National Symbols Of England
England! Denk an dieses Wort, und was kommt dir in den Sinn? Vielleicht Tee, Fish and Chips oder das Königshaus. Aber hast du dich jemals gefragt, welche "offiziellen" Dinge England so richtig ausmachen? Die Nationalen Symbole sind nämlich viel cooler und verrückter, als man denkt!
Der Löwe: Nicht nur König der Tiere, sondern auch Englands Wappentier
Okay, der Löwe ist vielleicht nicht die überraschendste Wahl. Der Löwe ist ja bekanntlich der König der Tiere, aber er ist auch seit dem Mittelalter ein ziemlich wichtiger Typ in England. Stell dir vor: Richard Löwenherz, der berühmte König aus dem Mittelalter, hat schon drei Löwen in seinem Wappen gehabt. Das war sozusagen das erste "Like" für den Löwen als englisches Symbol. Seitdem brüllen die Löwen auf Fußballtrikots, Briefmarken und so ziemlich allem, was mit England zu tun hat. Lustigerweise gibt es in England gar keine wildlebenden Löwen! Aber hey, vielleicht ist es ja gerade deswegen so spannend, sich mit diesem majestätischen Tier zu identifizieren.
Die Rose: Mehr als nur ein hübsches Gesicht
Die Rose, insbesondere die Tudor-Rose, ist auch so ein Klassiker. Aber wo kommt die eigentlich her? Die Geschichte ist ein bisschen wie eine Folge von "Game of Thrones", nur mit Blumen. Es gab zwei rivalisierende Familien, die Lancaster und die York, die sich um den Thron stritten. Jede Familie hatte ihr eigenes Rosen-Symbol: die rote Rose für Lancaster und die weiße Rose für York. Um den ganzen Streit zu beenden (und vielleicht, weil sie einfach keine Lust mehr auf Rosen hatten), heiratete Heinrich VII. Elizabeth von York und vereinte die beiden Familien. Tadaa! Die Tudor-Rose war geboren – eine Kombination aus Rot und Weiß. Heute steht sie für Frieden, Einheit und… naja, einfach dafür, dass England England ist. Sie ziert alles, von Rugby-Trikots bis hin zu 50-Pence-Münzen.
Der Heilige Georg: Ein Drachentöter aus dem Nahen Osten?
Okay, hier wird es ein bisschen verrückter. Der Heilige Georg, Englands Schutzpatron, war wahrscheinlich gar kein Engländer! Die Legende besagt, dass er im Nahen Osten gelebt hat und ein römischer Soldat war. Er soll einen Drachen getötet haben, der eine Prinzessin bedrohte. Klingt nach einem ziemlich coolen Typen, oder? Aber was hat das mit England zu tun? Nun, die Kreuzritter brachten die Geschichte des Heiligen Georg nach England, und im Laufe der Zeit wurde er zum Symbol für Mut, Ritterlichkeit und... tja, Drachentöten. Sein Gedenktag, der 23. April, ist zwar kein Feiertag (was eigentlich eine Schande ist!), aber er ist ein Tag, an dem die Engländer ihren Nationalstolz feiern. Und vielleicht ein bisschen darüber schmunzeln, dass ihr Schutzpatron ein ausländischer Drachentöter ist.
Eichenlaub und Eicheln: Stark und beständig wie ein… Baum?
Die Eiche ist ein weiteres wichtiges Symbol. Sie steht für Stärke, Ausdauer und die lange Geschichte Englands. Denk an die alten Eichenwälder, die einst das Land bedeckten. Sie waren Lebensraum für Tiere, lieferten Holz für Schiffe und Häuser und boten Schutz vor Feinden. Und die Eicheln? Nun, die sind einfach niedlich. Und sie sind die Versprechen neuer Eichen, neuer Stärke, neuer… Eichenwälder? Okay, vielleicht ist die Eiche nicht ganz so aufregend wie ein Drachentöter, aber sie ist ein solides, zuverlässiges Symbol für das, was England ausmacht.
Das Robins: Mehr als nur ein süßer kleiner Vogel
Der Rotkehlchen, oder Robin, ist ein beliebter Vogel in England. Viele sehen ihn als ein Zeichen für den Winter und die Weihnachtszeit. Er ist bekannt für seine rote Brust und seinen fröhlichen Gesang. Es gibt so viele Geschichten um ihn und seine Bedeutung.
Was lernen wir daraus?
Englands Nationalsymbole sind eine bunte Mischung aus Tieren, Pflanzen, Heiligen und Legenden. Sie erzählen Geschichten von Königen, Kriegen, Frieden und Drachentötern. Sie sind ein bisschen verrückt, ein bisschen historisch und ein bisschen… englisch eben. Also, wenn du das nächste Mal einen Löwen, eine Rose oder ein Eichenblatt siehst, denk daran: Das ist nicht nur ein Bild, das ist ein Stück englische Geschichte!
Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja auch dein eigenes Lieblingssymbol für England. Vielleicht ist es ja ein Becher Tee, ein Teller Fish and Chips oder einfach nur der Blick auf die grüne Landschaft. Denn am Ende ist England eben mehr als nur seine offiziellen Symbole. Es ist ein Gefühl, eine Kultur und eine Geschichte, die jeder auf seine eigene Weise erleben und lieben kann.
