Obst Und Gemüse Auf Englisch
Hallo liebe Reisefreunde! Eure Anni hier, wieder zurück von einem meiner kulinarischen Abenteuer. Diesmal hat es mich ins wunderschöne England verschlagen, genauer gesagt, in die kleinen, quirligen Märkte und die ländlichen Gemüsegärten. Ich weiß, viele denken bei England zuerst an Fish and Chips oder Sonntagsbraten, aber ich wollte euch heute eine ganz andere Seite zeigen: die bunte und vielfältige Welt von Obst und Gemüse auf Englisch!
Denn mal ehrlich, wer steht nicht manchmal ratlos vor einem Stand mit unbekannten Früchten oder Gemüsesorten und fragt sich: Was ist das überhaupt? Und wie bereitet man das zu? Keine Sorge, ich war auch schon da. Deshalb habe ich euch diesen kleinen Sprach- und Genuss-Reiseführer zusammengestellt, damit ihr beim nächsten England-Trip mitreden und vor allem genießen könnt!
Grundwortschatz: Das A und O für den Marktbesuch
Fangen wir mit den Grundlagen an, dem absoluten Must-Know für jeden Marktgänger. Ihr werdet überrascht sein, wie viele Wörter man schon kennt, aber eine kleine Auffrischung kann ja nie schaden, oder?
- Fruit: Obst
- Vegetable: Gemüse
- Apple: Apfel
- Banana: Banane (easy peasy!)
- Orange: Orange
- Strawberry: Erdbeere (mmmh, mit Clotted Cream!)
- Tomato: Tomate
- Potato: Kartoffel (wichtig für die berühmten Chips!)
- Carrot: Karotte
- Onion: Zwiebel
- Garlic: Knoblauch
Okay, das war jetzt nicht besonders aufregend, aber wichtig. Mit diesem Grundwortschatz könnt ihr schon mal die meisten Stände identifizieren und zumindest nach dem Preis fragen. Aber es wird noch spannender, versprochen!
Spezialitäten und regionale Schätze: Abseits der bekannten Pfade
Jetzt wird es richtig interessant! England hat nämlich einige Obst- und Gemüsesorten zu bieten, die man hierzulande nicht so oft findet oder die einfach anders genannt werden. Hier ein paar meiner persönlichen Entdeckungen:
Der Herbst ist da: Kürbisvielfalt und Co.
Gerade im Herbst verwandeln sich die englischen Märkte in ein wahres Farbenmeer aus Kürbissen. Aber Vorsicht, hier gibt es mehr als nur den klassischen "Pumpkin".
- Butternut Squash: Butternusskürbis. Er ist süßer und nussiger als der klassische Kürbis und eignet sich hervorragend für Suppen und Aufläufe.
- Sweet Potato: Süßkartoffel. Nicht zu verwechseln mit der normalen Kartoffel! Sie ist süßer und hat eine orange Farbe. Perfekt für Pommes oder als Beilage.
- Brussels Sprouts: Rosenkohl. Ja, ich weiß, viele hassen ihn, aber in England wird er oft mit Speck und Kastanien zubereitet und schmeckt dann wirklich lecker!
- Swede: Steckrübe. Ein typisch englisches Wintergemüse, das oft in Eintöpfen verwendet wird.
Beerenstark: Sommerliche Genüsse
Im Sommer leuchten die Märkte in allen Rottönen, denn dann ist Beerenzeit!
- Raspberry: Himbeere
- Blackberry: Brombeere. Perfekt für Pies oder einfach pur mit Joghurt.
- Gooseberry: Stachelbeere. Oft zu Kompott oder Chutney verarbeitet.
- Redcurrant: Johannisbeere. Säuerlich-frisch und ideal für Marmelade.
Kräuter und Gewürze: Die kleinen Helfer für den Geschmack
Ohne Kräuter und Gewürze wäre jedes Gericht nur halb so gut. Auch hier gibt es einige Besonderheiten zu entdecken:
- Rocket: Rucola (wird oft in Salaten verwendet)
- Watercress: Brunnenkresse (hat einen leicht pfeffrigen Geschmack)
- Mint: Minze (unverzichtbar für Pimm's!)
- Parsley: Petersilie
Praktische Tipps und Redewendungen: So klappt's mit dem Einkauf
Jetzt seid ihr bestens gerüstet, um euch auf den Markt zu stürzen! Aber damit der Einkauf auch reibungslos verläuft, hier noch ein paar praktische Tipps und Redewendungen:
- "How much is this?" - "Wie viel kostet das?" (Die wichtigste Frage überhaupt!)
- "I'd like... please." - "Ich hätte gerne... bitte." (Höflichkeit kommt immer gut an!)
- "A pound of..." - "Ein Pfund..." (Gewichtsangabe, ca. 500g)
- "Half a pound of..." - "Ein halbes Pfund..." (ca. 250g)
- "Can I taste it?" - "Kann ich das probieren?" (Gerade bei unbekannten Früchten sehr hilfreich)
- "Is this organic?" - "Ist das Bio?" (Für alle, denen Bio-Qualität wichtig ist)
Achtung: Die Engländer sprechen oft sehr schnell und verwenden viele Slangs. Keine Panik, wenn ihr nicht alles versteht. Einfach nachfragen oder die Geste "Zeigen" anwenden. Das funktioniert fast immer!
Meine persönlichen Lieblingsrezepte: Inspiration für die Küche
Nach dem Einkauf kommt das Kochen! Und damit ihr gleich loslegen könnt, verrate ich euch noch ein paar meiner persönlichen Lieblingsrezepte mit englischem Obst und Gemüse:
Crumble mit Brombeeren und Äpfeln
Ein klassischer englischer Nachtisch, der einfach zuzubereiten ist und unglaublich lecker schmeckt. Dafür braucht ihr:
- Brombeeren und Äpfel (am besten Cox Orange)
- Mehl, Butter, Zucker (für die Streusel)
- Etwas Zimt und Zitronensaft
Die Früchte mit Zucker, Zimt und Zitronensaft vermischen und in eine Auflaufform geben. Aus Mehl, Butter und Zucker Streusel kneten und über die Früchte verteilen. Im Ofen goldbraun backen. Dazu passt Vanilleeis oder Clotted Cream.
Roasted Brussels Sprouts with Bacon and Chestnuts
Rosenkohl mal anders! Durch das Rösten im Ofen wird er süßer und bekommt eine leicht karamellisierte Note.
- Rosenkohl
- Bacon (gewürfelt)
- Kastanien (vorgegart)
- Olivenöl, Salz, Pfeffer
Den Rosenkohl halbieren und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen. Auf einem Backblech verteilen und mit Bacon und Kastanien bestreuen. Im Ofen rösten, bis der Rosenkohl weich und leicht gebräunt ist.
Mein Tipp: Probiert auf den Märkten unbedingt die lokalen Spezialitäten! Oft gibt es kleine Stände, die selbstgemachte Marmeladen, Chutneys oder Pies anbieten. Das ist die perfekte Gelegenheit, um neue Geschmäcker zu entdecken und ein Stück England mit nach Hause zu nehmen.
Fazit: Mehr als nur Fish and Chips!
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel zeigen, dass England kulinarisch viel mehr zu bieten hat als nur Fish and Chips. Die Märkte sind ein wahres Paradies für Feinschmecker und bieten eine unglaubliche Vielfalt an frischem Obst und Gemüse. Also, traut euch, probiert Neues und lasst euch von den englischen Geschmäckern verzaubern!
Wenn ihr noch Fragen habt oder weitere Tipps braucht, schreibt mir gerne in die Kommentare. Und jetzt: Viel Spaß beim Entdecken und Genießen! Eure Anni.
