war bereit, es einzugehen.

Wann du die Krankschreibung lieber verschweigen solltest

Es gibt Situationen, in denen du die Krankschreibung lieber für dich behalten solltest. Zum Beispiel:

  • Wenn die Krankschreibung keinen Bezug zur Stelle hat und deine Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Eine Krankschreibung wegen eines gebrochenen Fingers ist für einen Job als Programmierer wahrscheinlich irrelevant.
  • Wenn die Krankschreibung längere Zeit zurückliegt und du vollständig genesen bist. Vergangene Krankheiten sind in der Regel Privatsache.
  • Wenn du befürchtest, dass die Offenbarung deiner Krankheit zu Diskriminierung führen könnte. Das ist zwar illegal, aber leider immer noch Realität.

Wichtige Fragen, die du dir stellen solltest:

Beeinträchtigt die Krankheit meine aktuelle Leistungsfähigkeit?

Ist die Krankheit für die Ausübung der Stelle relevant?

Wie wahrscheinlich ist es, dass der Arbeitgeber die Krankheit ohnehin bemerkt?

Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich die Krankheit verschweige?

Die Formulierung macht's: So sprichst du es an

Wenn du dich entscheidest, die Krankschreibung anzusprechen, dann achte auf deine Formulierung. Vermeide Schuldzuweisungen, Selbstmitleid oder übertriebene Details. Konzentriere dich stattdessen auf deine Lösungsorientierung und deine Motivation.

Beispiele:

  • „Ich hatte vor kurzem eine kurze Erkältung, bin aber wieder fit und freue mich darauf, loszulegen.“
  • „Ich hatte leider einen kleinen gesundheitlichen Rückschlag, der mich kurzzeitig außer Gefecht gesetzt hat. Aber ich bin vollständig genesen und voller Energie.“
  • „Ich war in letzter Zeit etwas angeschlagen, aber das hat mich nur noch mehr motiviert, meine Gesundheit zu pflegen und meine Arbeit mit vollem Einsatz zu erledigen.“

Alternativen: Den Elefanten im Raum ignorieren

Manchmal ist es die beste Lösung, den Elefanten im Raum einfach zu ignorieren. Wenn du dich trotz Krankschreibung fit genug fühlst, das Gespräch zu führen, und die Krankheit deine Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt, dann konzentriere dich einfach auf deine Qualifikationen und deine Motivation.

Wichtig ist, dass du selbstbewusst und professionell auftrittst. Lächle, halte Augenkontakt und zeige, dass du der/die Richtige für den Job bist. Lass dich nicht von deiner Krankheit einschüchtern oder ablenken.

Mein Fazit: Es kommt auf die Situation an

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, ob du beim Vorstellungsgespräch erwähnen musst, dass du krankgeschrieben bist. Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Krankheit, ihrer Dauer, ihrer Relevanz für die Stelle und deiner persönlichen Einschätzung.

Wäge die Vor- und Nachteile sorgfältig ab und triff eine informierte Entscheidung. Sei ehrlich, aber auch taktisch. Konzentriere dich auf deine Stärken und deine Motivation. Und vergiss nicht: Du bist mehr als deine Krankheit!

Bonus-Tipp: Bereite dich gut auf das Gespräch vor, egal ob du krank bist oder nicht. Je besser du vorbereitet bist, desto selbstbewusster wirst du auftreten und desto weniger Sorgen wirst du dir machen.

Ich drücke euch die Daumen für euer nächstes Vorstellungsgespräch! Und denkt daran: Auch wenn es mal nicht klappt, ist das kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es gibt noch viele andere spannende Möglichkeiten da draußen!

Und falls ihr gerade krank seid: Gute Besserung! Kuriert euch gut aus und kommt bald wieder auf die Beine!

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