Patientenverfügung Zum Ausdrucken Aok
Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer rauschenden Party. Alle tanzen, die Musik dröhnt, und plötzlich fragt Sie jemand, was Ihre Lieblingsspeise wäre, wenn Sie nie wieder selbst entscheiden könnten. Verrückt, oder? Aber genau darum geht es im Grunde bei einer Patientenverfügung. Nur ohne Konfetti und Diskokugel.
Die AOK und das Blatt Papier, das alles regelt
Ja, die AOK. Die Krankenkasse, die uns alle an unsere Zähne und regelmäßigen Check-ups erinnert, hat auch etwas mit diesem wichtigen Dokument zu tun. Sie bietet nämlich, unter anderem, Vordrucke für eine Patientenverfügung zum Ausdrucken an. Und das ist der Clou. Denn plötzlich wird etwas, das furchtbar kompliziert und traurig klingt, ein bisschen greifbarer. Ein Blatt Papier, das Sie selbst in der Hand haben.
Warum überhaupt?
Klar, niemand will sich mit dem Gedanken beschäftigen, dass man irgendwann nicht mehr selbst entscheiden kann. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie nicht auch schon mal im Restaurant die Karte stundenlang studiert und sich dann doch für das Gleiche wie immer entschieden? Stellen Sie sich vor, diese Entscheidung wird Ihnen abgenommen. Bei einer Patientenverfügung geht es darum, diese Art von Kontrollverlust zu verhindern. Es geht darum, festzulegen, was passieren soll, wenn Sie selbst nicht mehr "Ja" oder "Nein" sagen können.
Ich kenne eine Frau, nennen wir sie Frau Meier, die ihrer Patientenverfügung eine ganz persönliche Note verliehen hat. Neben den medizinischen Anweisungen hat sie vermerkt, dass im Falle des Falles bitte unbedingt ihre geliebte Katze "Miau" versorgt werden soll. Und zwar mit dem teuren Thunfisch, den sie sonst nur zum Geburtstag bekommt. Eine rührende, fast schon humorvolle Note in einem ernsten Dokument. Das zeigt, dass eine Patientenverfügung mehr ist als nur ein medizinisches Formular. Sie ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit.
Der Ausdruck als Befreiungsschlag
Das Ausdrucken der Patientenverfügung von der AOK-Webseite kann sich wie ein kleiner Befreiungsschlag anfühlen. Plötzlich haben Sie etwas Konkretes in der Hand. Etwas, das Ihre Wünsche und Vorstellungen repräsentiert. Es ist, als würden Sie Ihrem zukünftigen Ich eine kleine Gebrauchsanweisung mit auf den Weg geben. "Liebes Ich, falls wir uns mal nicht mehr verstehen, hier sind meine Grundregeln!".
Und ganz ehrlich: Wer hat sich noch nie darüber geärgert, dass der Drucker wieder streikt, genau dann, wenn man ihn dringend braucht? Der Kampf mit dem Drucker, bevor die Patientenverfügung endlich ausgedruckt ist, ist fast schon ein Initiationsritus. Aber wenn das Dokument dann endlich vor Ihnen liegt, ist das Gefühl unbeschreiblich.
Was steht denn da drin?
Die AOK-Vordrucke sind in der Regel so gestaltet, dass sie die wichtigsten Punkte abdecken. Es geht um Behandlungen, die Sie ablehnen, um lebenserhaltende Maßnahmen und um die Frage, wer Sie in medizinischen Fragen vertreten soll.
Es ist wichtig, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und sich gegebenenfalls von einem Arzt oder einem Anwalt beraten zu lassen.Denn schließlich geht es um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Ich habe mal gehört, jemand hat in seine Patientenverfügung geschrieben, dass er auf keinen Fall mit Schlager Musik beschallt werden möchte. Ein bisschen Spaß muss sein, selbst in ernsten Angelegenheiten. Aber im Ernst: Überlegen Sie sich gut, was Ihnen wichtig ist. Es geht um Ihre Werte und Ihre Vorstellungen vom Leben.
Mehr als nur ein Formular
Eine Patientenverfügung ist mehr als nur ein Formular. Sie ist ein Ausdruck von Selbstbestimmung und Verantwortung. Sie ist ein Geschenk an Ihre Lieben, denn sie entlastet sie von schwierigen Entscheidungen in einer ohnehin belastenden Situation. Und sie ist ein Geschenk an Sie selbst, denn sie gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Wünsche respektiert werden, auch wenn Sie sich nicht mehr selbst äußern können.
Also, ran an den Drucker! Laden Sie sich die Patientenverfügung zum Ausdrucken von der AOK-Webseite herunter und füllen Sie sie aus. Es ist vielleicht nicht die aufregendste Aufgabe der Welt, aber es ist eine der wichtigsten. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie dabei ja auch ganz neue Seiten an sich selbst. Oder zumindest eine neue Wertschätzung für Ihren Drucker.
Und denken Sie daran: Auch wenn das Thema ernst ist, darf man es mit einem Augenzwinkern betrachten. Denn schließlich geht es darum, das Leben so gut wie möglich zu gestalten – bis zum Schluss. Und wer weiß, vielleicht steht ja in Ihrer Patientenverfügung auch, dass Sie im Falle des Falles unbedingt eine große Portion Eis mit Sahne wollen. Man kann ja nie wissen.
