Performance Oriented Mobility Assessment
Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Party. Nicht irgendeine Party, sondern eine, bei der die Musik laut ist, die Gespräche noch lauter und der Raum voller Menschen ist, die alle gleichzeitig versuchen, zum Buffet zu gelangen. Klingt nach einer Herausforderung, oder? Jetzt stellen Sie sich vor, diese Herausforderung ist Teil eines Spiels, das Ihre... sagen wir mal... "Mobilität" beurteilt.
Ich rede hier natürlich von der Performance Oriented Mobility Assessment, oder kurz POMA. Aber keine Sorge, es geht nicht darum, einen Hürdenlauf mit Cocktailgläsern zu absolvieren (obwohl das ein ziemlich lustiges YouTube-Video wäre). POMA ist eher wie eine Reihe von kleinen, alltäglichen Aufgaben, die uns verraten, wie gut wir uns im Alltag bewegen können.
Der Tanz der Balance
Ein Teil von POMA beinhaltet Dinge wie Aufstehen von einem Stuhl, Gehen ein paar Schritte und sich wieder hinsetzen. Klingt einfach? Nun, versuchen Sie mal, das elegant zu tun, nachdem Sie drei Stück Kuchen gegessen haben! Oder versuchen Sie, auf einem Bein zu stehen, während Ihnen jemand ins Ohr flüstert, wie toll Ihre Socken sind. Die Balance ist eine heikle Sache, besonders im Alter. Ich erinnere mich an meine Oma, die immer behauptete, sie könne auf einem Bein stehen, während sie ein ganzes Klavierkonzert dirigiert. In der Realität brauchte sie manchmal Hilfe, um den Fernseher auszuschalten.
Ein weiteres Element ist das Gehen. Nicht einfach nur Gehen, sondern "Tanz-Gehen". Na gut, ich nenne es Tanz-Gehen, weil man genau beobachtet, wie man seine Füße setzt, wie die Arme schwingen, ob man wackelt wie ein Pudding (ich spreche aus Erfahrung!). Es geht darum zu sehen, ob man die Koordination eines Balletttänzers oder eher die eines Pinguins auf Glatteis hat. Keine Sorge, niemand bewertet Ihren Stil. Es geht nur darum, festzustellen, ob Sie sicher und stabil unterwegs sind.
Hindernisse und Herausforderungen
Es gibt auch einen Teil, bei dem es darum geht, über kleine Hindernisse zu steigen. Stellen Sie sich das wie einen unsichtbaren Laserstrahl vor, den man überwinden muss. Manchmal ist das Hindernis in Wirklichkeit nur eine Erhebung auf dem Boden. Aber für jemanden mit Gleichgewichtsproblemen kann das wie der Mount Everest erscheinen.
Das Lustige an POMA ist, dass es nicht nur um körperliche Fähigkeiten geht. Es geht auch um Selbstvertrauen. Ich habe Leute gesehen, die eigentlich ganz fit waren, aber aus Angst, zu stürzen, zögerlich waren und dadurch schlechter abschnitten. Es ist wie bei einer Karaoke-Nacht: Manchmal braucht man nur einen kleinen Schubs, um über sich hinauszuwachsen.
Mehr als nur ein Test
Aber POMA ist mehr als nur ein Test. Es ist eine Chance, herauszufinden, wo man steht und was man verbessern kann. Vielleicht braucht man nur ein paar Gleichgewichtsübungen, vielleicht eine neue Brille oder vielleicht einfach nur den Mut, um Hilfe zu bitten.
Ich erinnere mich an einen älteren Herrn namens Herr Schmidt, der anfangs sehr skeptisch war. Er dachte, POMA sei nur etwas für "alte Leute". Aber nachdem er den Test gemacht hatte, erkannte er, dass er tatsächlich Probleme mit seiner Balance hatte. Er begann, regelmäßig zu trainieren und seine Ernährung umzustellen. Ein paar Monate später war er kaum wiederzuerkennen! Er war nicht nur fitter, sondern auch selbstbewusster und glücklicher. Er sagte sogar, er könne jetzt besser Boogie-Woogie tanzen. Ich habe ihn nie beim Boogie-Woogie gesehen, aber ich glaube ihm jedes Wort.
Also, das nächste Mal, wenn Sie von POMA hören, denken Sie nicht an einen langweiligen medizinischen Test. Denken Sie an eine Chance, Ihre innere Balance zu finden (im wahrsten Sinne des Wortes!). Denken Sie an die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, wie Sie das Beste aus Ihrem Körper herausholen können. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja auch Ihr verstecktes Talent für den Tanz-Gehen.
Denn am Ende des Tages ist das Leben wie eine große Party. Und wir alle wollen sicher und stilvoll zum Buffet gelangen.
