öffentlich Rechtlicher Vertrag Schema
Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Jurastudium ist...nun, sagen wir mal, es gibt aufregendere Hobbys. Und mittendrin thront etwas, das uns alle zum Seufzen bringt: Das öffentlich-rechtliche Vertrag Schema. Jaaa, genau DAS. Ich weiß, ihr nickt heimlich zustimmend.
Wir alle kennen es. Wir alle "lieben" es (Achtung: Ironie!). Es ist wie der unbeliebte Onkel auf Familienfeiern, der immer die gleichen Witze erzählt. Man muss ihn ertragen, aber so richtig Spaß macht es nie.
Das Schema: Ein Freund, der keiner ist
Also, was macht dieses Schema so...speziell? Es ist dieses Gefühl, als ob man einen Berg besteigen muss, nur um festzustellen, dass der Gipfel aus Paragraphen besteht. Zuerst kommt die Zulässigkeit. Brauchen wir das wirklich? Ist es nicht offensichtlich, dass *irgendjemand* die Befugnis haben muss, solche Verträge abzuschließen? Ich meine, hallo?
Und dann die Wirksamkeit. Gott bewahre, es fehlt eine Unterschrift! Oder noch schlimmer: Jemand hat vergessen, das Datum korrekt anzugeben! Zack, Vertrag im Eimer. Ich weiß, ich weiß, Formvorschriften sind wichtig. Aber manchmal...manchmal wünschte ich mir, sie wären nicht so verdammt pingelig.
Der Inhalt: Ein Minenfeld aus Möglichkeiten
Okay, Vertrag ist zulässig und wirksam. Juhu! Aber jetzt kommt der Spaß erst richtig. Der Inhalt! Was darf überhaupt in so einem Vertrag stehen? Darf die Stadt dem Imbissbudenbesitzer garantieren, dass keine andere Pommesbude im Umkreis von fünf Kilometern eröffnet? Spannende Frage! Juristen lieben solche Fragen. Wir Normalsterblichen eher weniger.
Und dann die Frage nach der Schranken! Grundrechte, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz...die üblichen Verdächtigen. Es ist wie ein "Wer ist wer" der juristischen Stolpersteine. Man muss sie alle kennen, sonst...BOOM! Vertrag ungültig.
Mal ehrlich: Manchmal habe ich das Gefühl, der öffentlich-rechtliche Vertrag ist wie ein kompliziertes Legoset. Ein Stein falsch gesetzt und das ganze Ding fällt in sich zusammen. Und wer räumt auf? Natürlich wir, die armen Studenten.
Unpopuläre Meinung: Kann man das nicht einfacher machen?
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Müssen wir das Schema wirklich SO kompliziert machen? Ich meine, klar, Rechtssicherheit ist wichtig. Aber ist es wirklich nötig, jeden kleinen Furz bis ins kleinste Detail zu regeln?
Könnten wir nicht einfach sagen: "Solange der Vertrag fair ist und niemand übervorteilt wird, ist alles gut"? Ich weiß, ich weiß, das ist naiv. Aber man darf ja wohl noch träumen dürfen, oder?
Ich stelle mir vor: Ein vereinfachtes Schema. Keine ellenlangen Gutachten mehr. Einfach nur ein paar klare Regeln und ein gesunder Menschenverstand. Wäre das nicht schön?
Ich weiß, meine Meinung ist wahrscheinlich total unpopulär. Die meisten Juristen lieben wahrscheinlich die Komplexität des öffentlich-rechtlichen Vertrags. Sie sehen darin die Schönheit der juristischen Präzision. Ich sehe darin...naja, ich sage es lieber nicht. Sagen wir einfach, ich habe eine "differenzierte" Meinung.
Aber hey, vielleicht ist es ja auch nur das Trauma der Examensvorbereitung, das aus mir spricht. Vielleicht werde ich eines Tages selbst zum Fan des öffentlich-rechtlichen Vertrags. Wer weiß das schon?
Bis dahin bleibe ich dabei: Das Schema ist...herausfordernd. Sagen wir es mal so. Und ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich es nie wieder ansehen muss. Aber wer weiß, vielleicht werde ich ja auch eines Besseren belehrt.
In der Zwischenzeit: Kopf hoch, liebe Kommilitonen! Wir schaffen das! Irgendwie.
Ach, und bevor ich es vergesse: Bitte korrigiert mich, wenn ich irgendwelchen Unsinn geschrieben habe. Ich bin ja schließlich auch nur ein Mensch (und ein Student).
Und denkt daran: Auch Juristen dürfen lachen. Sogar über öffentlich-rechtliche Verträge.
