Obst Oder Gemüse Mit J
Hallo liebe Reisefreunde! Eure Jana hier, zurück von einem kulinarischen Abenteuer, das mich durch Gärten und über Märkte geführt hat, auf der Suche nach ganz besonderen Leckereien. Diesmal dreht sich alles um Obst und Gemüse, das mit dem Buchstaben "J" beginnt! Zugegeben, die Suche war nicht einfach, aber gerade das hat den Reiz ausgemacht. Lasst mich euch mitnehmen auf diese etwas ungewöhnliche, aber umso spannendere Entdeckungsreise.
Die Herausforderung: Obst und Gemüse mit "J"
Warum gerade "J"? Nun, ich wollte mal etwas anderes machen, abseits der ausgetretenen Pfade. Jeder kennt Äpfel und Bananen, aber wer kennt schon wirklich viele Früchte oder Gemüsesorten mit "J"? Ich habe mich gefragt, ob es überhaupt welche gibt, die man auch einfach so im Supermarkt findet oder die vielleicht eher lokale Spezialitäten sind. Das war der Startschuss für meine Recherche und meine kleinen kulinarischen Ausflüge.
Meine erste Entdeckung: Die Japanische Weinbeere (Rubus phoenicolasius)
Gleich zu Beginn stieß ich auf die Japanische Weinbeere, auch bekannt als Rubus phoenicolasius. Zugegeben, der Name klang erstmal exotisch und vielversprechend. Ich las, dass sie aus Ostasien stammt und auch in Europa, vor allem in Deutschland, als Zierpflanze und für den Anbau von Früchten kultiviert wird. Sie ist keine typische Weinbeere, sondern gehört zur Familie der Rosengewächse und ist eng mit Himbeeren und Brombeeren verwandt.
Die Pflanze selbst ist ein echter Hingucker. Sie hat rote, behaarte Triebe, die fast wie mit Samt überzogen sind. Die Früchte sind leuchtend rot und sehen aus wie kleine Juwelen. Ich fand sie auf einem kleinen Bio-Bauernhof in der Nähe von Freiburg. Der Bauer erklärte mir, dass die Beeren zwar nicht so süß sind wie Himbeeren, aber einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack haben. Er verwendete sie hauptsächlich für Marmelade und Gelee. Ich durfte natürlich probieren! Die Marmelade war wirklich köstlich, ein bisschen herb, aber mit einer angenehmen Süße. Ich habe mir gleich ein Glas mitgenommen – perfekt für mein Frühstücksbrot!
Mein Tipp: Wenn ihr die Japanische Weinbeere selbst anbauen wollt, achtet darauf, dass sie ausreichend Platz hat. Sie kann sich nämlich ziemlich ausbreiten. Außerdem solltet ihr sie vor starkem Wind schützen.
Weiter geht die Suche: Die Jalapeño
Okay, die Japanische Weinbeere war schon mal ein Erfolg. Aber ich wollte mehr! Also habe ich mich auf die Suche nach Gemüse mit "J" gemacht. Und da fiel mir natürlich die Jalapeño ein. Diese kleinen, feurigen Chilis sind ja wirklich überall zu finden, aber irgendwie hatte ich sie nie so richtig auf dem Schirm gehabt.
Ich liebe scharfes Essen, aber Jalapeños sind oft etwas unberechenbar. Manchmal sind sie mild, manchmal brennen sie wie Hölle. Ich habe mich also entschieden, mehr über diese kleinen Schoten zu erfahren. Ich besuchte einen mexikanischen Imbiss in Berlin, der seine Jalapeños selbst anbaut. Der Besitzer erzählte mir, dass der Schärfegrad von vielen Faktoren abhängt, zum Beispiel vom Standort, der Sonneneinstrahlung und der Bewässerung.
Er zeigte mir, wie man die Jalapeños richtig zubereitet. Er empfahl, die Kerne und die weißen Trennwände im Inneren zu entfernen, um den Schärfegrad zu reduzieren. Ich durfte bei der Zubereitung von "Jalapeño Poppers" helfen – gefüllte Jalapeños, die in Teig ausgebacken werden. Das war ein echtes kulinarisches Highlight! Die Kombination aus der Schärfe der Jalapeños, dem cremigen Käse und dem knusprigen Teig war einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Ich konnte den Schärfegrad selbst bestimmen!
Mein Tipp: Wenn ihr Jalapeños selbst verarbeitet, tragt am besten Handschuhe. Das Capsaicin, das für die Schärfe verantwortlich ist, kann die Haut reizen. Und vermeidet es, euch nach der Verarbeitung der Jalapeños ins Gesicht zu fassen, vor allem nicht in die Augen!
Und sonst so? Schwierige Fälle und kreative Lösungen
Nach der Japanischen Weinbeere und den Jalapeños wurde die Suche etwas schwieriger. Es gibt einfach nicht viele Obst- und Gemüsesorten, die im Deutschen mit "J" beginnen. Ich habe stundenlang recherchiert, in Kochbüchern geblättert und mit Gärtnern gesprochen. Einige schlugen vor, nach "Johannesbeeren" zu suchen, was zwar korrekt ist, aber da habe ich geschummelt, weil ich schon die Japanische Weinbeere hatte.
Dann hatte ich die Idee, in anderen Sprachen zu suchen. Vielleicht gibt es ja im Spanischen, Italienischen oder Französischen Früchte oder Gemüsesorten, die mit "J" beginnen und die man auch hierzulande bekommen kann. Das war zwar ein bisschen tricky, aber es hat sich gelohnt!
Ich stieß auf den "Jícama", eine Wurzelknolle, die in Mexiko und anderen Teilen Lateinamerikas sehr beliebt ist. Sie sieht aus wie eine riesige Rübe und hat ein knackiges, saftiges Fruchtfleisch, das leicht süßlich schmeckt. Man kann sie roh essen, zum Beispiel in Salaten, oder sie kochen, braten oder frittieren. Ich habe sie in einem Asia-Laden gefunden und gleich ausprobiert. Sie war wirklich erfrischend und hat gut zu einem scharfen Dip gepasst.
Mein Fazit: Eine Reise, die sich gelohnt hat
Meine Suche nach Obst und Gemüse mit "J" war vielleicht nicht die einfachste, aber definitiv eine der spannendsten kulinarischen Reisen, die ich je unternommen habe. Ich habe nicht nur neue Früchte und Gemüsesorten kennengelernt, sondern auch viel über ihre Herkunft, ihre Anbauweise und ihre Zubereitung gelernt.
Es hat mir wieder einmal gezeigt, wie vielfältig und faszinierend die Welt der Lebensmittel ist. Und dass es sich lohnt, auch mal abseits der ausgetretenen Pfade zu suchen, um neue Geschmackserlebnisse zu entdecken.
Also, liebe Reisefreunde, lasst euch inspirieren und geht auf eure eigene kulinarische Entdeckungsreise! Vielleicht findet ihr ja auch ganz besondere Leckereien mit "J" oder einem anderen Buchstaben eurer Wahl. Ich bin gespannt auf eure Geschichten!
Bis zum nächsten Mal und guten Appetit!
