Penthesilea Heinrich Von Kleist
Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen über Penthesilea reden. Und zwar nicht mit diesem hochgestochenen Germanistik-Gelaber, das einem die Schuhe auszieht. Wir reden ganz normal, von Mensch zu Mensch.
Kleist und sein Drama: Ein kleiner Rant
Klar, Heinrich von Kleist war ein Genie. Ein düsteres, exzentrisches Genie, das sich am Ende selbst um die Ecke gebracht hat. Aber Penthesilea? Unpopuläre Meinung: Ich finde, es ist ein bisschen…drüber. Ja, ich hab's gesagt!
Die Story kurz & schmerzlos
Also, worum geht's? Amazonenkönigin Penthesilea trifft Achill im Krieg. Sie verlieben sich (glauben sie zumindest). Es kommt zu Missverständnissen. Und dann… naja, dann wird's blutig. Sehr blutig. Penthesilea zerfleischt Achill. Uff.
Das Ganze ist in so geschwollene Sprache verpackt, dass man nach fünf Seiten das Gefühl hat, man hätte einen Stein gelutscht. Und die Charaktere? Naja, die sind so extrem, dass man ihnen kaum abnimmt, dass sie jemals einen entspannten Sonntag auf der Couch verbracht hätten.
Die Amazonen: Stark, aber ein bisschen… komisch?
Klar, die Amazonen sind superheldenmäßig. Starke Frauen, die ihr eigenes Ding machen. Find ich gut! Aber Kleist stellt sie auch als total verkorkst dar. Die sind besessen von diesem Kriegs- und Liebes-Ding, dass es schon fast ins Lächerliche kippt.
Ich meine, können die nicht einfach mal einen Mädelsabend machen? Pizza bestellen, trashige Filme gucken und über Männer lästern? Irgendwie fehlt mir da die Bodenhaftung.
Und Achill? Der ist auch kein Sympathieträger. Muskeln, Heldentum, große Klappe. Aber im Grunde ist er auch nur ein verwirrter Kerl, der nicht weiß, was er will.
Liebe, Krieg und Missverständnisse: Ein ewiger Kreislauf?
Okay, das Thema ist natürlich zeitlos. Liebe und Krieg, die sich gegenseitig bedingen und zerstören. Kennen wir ja auch aus dem echten Leben. Nur ist das bei Kleist halt alles so übertrieben und dramatisch inszeniert.
Ich mein, Missverständnisse gibt es überall. Aber muss man deswegen gleich jemanden zerfleischen? Wäre ein klärendes Gespräch nicht einfacher gewesen? Vielleicht eine WhatsApp-Nachricht? "Ey, Achill, wir müssen reden!"
Klar, im antiken Griechenland gab es noch keine WhatsApp. Aber trotzdem… ein bisschen mehr Kommunikation hätte der ganzen Sache sicher gutgetan.
Mein Fazit (ganz vorsichtig):
Versteht mich nicht falsch. Penthesilea ist ein wichtiges Werk der deutschen Literatur. Aber muss man es deswegen gleich vergöttern? Ich finde, man darf auch mal sagen: "Hey, das ist mir zu viel Drama, zu viel Pathos, zu wenig Realität."
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu pragmatisch für diese ganze romantisch-tragische Liebesgeschichte. Vielleicht bin ich einfach nur ein Mensch, der lieber einen guten Thriller liest als ein Drama von Kleist.
Aber hey, Geschmäcker sind verschieden. Und das ist auch gut so. Hauptsache, wir haben Spaß am Lesen – egal ob es Penthesilea oder etwas ganz anderes ist. Und wenn ihr Penthesilea liebt: Super! Lest es rauf und runter! Ich freue mich für euch. Ehrlich. Aber ich bleibe dann doch lieber bei meinen Zombies und Superhelden.
Trotzdem, ein Hoch auf Kleist. Er hat uns zumindest Gesprächsstoff geliefert. Und wer weiß, vielleicht verstehe ich Penthesilea ja eines Tages doch noch. Bis dahin bleibe ich aber bei meiner unpopulären Meinung.
Und jetzt seid ihr dran! Was haltet ihr von Penthesilea? Lasst es mich wissen!
