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Present Simple For The Future


Present Simple For The Future

Hallo liebe Reisende, Expats und Kurzzeit-Aufenthalter! Planen Sie gerade Ihren Trip nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz? Oder sind Sie vielleicht schon hier und möchten Ihr Deutsch ein bisschen aufpolieren? Dann sind Sie hier genau richtig! Heute dreht sich alles um ein kleines, aber feines Detail der deutschen Grammatik, das Ihnen im Alltag ungemein helfen wird: Das Präsens für die Zukunft.

Was ist das Präsens für die Zukunft?

Klingt erstmal komisch, oder? Präsens ist doch eigentlich für die Gegenwart da. Aber im Deutschen ist es absolut üblich und korrekt, das Präsens – also die Gegenwartsform eines Verbs – zu verwenden, um über zukünftige Ereignisse zu sprechen. Das machen wir tagtäglich und ganz unbewusst. Denken Sie mal darüber nach: Sagen Sie „Ich werde morgen ins Kino gehen“ oder eher „Ich gehe morgen ins Kino“? Wahrscheinlich Letzteres, richtig? Und genau das ist das Präsens für die Zukunft.

Es ist eine super praktische Möglichkeit, zukünftige Pläne, Absichten und feste Termine auszudrücken. Besonders, wenn der Zeitpunkt schon feststeht oder im Gespräch klar ist.

Wie funktioniert das Präsens für die Zukunft?

Die gute Nachricht ist: Es ist kinderleicht! Sie verwenden einfach die normale Präsensform des Verbs, so wie Sie es gewohnt sind. Der Clou liegt in der Ergänzung durch ein Zeitadverb oder eine andere Angabe, die klar macht, dass es sich um die Zukunft handelt. Ohne diese Ergänzung könnte es ja missverständlich sein.

Schauen wir uns ein paar Beispiele an:

  • Ich fahre morgen nach Berlin. (morgen ist das Zeitadverb)
  • Wir treffen uns nächste Woche. (nächste Woche ist die Zeitangabe)
  • Der Zug fährt um 10 Uhr ab. (um 10 Uhr ist die genaue Zeitangabe)
  • Am Wochenende besuchen wir das Schloss Neuschwanstein. (Am Wochenende ist die Zeitangabe)

Sie sehen, es ist ganz einfach. Sie nehmen ein Verb im Präsens und fügen eine Information hinzu, die klarstellt, wann etwas passieren wird.

Welche Zeitangaben werden verwendet?

Es gibt viele verschiedene Zeitangaben, die Sie in Kombination mit dem Präsens für die Zukunft verwenden können. Hier sind ein paar der häufigsten:

  • Morgen (tomorrow)
  • Übermorgen (the day after tomorrow)
  • Nächste Woche/Monat/Jahr (next week/month/year)
  • Am Wochenende (on the weekend)
  • In einer Stunde/einem Tag/einer Woche (in an hour/a day/a week)
  • Um X Uhr (at X o'clock)
  • Am Montag/Dienstag/Mittwoch... (on Monday/Tuesday/Wednesday...)
  • In Zukunft (in the future)

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt Ihnen einen guten Überblick über die gängigsten Ausdrücke.

Wann verwenden wir das Präsens für die Zukunft?

Das Präsens für die Zukunft wird vor allem dann verwendet, wenn:

  • Etwas fest geplant ist: "Ich fliege am Dienstag nach Rom." (Es ist gebucht, ich habe das Ticket.)
  • Ein Fahrplan oder Zeitplan existiert: "Der Bus fährt um 14 Uhr ab." (Das steht im Fahrplan.)
  • Es sich um eine allgemeine Gewohnheit handelt, die sich in der Zukunft fortsetzt: "Jeden Sommer fahren wir ans Meer." (Das machen wir jedes Jahr und werden es auch weiterhin tun.)
  • Etwas sehr wahrscheinlich ist: "Wenn das Wetter so bleibt, schneit es morgen." (Basierend auf den aktuellen Bedingungen ist es sehr wahrscheinlich.)

Wichtig: Wir verwenden das Präsens für die Zukunft nicht für spontane Entscheidungen oder Vermutungen. Dafür nutzen wir eher das Futur I (werden + Infinitiv) oder Modalverben wie wollen oder können.

Beispiel:

  • Spontane Entscheidung: "Mir ist kalt. Ich werde mir einen Pullover anziehen." (Futur I)
  • Vermutung: "Ich glaube, es wird morgen regnen." (Futur I)
  • Absicht: "Ich will Deutsch lernen." (Modalverb)

Präsens für die Zukunft vs. Futur I (werden + Infinitiv)

Manchmal ist es schwierig zu entscheiden, ob man das Präsens für die Zukunft oder das Futur I verwenden soll. Hier ein paar Anhaltspunkte:

  • Präsens für die Zukunft: Für feste Pläne, Termine, Fahrpläne, Gewohnheiten, die sich in der Zukunft fortsetzen. Es wirkt konkreter und weniger spekulativ.
  • Futur I: Für Vermutungen, spontane Entscheidungen, Versprechen, allgemeine Vorhersagen. Es wirkt weniger konkret und eher wie eine Absichtserklärung.

Beispiele:

  • Präsens: "Ich besuche dich morgen." (Ich habe es fest eingeplant, es steht.)
  • Futur I: "Ich werde dich besuchen, irgendwann." (Ich habe die Absicht, aber es ist noch nicht konkret geplant.)
  • Präsens: "Der Film beginnt um 20 Uhr." (Das steht im Programm.)
  • Futur I: "Der Film wird bestimmt gut sein." (Eine Vermutung.)

Oft ist beides grammatikalisch korrekt, aber die Nuance ist entscheidend. Das Präsens klingt sicherer, das Futur I eher wie eine Idee oder Vermutung.

Typische Fehler vermeiden

Auch wenn das Präsens für die Zukunft relativ einfach ist, gibt es ein paar typische Fehler, die man vermeiden sollte:

  • Die Zeitangabe vergessen: "Ich gehe." (Wann?) Besser: "Ich gehe morgen."
  • Das Futur I verwenden, obwohl es sich um einen festen Termin handelt: "Ich werde morgen meine Freunde treffen." (Besser: "Ich treffe morgen meine Freunde.")
  • Das Präsens für die Zukunft für spontane Entscheidungen nutzen: "Mir ist kalt, ich ziehe einen Pullover an." (Falsch, besser: "Ich werde mir einen Pullover anziehen.")

Übungen für Sie

Jetzt sind Sie an der Reihe! Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Deutsche und verwenden Sie dabei das Präsens für die Zukunft:

  1. I am flying to Munich next week.
  2. The train leaves at 9:00 a.m.
  3. We are visiting the museum on Saturday.
  4. She is starting her new job next month.
  5. They are having a party tonight.

Lösungen:

  1. Ich fliege nächste Woche nach München.
  2. Der Zug fährt um 9 Uhr ab.
  3. Wir besuchen am Samstag das Museum.
  4. Sie beginnt nächsten Monat ihre neue Arbeit.
  5. Sie feiern heute Abend eine Party.

Fazit

Das Präsens für die Zukunft ist ein nützliches Werkzeug, um sich im Deutschen fließend und natürlich auszudrücken. Es ist einfach zu lernen und anzuwenden und wird Ihnen helfen, sich in Alltagssituationen besser zu verständigen. Also, keine Angst, probieren Sie es aus und üben Sie fleißig! Ich bin sicher, Sie werden schnell den Dreh raushaben. Viel Spaß beim Deutschlernen! Und vergessen Sie nicht: Übung macht den Meister! Bis bald!

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