Pros And Cons Of The Brexit
Willkommen! Großbritannien hat sich verändert, seitdem es die Europäische Union verlassen hat. Wenn Sie einen Urlaub, einen Umzug oder einen kurzen Aufenthalt im Vereinigten Königreich planen, ist es gut zu wissen, was der Brexit bedeutet und wie er sich auf Ihr Erlebnis auswirken kann. Keine Sorge, wir erklären Ihnen alles auf verständliche Weise.
Was ist der Brexit eigentlich?
Der Brexit, kurz für "British Exit," bezieht sich auf den Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der Europäischen Union (EU). Das UK war seit 1973 Mitglied der EU (damals Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Nach einem Referendum im Jahr 2016, bei dem eine knappe Mehrheit für den Austritt stimmte, verließ das UK die EU offiziell am 31. Januar 2020. Es folgte eine Übergangsperiode, die Ende 2020 endete. Seitdem gelten neue Regeln und Abkommen zwischen dem UK und der EU.
Brexit: Vorteile und Nachteile für Besucher und Einwohner
Der Brexit hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen, die sich je nach Ihrer Situation und Ihren Bedürfnissen unterschiedlich auswirken können. Lassen Sie uns einige der wichtigsten Punkte genauer betrachten:
Vorteile (Pro)
- Unabhängigkeit und Souveränität: Für Befürworter des Brexits bedeutete der Austritt vor allem die Rückgewinnung der nationalen Souveränität. Das UK kann nun seine eigenen Gesetze erlassen und Handelsabkommen mit Ländern auf der ganzen Welt unabhängig von der EU aushandeln. Für Besucher und Einwohner bedeutet dies indirekt, dass das UK eine größere Flexibilität in seiner Politikgestaltung hat.
- Handelsabkommen: Das UK hat begonnen, neue Handelsabkommen mit Ländern außerhalb der EU zu schließen. Dies könnte langfristig zu niedrigeren Preisen für bestimmte Waren und Dienstleistungen führen, was wiederum für Touristen und Einwohner von Vorteil sein kann.
- Grenzkontrollen: Das UK hat nun die Kontrolle über seine eigenen Grenzen zurückerlangt. Dies kann zwar zu längeren Wartezeiten bei der Einreise führen (siehe Nachteile), aber einige argumentieren, dass dies zu einer besseren Kontrolle der Einwanderung und damit zu mehr Sicherheit im Land führt.
Nachteile (Contra)
- Visabestimmungen: Für EU-Bürger, die länger als sechs Monate im UK leben oder arbeiten möchten, gelten nun Visabestimmungen. Dies kann den Umzug und die Arbeit im UK erschweren. Für kurze Aufenthalte als Tourist ist dies in der Regel kein Problem, aber Sie sollten sich vorab informieren.
- Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen: EU-Bürger können nicht mehr ohne Reisepass ins UK einreisen. Die Grenzkontrollen können länger dauern als vor dem Brexit, insbesondere an Flughäfen und Fährhäfen. Planen Sie also ausreichend Zeit ein, wenn Sie reisen.
- Roaming-Gebühren: Einige Mobilfunkanbieter haben Roaming-Gebühren für die Nutzung Ihres Mobiltelefons im UK wieder eingeführt. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise bei Ihrem Anbieter, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
- Kosten für Waren und Dienstleistungen: Der Brexit hat zu einer gewissen Inflation geführt, da die Importe aus der EU teurer geworden sind. Dies kann sich auf die Preise von Lebensmitteln, Kleidung und anderen Waren des täglichen Bedarfs auswirken.
- Bürokratie: Für Unternehmen, die mit dem UK Handel treiben, ist der bürokratische Aufwand gestiegen. Dies kann sich indirekt auch auf Touristen auswirken, z.B. durch längere Lieferzeiten oder höhere Preise für bestimmte Produkte.
- Gesundheitsversorgung: EU-Bürger, die sich vor dem Brexit im UK aufgehalten haben, hatten in der Regel Anspruch auf kostenlose Gesundheitsversorgung über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Dies ist nun nicht mehr automatisch der Fall. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über Ihre Krankenversicherung und schließen Sie gegebenenfalls eine Reiseversicherung ab.
Brexit und Ihr Aufenthalt im UK: Praktische Tipps
Hier sind einige praktische Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Aufenthalt im UK nach dem Brexit so angenehm wie möglich zu gestalten:
Vor der Reise
- Reisepass: Stellen Sie sicher, dass Ihr Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist, wenn Sie ins UK reisen.
- Visum: Prüfen Sie, ob Sie ein Visum benötigen. Für touristische Aufenthalte bis zu sechs Monaten benötigen die meisten EU-Bürger kein Visum. Für längere Aufenthalte oder zum Arbeiten ist jedoch ein Visum erforderlich.
- Krankenversicherung: Informieren Sie sich über Ihre Krankenversicherung und schließen Sie gegebenenfalls eine Reiseversicherung ab, die auch medizinische Kosten im UK abdeckt.
- Roaming: Klären Sie mit Ihrem Mobilfunkanbieter, ob Roaming-Gebühren im UK anfallen.
- Zollbestimmungen: Informieren Sie sich über die aktuellen Zollbestimmungen, wenn Sie Waren ins UK einführen oder ausführen.
Während des Aufenthalts
- Geld: Das Pfund Sterling (GBP) ist die Währung im UK. Informieren Sie sich über den aktuellen Wechselkurs und tauschen Sie gegebenenfalls Geld um. Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert.
- Transport: Das UK verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Nutzen Sie Züge, Busse und U-Bahnen, um sich fortzubewegen.
- Gesundheit: Im Notfall wählen Sie die Notrufnummer 999.
- Aktuelle Informationen: Informieren Sie sich während Ihres Aufenthalts über aktuelle Entwicklungen und eventuelle Änderungen der Einreisebestimmungen oder anderer relevanter Vorschriften.
Fazit: Der Brexit und Ihre Reise nach Großbritannien
Der Brexit hat das Reisen und Leben im UK verändert, aber es ist immer noch ein fantastisches Reiseziel mit viel zu bieten. Indem Sie sich gut informieren und die notwendigen Vorkehrungen treffen, können Sie Ihren Aufenthalt unbeschwert genießen. Die wunderschönen Landschaften, die reiche Geschichte und die pulsierenden Städte des UK warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden! Lassen Sie sich nicht von den Veränderungen abschrecken, sondern nutzen Sie die Gelegenheit, ein Land im Wandel zu erleben.
Gute Reise und viel Spaß in Großbritannien!
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Die Bestimmungen und Vorschriften können sich ändern. Bitte überprüfen Sie immer die aktuellsten Informationen auf den offiziellen Websites der britischen Regierung.
