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Ns-außenpolitik 1933 Bis 1939 Zeitstrahl


Ns-außenpolitik 1933 Bis 1939 Zeitstrahl

Hallo liebe Reisefreunde! Euer Geschichts-Nomade ist wieder da, mit einer etwas anderen Art von Reisebericht. Heute entführen wir euch nicht in malerische Landschaften oder zu kulinarischen Höhenflügen, sondern begeben uns auf eine Zeitreise in eine düstere, aber leider auch unglaublich wichtige Epoche der deutschen Geschichte: Die Außenpolitik des Nationalsozialismus von 1933 bis 1939. Keine Sorge, es wird kein trockener Geschichtsunterricht! Stellt euch vor, wir sind Detektive, die Indizien sammeln und versuchen, die Motive hinter den Entscheidungen dieser Zeit zu verstehen. Also, packt eure Neugier ein, und los geht’s!

Die Machtergreifung und die ersten Schritte (1933-1934)

Unsere Reise beginnt im Januar 1933 mit der Machtergreifung Hitlers. Stellt euch vor, ihr steht in Berlin, die Luft ist voller Hoffnung für manche, aber auch von Furcht für andere. Die NSDAP hat die Macht übernommen, und die Welt blickt gespannt auf Deutschland. Zunächst versucht Hitler, einen friedlichen Eindruck zu erwecken. Er redet von Frieden, Abrüstung und der Notwendigkeit, die Ungerechtigkeiten des Versailler Vertrags zu revidieren. Er tut dies geschickt, um Zeit zu gewinnen und seine Macht zu festigen. Ein Meister der Täuschung, könnte man sagen.

Einbruch in die Völkergemeinschaft: Der Austritt aus dem Völkerbund (Oktober 1933)

Ein erster Warnschuss, der allerdings von vielen ignoriert wird. Deutschland tritt im Oktober 1933 aus dem Völkerbund aus. Das ist, als würde man aus einem Club austreten, weil einem die Regeln nicht passen. Aber dieser Club war eben der Völkerbund, die Organisation, die nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde, um den Frieden zu sichern. Ein deutliches Signal, dass Deutschland sich nicht mehr an internationale Vereinbarungen gebunden fühlt. Denkt daran, damals war der Völkerbund das, was heute die UNO ist.

Der Nichtangriffspakt mit Polen (Januar 1934)

Überraschenderweise schließt Deutschland im Januar 1934 einen Nichtangriffspakt mit Polen. Ein Schachzug, der viele verwirrt. Warum ein Pakt mit dem Nachbarn, den man eigentlich als Feind betrachtet? Die Antwort ist simpel: Zeit gewinnen und Misstrauen säen. Hitler wollte Polen ruhigstellen, um sich auf andere Ziele konzentrieren zu können. Außerdem sollte der Pakt Frankreich isolieren, da Polen ein Verbündeter Frankreichs war.

Die Aufrüstung und die Rheinlandbesetzung (1935-1936)

Jetzt wird es ernst. Die Jahre 1935 und 1936 stehen im Zeichen der Aufrüstung und der zunehmenden Aggression. Stellt euch vor, ihr besucht eine Militärparade in Berlin. Die Panzer rollen, die Soldaten marschieren, und die Begeisterung ist riesig. Aber hinter dieser Fassade der Stärke verbirgt sich ein gefährlicher Plan.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht (März 1935)

Ein offener Bruch des Versailler Vertrags. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht im März 1935 ist ein klarer Affront gegen die Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Deutschland rüstet auf, ganz offen und ohne Rücksicht auf internationale Verträge. Es ist, als würde man in einem Restaurant eine Mahlzeit bestellen, obwohl man weiß, dass man die Rechnung nicht bezahlen kann. Die Quittung dafür wird später präsentiert.

Die Rheinlandbesetzung (März 1936)

Ein weiterer Tabubruch. Im März 1936 marschiert die Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland ein. Das Rheinland war laut Versailler Vertrag eine entmilitarisierte Zone, die als Pufferzone zwischen Deutschland und Frankreich dienen sollte. Die Besetzung war ein riskantes Spiel, aber Hitler pokert hoch und gewinnt. Frankreich und Großbritannien reagieren zwar mit Protesten, aber nicht mit militärischer Gewalt. Ein Wendepunkt, der Hitler in seiner Politik bestärkt.

Die Expansionspolitik nimmt Fahrt auf (1937-1938)

Die Jahre 1937 und 1938 markieren den Beginn der aggressiven Expansionspolitik. Stellt euch vor, ihr beobachtet die politischen Schachzüge Hitlers aus der Ferne. Er ist ein Meister der Propaganda und der psychologischen Kriegsführung.

Die Hossbach-Niederschrift (November 1937)

Ein geheimes Treffen, das die wahren Absichten Hitlers enthüllt. In der Hossbach-Niederschrift, einem Protokoll eines geheimen Treffens im November 1937, legt Hitler seine Expansionspläne dar. Er spricht offen über die Eroberung von Lebensraum im Osten und die Notwendigkeit, Krieg zu führen. Ein erschreckender Einblick in die Denkweise des Diktators.

Der Anschluss Österreichs (März 1938)

Ein Triumph für Hitler. Im März 1938 annektiert Deutschland Österreich. Der sogenannte "Anschluss" wird von vielen Österreichern begeistert gefeiert. Ein weiterer Bruch des Versailler Vertrags und ein deutliches Zeichen für Hitlers Expansionsdrang. Es ist, als würde man sich einfach ein Stück Kuchen vom Nachbarn nehmen, ohne zu fragen.

Das Münchner Abkommen (September 1938)

Ein trauriges Kapitel der Beschwichtigungspolitik. Im September 1938 treffen sich Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier in München, um über die Zukunft des Sudetenlandes zu entscheiden, einer Region in der Tschechoslowakei, die von einer deutschen Minderheit bewohnt wird. Die Westmächte stimmen der Annexion des Sudetenlandes durch Deutschland zu, um den Frieden zu retten. Eine fatale Entscheidung, die Hitler nur noch mehr ermutigt. Das Münchner Abkommen ist ein Paradebeispiel für die sogenannte "Appeasement"-Politik, die darauf abzielte, Hitler durch Zugeständnisse zu besänftigen.

"Frieden für unsere Zeit,"
verkündet Chamberlain nach seiner Rückkehr nach London. Ein trügerischer Frieden, wie sich bald herausstellen sollte.

Der Weg in den Krieg (1939)

Das Jahr 1939 ist geprägt von zunehmender Spannung und der unausweichlichen Kriegsvorbereitung. Stellt euch vor, ihr spürt die Angst in der Luft, während die Welt auf den Abgrund zusteuert.

Die Zerschlagung der Rest-Tschechei (März 1939)

Ein weiterer Bruch des Münchner Abkommens. Im März 1939 marschiert die Wehrmacht in die Rest-Tschechei ein und errichtet das "Reichsprotektorat Böhmen und Mähren". Das Münchner Abkommen wird damit endgültig ad absurdum geführt. Die Westmächte erkennen, dass Hitler nicht vertrauenswürdig ist, aber es ist bereits zu spät.

Der Hitler-Stalin-Pakt (August 1939)

Ein Pakt mit dem Teufel. Im August 1939 schließen Deutschland und die Sowjetunion, zwei ideologisch verfeindete Staaten, einen Nichtangriffspakt. Ein überraschender Schachzug, der die Welt schockiert. Der Pakt enthält ein geheimes Zusatzprotokoll, in dem die Aufteilung Osteuropas in Interessenssphären vereinbart wird. Damit ist der Weg frei für den deutschen Angriff auf Polen.

Der Überfall auf Polen (1. September 1939)

Der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am 1. September 1939 überfällt Deutschland Polen. Der Zweite Weltkrieg beginnt. Die Welt ist im Krieg. Die Schrecken, die folgen, sind unvorstellbar.

So, liebe Reisende, unsere Zeitreise in die NS-Außenpolitik von 1933 bis 1939 ist zu Ende. Es war keine angenehme Reise, aber eine notwendige. Sie hat uns gezeigt, wie gefährlich Ideologie, Aggression und Beschwichtigungspolitik sein können. Und sie hat uns daran erinnert, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und für Frieden und Freiheit einzustehen.

Ich hoffe, dieser etwas andere Reisebericht hat euch gefallen und zum Nachdenken angeregt. Bis zum nächsten Mal, euer Geschichts-Nomade!

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