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Nähmaschine Oberfaden Verbindet Sich Nicht Mit Unterfaden


Nähmaschine Oberfaden Verbindet Sich Nicht Mit Unterfaden

Oh je, ihr Lieben! Da sitze ich nun, mitten in meinem kleinen, gemieteten Apartment in Lissabon, eigentlich bereit, die wundervollen Stoffe vom Flohmarkt zu einem einzigartigen Souvenir-Quilt zu verarbeiten. Stattdessen starre ich frustriert auf meine Nähmaschine, eine einfache Brother, die mich bisher nie im Stich gelassen hat. Aber diesmal... diesmal will der Oberfaden einfach keine Freundschaft mit dem Unterfaden schließen. Eine echte Reisemiserie, sage ich euch!

Ich dachte mir, ich teile meine Odyssee mit euch, falls ihr unterwegs ähnliche Probleme haben solltet. Denn wer reist, näht vielleicht auch – sei es, um ein Loch in der Hose zu flicken, eine Tasche zu reparieren oder eben, wie ich, um kreative Urlaubsandenken zu schaffen.

Das große Rätsel: Warum der Faden nicht will!

Das Problem ist schnell erklärt: Die Nadel sticht brav durch den Stoff, der Oberfaden geht mit, aber unten, wo eigentlich die Magie passieren sollte, bleibt alles lose. Keine Schlaufe, keine Verbindung, einfach nur zwei traurige, getrennte Fäden. Ein Stich ins Nichts, sozusagen!

Bevor ich in Panik verfiel und verzweifelt nach einer Nähmaschinenwerkstatt in Lissabon suchte (was bei meinen bescheidenen Portugiesischkenntnissen ein echtes Abenteuer geworden wäre!), habe ich erst einmal die üblichen Verdächtigen unter die Lupe genommen. Schließlich ist das bei uns Nähbegeisterten ja schon fast Reflex, oder?

1. Die Nadel: Der unbesungene Held (oder Schurke)

Als Erstes habe ich mir die Nadel angeschaut. War sie richtig eingesetzt? Sitzt sie fest? Ist sie vielleicht verbogen oder stumpf? Eine verbogene Nadel ist nämlich ein absoluter Fadenverbindungs-Killer! Ich habe sie herausgenommen, gerollt (auf einer flachen Oberfläche, um zu sehen, ob sie eiert) und mit einer Lupe untersucht. Und siehe da! Eine winzige, kaum sichtbare Kerbe war am Nadelöhr zu erkennen. Böse, böse Nadel!

Gott sei Dank hatte ich ein paar Ersatznadeln dabei (lernt aus meinen Fehlern und packt immer welche ein!). Neue Nadel eingesetzt… und? Nichts. Immer noch das gleiche Problem. Frustrierend!

2. Der Faden: Billig muss nicht immer schlecht sein, aber...

Als Nächstes stand der Faden auf dem Prüfstand. Ich hatte mir auf dem Flohmarkt ein paar bunte Spulen zu einem Spottpreis gekauft. Normalerweise bin ich ja kein Fan von Billigfaden, aber die Farben waren einfach zu verlockend! Also, Faden raus und erstmal den "Reißtest" gemacht. Ein guter Faden sollte sich nicht so leicht zerreißen lassen. Und was soll ich sagen? Der Billigfaden riss fast von alleine! Na toll!

Ich habe ihn gegen meinen bewährten Markenfaden ausgetauscht. Und? Wieder nichts. Langsam wurde ich ungeduldig.

3. Die Spule: Untenrum muss es stimmen!

Jetzt kam die Spule dran. War sie richtig eingesetzt? Drehte sie sich leichtgängig? War sie vielleicht überfüllt oder ungleichmäßig gewickelt? Eine schlecht gewickelte Spule kann nämlich für ordentlich Chaos sorgen!

Ich habe die Spule herausgenommen, neu gewickelt (diesmal sehr sorgfältig!) und wieder eingesetzt. Immer noch kein Erfolg. Verdammt!

4. Die Fadenspannung: Ein Tanz auf dem Drahtseil

Die Fadenspannung ist so ein Thema für sich. Zu locker und der Faden schlingt sich wild umher, zu fest und er reißt. Normalerweise stelle ich da nicht viel dran rum, aber in meiner Verzweiflung habe ich vorsichtig an der Oberfadenspannung gedreht, erst lockerer, dann fester. Keine Veränderung.

5. Die Maschine selbst: Ein Blick ins Innere

Langsam aber sicher kam ich zu dem Schluss, dass das Problem tiefer liegen musste. Also habe ich die Bedienungsanleitung herausgekramt (ja, ich weiß, wer liest die schon freiwillig?) und nach möglichen Ursachen geforscht. Dort stand etwas von Verschmutzungen und Staub im Greiferbereich.

Der Greifer, das ist das Herzstück der Maschine, das den Unterfaden mit dem Oberfaden verhakt. Wenn der verstaubt oder verfusselt ist, kann er seine Arbeit nicht richtig machen.

Also habe ich die Maschine ausgeschaltet, den Nähfuß und die Nadel entfernt und den Greiferbereich vorsichtig mit einem kleinen Pinsel und einem Staubsauger gereinigt. Und was kam da alles zum Vorschein! Fusselberge, Staubflusen, ein halbes Brötchenkrümel (ich schwöre, ich habe keine Ahnung, wie der dahin gekommen ist!). Es war wirklich ekelhaft!

Nach der Reinigung habe ich alles wieder zusammengebaut, die Maschine geölt (auch das steht in der Bedienungsanleitung!) und… *Trommelwirbel*…

Der Durchbruch!

…es hat funktioniert! Endlich bildete sich eine saubere, gleichmäßige Naht. Der Oberfaden und der Unterfaden hatten sich versöhnt! Ein wahrer Freudentaumel brach aus! Ich hüpfte durch mein kleines Apartment, tanzte mit der Nähmaschine und umarmte sogar kurzzeitig meinen Reiseführer.

Die Moral von der Geschicht: Auch die kleinste Verunreinigung kann eine Nähmaschine lahmlegen. Regelmäßige Reinigung und Pflege sind das A und O! Und gebt nicht gleich auf, wenn es mal nicht klappt. Manchmal liegt die Lösung näher, als man denkt.

Ich habe aus dieser Erfahrung gelernt und werde meine Maschine in Zukunft noch besser pflegen. Und ihr, liebe Reisefreunde, nehmt euch ein Beispiel daran und packt nicht nur Reiseführer, sondern auch eine kleine Reinigungsbürste für eure Nähmaschine ein!

Jetzt kann ich mich endlich meinen Stoffen widmen und meinen Lissabon-Quilt fertigstellen. Und wer weiß, vielleicht zeige ich ihn euch ja bald hier auf dem Blog!

Bis dahin, happy sewing und gute Reise!

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