Phaedrus Fabeln Latein Klassenarbeit
Ach ja, Phaedrus. Alle lieben ihn, oder? Zumindest tun sie so. Aber ich sage euch was: Ich glaube, wir tun alle so, als ob wir die Fabeln des Phaedrus in der Latein Klassenarbeit wirklich mochten. Aber Hand aufs Herz: Wer findet das wirklich spannend?
Ich meine, klar, die Moral von der Geschicht' ist immer da. Der Wolf frisst das Lamm, weil er eben ein Wolf ist. Der Fuchs ist schlau. Die Ameise fleißig. Haben wir verstanden. Aber muss man das wirklich in holprigem Latein lesen? Und dann noch analysieren? Und dann noch in der Klassenarbeit erklären, warum der Wolf so böse war?
Versteht mich nicht falsch. Ich respektiere Phaedrus. Er hat sich Mühe gegeben. Er war halt in einer Zeit, wo es noch kein Netflix gab. Da musste man sich halt mit Fabeln die Zeit vertreiben. Aber sind wir mal ehrlich, seine Geschichten sind... vorhersehbar. Und ein bisschen langweilig. Sorry, Phaedrus.
Die Fabel von der faulen Schülerin und der Latein Klassenarbeit
Ich erzähle euch mal meine eigene Fabel: Es war einmal eine Schülerin. Die war faul. Aber wirklich faul. Und sie hasste Latein Klassenarbeiten. Besonders die über Phaedrus Fabeln. Denn die waren ja soooo spannend. (Achtung: Ironie!)
Sie versuchte immer, sich irgendwie durchzumogeln. Spicken, abschreiben, den Lehrer anlächeln (das half manchmal). Aber meistens ging es schief. Und dann saß sie da, mit einer 5 in Latein. Und fragte sich, warum sie nicht einfach Netflix geschaut hatte. Die Moral von der Geschicht': Netflix ist manchmal besser als Phaedrus. (Unpopuläre Meinung, ich weiß.)
Warum wir alle so tun, als ob
Ich glaube, ein Grund, warum wir alle so tun, als ob wir Phaedrus lieben, ist, weil es eben klassisch ist. Es gehört zum Bildungsbürgertum dazu. Wenn man sagt, man mag Phaedrus, dann klingt man intelligent. Gebildet. So als ob man schon immer Schiller gelesen hätte.
Aber tief im Inneren, in den dunkelsten Ecken unseres Gehirns, wo die Wahrheit wohnt, wissen wir es doch alle: Die meisten von uns finden Phaedrus einfach nur... langweilig. Und die Latein Klassenarbeit darüber erst recht.
Und die Lehrer? Die wissen es doch auch! Die sehen doch, wie wir uns quälen. Die sehen doch, wie leer unsere Blicke sind, wenn sie uns die nächste Fabel auseinandernehmen. Aber sie müssen es halt durchziehen. Ist ja schließlich Lehrplan. Arme Lehrer.
„Man muss nicht alles mögen, was im Lehrplan steht." - Weisheit der faulen Schülerin
Ich will Phaedrus nicht schlechtreden. Er hatte seine Zeit. Er war wichtig für die Entwicklung der Fabel. Blabla. Aber mal ehrlich: Brauchen wir das wirklich noch in der Latein Klassenarbeit von heute? Gäbe es da nicht spannendere lateinische Texte?
Ich sage ja nicht, dass wir Latein abschaffen sollen. Im Gegenteil! Latein ist wichtig. Es hilft uns, unsere eigene Sprache besser zu verstehen. Es öffnet uns die Tür zur Antike. Aber muss es denn immer Phaedrus sein? Können wir nicht mal Cicero lesen? Oder Caesar? Oder vielleicht sogar Catull? Da gibt's wenigstens ein bisschen Drama und Intrigen!
Also, liebe Schüler, liebe Lehrer: Lasst uns ehrlich sein. Die meisten von uns finden Phaedrus Fabeln in der Latein Klassenarbeit einfach nur... naja. Und das ist okay. Man muss nicht alles mögen. Hauptsache, man lernt trotzdem was dabei. Irgendwie. Und vielleicht kann man ja den Lehrer ein bisschen bearbeiten, dass nächstes Jahr mal was anderes auf dem Lehrplan steht. Versuch macht klug. Oder so ähnlich. Das hätte Phaedrus bestimmt auch gesagt. Wahrscheinlich.
Und jetzt gehe ich Netflix schauen. Tschüss, Phaedrus!
