Nimmt Man Vom Joggen Ab
Hallo ihr Lieben, Fernweh-Geplagten und Abenteuerlustigen! Heute nehme ich euch mit auf eine ganz persönliche Reise – eine Reise, die nicht nur meinen Horizont erweitert hat, sondern auch meine Jeansweite etwas reduziert hat. Ich spreche vom Joggen, genauer gesagt, davon, ob man vom Joggen abnimmt und wie es meine Reiseerlebnisse beeinflusst hat.
Ich war schon immer ein Fan davon, neue Orte zu Fuß zu erkunden. Für mich ist es die beste Art, das wahre Flair einer Stadt oder einer Region einzufangen. Man entdeckt kleine Gassen, die in keinem Reiseführer stehen, riecht die Düfte der lokalen Küche und kommt mit den Menschen ins Gespräch, die dort leben. Aber lange Wanderungen und Spaziergänge sind eben nicht immer drin, besonders wenn man versucht, möglichst viel in kurzer Zeit zu sehen. Und genau da kam das Joggen ins Spiel.
Vor meiner großen Südostasien-Reise vor zwei Jahren, fühlte ich mich ehrlich gesagt, ein bisschen... träge. All die leckeren Köstlichkeiten, die ich auf meinen vorherigen Reisen probiert hatte, hatten ihre Spuren hinterlassen. Ich wusste, dass ich fitter sein musste, um all die Tempel zu erklimmen, durch die Reisfelder zu wandern und die Dschungel zu erkunden, die ich mir vorgenommen hatte. Also begann ich mit dem Joggen. Nicht als Strafe, sondern als Vorbereitung, als Investition in mein Reiseerlebnis.
Meine ersten Jogging-Schritte... und Stolpersteine
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Lauf. Es war ein warmer Frühlingsabend und ich hatte mir eine malerische Strecke am Fluss ausgesucht. Die ersten paar Minuten fühlten sich großartig an! Die frische Luft, die untergehende Sonne, das Gefühl, etwas Gutes für meinen Körper zu tun. Dann kam die Realität. Ich war außer Atem, meine Beine brannten und ich fühlte mich, als würde ich gleich umkippen. Ich musste mehrmals anhalten, um Luft zu holen. Es war demütigend, aber ich gab nicht auf.
Ich begann langsam, mit kurzen Intervallen von Joggen und Gehen. Ich hörte auf meinen Körper und überforderte mich nicht. Und ich stellte fest: es wurde besser. Jeden Tag ein bisschen. Meine Ausdauer steigerte sich, die Schmerzen ließen nach und ich begann, das Joggen tatsächlich zu genießen.
Die Motivation: Eine Traumreise
Was mich wirklich motiviert hat, war das Bild meiner bevorstehenden Reise. Ich sah mich vor meinem inneren Auge durch die Straßen von Hanoi joggen, die aufgehende Sonne über den Tempeln von Angkor Wat beobachten oder entlang der Strände von Thailand laufen. Diese Visionen halfen mir, die Zähne zusammenzubeißen, wenn es mal wieder hart wurde.
Und es hat funktioniert! Als ich dann endlich in Südostasien ankam, fühlte ich mich fitter und energiegeladener als je zuvor. Ich konnte die langen Tage voller Sightseeing problemlos bewältigen und hatte sogar noch Energie für abendliche Erkundungstouren. Und ja, ich habe auch während meiner Reise regelmäßig gejoggt!
Joggen auf Reisen: Eine neue Perspektive
Das Joggen hat mir eine ganz neue Perspektive auf meine Reiseziele eröffnet. Anstatt nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen, nahm ich mir die Zeit, die Orte wirklich zu erleben. Ich entdeckte versteckte Parks, belebte Märkte und charmante Cafés, die ich sonst wahrscheinlich übersehen hätte. Ich lernte Einheimische kennen, die mir ihre Lieblingsorte zeigten und mir von ihrem Leben erzählten.
Ein besonderes Erlebnis war zum Beispiel ein Morgenlauf in Hoi An, Vietnam. Ich joggte entlang des Thu Bon Flusses, als ich auf eine Gruppe von Frauen stieß, die Tai Chi praktizierten. Sie luden mich ein, mitzumachen und so verbrachte ich den Morgen damit, mit ihnen zu üben, während die Sonne aufging. Es war ein magischer Moment, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Joggen ist also viel mehr als nur eine Möglichkeit, fit zu bleiben. Es ist eine Möglichkeit, tiefer in die Kultur und das Leben der Orte einzutauchen, die man besucht. Es ist eine Möglichkeit, mit den Menschen in Kontakt zu treten und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln.
Und ja, man nimmt vom Joggen ab!
Aber kommen wir zur eigentlichen Frage: Nimmt man vom Joggen ab? Ja, definitiv! Natürlich ist Joggen allein kein Wundermittel. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind ebenfalls wichtig. Aber Joggen ist ein effektives Mittel, um Kalorien zu verbrennen, den Stoffwechsel anzukurbeln und Fett abzubauen.
Ich habe während meiner Vorbereitungszeit und auch während meiner Reise abgenommen. Aber viel wichtiger als die Zahl auf der Waage war für mich das Gefühl, fitter, gesünder und energiegeladener zu sein. Ich fühlte mich einfach wohler in meiner Haut und das hat sich auch positiv auf mein Selbstbewusstsein und meine Lebensfreude ausgewirkt.
Meine Tipps zum Abnehmen durch Joggen (und Reisen!):
- Langsam anfangen: Überfordere dich nicht am Anfang. Steigere die Intensität und Dauer deiner Läufe langsam.
- Regelmäßig laufen: Versuche, mindestens 2-3 Mal pro Woche zu joggen.
- Auf deinen Körper hören: Wenn du Schmerzen hast, pausiere und gönne deinem Körper Ruhe.
- Abwechslung reinbringen: Laufe verschiedene Strecken, variiere das Tempo und integriere Intervalle.
- Gesund essen: Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
- Genießen: Joggen sollte Spaß machen! Suche dir Strecken aus, die dir gefallen und laufe mit Freunden oder Musik.
- Auf Reisen: Nutze die Gelegenheit, neue Orte beim Joggen zu erkunden!
Mehr als nur Gewichtsverlust
Am Ende ist es wichtig zu betonen, dass es beim Joggen nicht nur ums Abnehmen geht. Es geht um so viel mehr. Es geht um Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensfreude und die Möglichkeit, die Welt auf eine ganz neue Art und Weise zu entdecken. Es geht darum, sich selbst herauszufordern, seine Grenzen zu überwinden und zu wachsen. Es geht darum, unvergessliche Erinnerungen zu schaffen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Also, schnürt eure Laufschuhe, packt eure Koffer und macht euch bereit für ein Abenteuer! Egal, ob ihr durch die Straßen eurer Heimatstadt joggt oder die Welt erkundet, das Joggen kann euer Leben bereichern. Und wer weiß, vielleicht nehmt ihr dabei auch noch ein paar Kilo ab.
Ich hoffe, meine Erfahrungen haben euch inspiriert. Und wenn ihr Fragen habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar! Bis bald und happy travels (und happy jogging)!
