Ps4 Auf Ps5 übertragen Dauert Ewig
Hallo liebe Reisefreunde und Technik-Enthusiasten! Euer lieblings Reiseblogger meldet sich zurück, diesmal aber mit einer ganz anderen Art von Abenteuer – einer digitalen Odyssee, wenn man so will. Es geht nämlich um den Umzug von meiner treuen, alten PS4 auf die glänzende, neue PS5. Und was soll ich sagen… es war eine *Reise*. Nicht gerade mit malerischen Landschaften und exotischen Gerüchen, aber definitiv mit einigen unerwarteten Wendungen und gefühlten Ewigkeit.
Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als meine PS5 endlich ankam. Ein Freudentaumel! Nach all dem Warten und der schwierigen Beschaffung, war das Ding endlich mein. Natürlich war der erste Gedanke: Zocken! Aber bevor ich mich in epische Schlachten stürzen oder virtuelle Welten erkunden konnte, stand noch eine Aufgabe an: Die Datenübertragung von der PS4. Ich dachte, das wäre ein Klacks. Ein paar Knöpfe drücken, warten, und fertig. Tja, falsch gedacht!
Die Wahl des Übertragungswegs: Ein erster Stolperstein
Sony bietet ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten an, um die Daten zu übertragen: Entweder über das Netzwerk, also per WLAN oder LAN-Kabel, oder über eine externe Festplatte. Da mein WLAN nicht das stabilste ist und ich mir die schnellste Übertragung wünschte, entschied ich mich für die kabelgebundene Variante. Beide Konsolen direkt per LAN-Kabel verbunden. Klingt doch perfekt, oder? Theorie und Praxis sind aber manchmal zwei verschiedene Dinge.
Der erste Versuch: Netzwerk-Übertragung per LAN
Ich startete also den Übertragungsprozess. Die PS5 führte mich freundlich durch die einzelnen Schritte. Alles sah vielversprechend aus. Sie schätzte die Übertragungsdauer auf… 8 Stunden! Acht Stunden?! Ich war geschockt. Ich hatte mit vielleicht ein bis zwei Stunden gerechnet, aber das war jenseits von Gut und Böse. Ich hatte ja schließlich Urlaubszeit geopfert, um mich der Gaming-Welt zu widmen, nicht um stundenlang auf einen Fortschrittsbalken zu starren.
Ich wartete tapfer eine Stunde, beobachtete den Fortschritt (der sich gefühlt im Schneckentempo bewegte) und recherchierte nebenbei im Internet. Lag es am LAN-Kabel? War mein Netzwerk doch irgendwie involviert? Gab es irgendwelche versteckten Einstellungen, die ich optimieren konnte? Die Foren waren voll von ähnlichen Leidensgeschichten. Manche schlugen vor, alle unnötigen Apps auf der PS4 zu schließen, andere rieten dazu, die Internetverbindung der PS4 komplett zu kappen. Ich probierte einiges aus, aber der Fortschritt blieb weiterhin quälend langsam.
Plan B: Die externe Festplatte – Eine vermeintliche Abkürzung
Nach etwa zwei Stunden unbefriedigenden Fortschritts beschloss ich, den Übertragungsprozess abzubrechen und Plan B zu aktivieren: Die externe Festplatte. Ich hatte eine 2TB-Festplatte, die ich sowieso für Backups nutzte. Also, Daten von der PS4 auf die Festplatte gesichert – das dauerte schonmal eine Weile. Dann die Festplatte an die PS5 angeschlossen und… Ernüchterung.
Die PS5 erkannte die Festplatte zwar problemlos, aber die Übertragung der Spielstände und Daten dauerte gefühlt genauso lange wie über das Netzwerk! Ich verstand die Welt nicht mehr. War meine Festplatte vielleicht zu langsam? Oder gab es irgendwelche Inkompatibilitäten? Ich suchte erneut im Internet nach Lösungen, fand aber keine eindeutigen Antworten.
Die Analyse: Woran lag die endlose Übertragung?
Nach stundenlangem Warten, Recherchieren und Ausprobieren kam ich zu dem Schluss, dass es mehrere Faktoren gab, die die Übertragung so unglaublich langsam machten.
- Die Datenmenge: Ich hatte natürlich eine riesige Menge an Daten auf meiner PS4. Viele Spiele, Spielstände, Screenshots, Videos… All das musste irgendwie transferiert werden.
- Die Netzwerkgeschwindigkeit (trotz LAN): Auch wenn ich die Konsolen per LAN-Kabel verbunden hatte, schien die Netzwerkgeschwindigkeit immer noch ein Flaschenhals zu sein. Vielleicht lag es an der internen Netzwerkarchitektur meiner Geräte oder an irgendwelchen Einschränkungen durch meinen Internetprovider.
- Die Festplattengeschwindigkeit: Meine externe Festplatte war zwar groß, aber nicht unbedingt die schnellste. Eine SSD hätte hier wahrscheinlich einen deutlichen Unterschied gemacht.
- Der Übertragungsprozess selbst: Sony hat den Übertragungsprozess zwar benutzerfreundlich gestaltet, aber offenbar nicht unbedingt auf maximale Geschwindigkeit optimiert.
Die Lösung (oder eher der Kompromiss): Geduld und selektive Übertragung
Nachdem ich alle möglichen Optionen ausprobiert hatte, musste ich mich der Realität stellen: Die Übertragung würde dauern. Also beschloss ich, meine Strategie anzupassen. Ich übertrug nur die absolut notwendigsten Spielstände und Daten. Alles andere, was nicht dringend benötigt wurde (z.B. Screenshots, Videos, Demoversionen), ließ ich auf der PS4.
Ich startete den Übertragungsprozess erneut, diesmal mit deutlich weniger Daten. Und siehe da: Die Übertragungsdauer sank auf ein erträglicheres Maß. Es dauerte zwar immer noch einige Stunden, aber immerhin war ein Ende in Sicht. Währenddessen nutzte ich die Zeit, um die PS5 einzurichten, die Grafik-Einstellungen zu optimieren und mich mit der neuen Benutzeroberfläche vertraut zu machen.
Letztendlich dauerte der gesamte Übertragungsprozess, mit allen Versuchen und Anpassungen, fast einen ganzen Tag. Ein wahrer Marathon der Geduld! Aber am Ende hatte ich meine wichtigsten Daten auf der PS5 und konnte endlich mit dem Zocken beginnen.
Meine Tipps für eine reibungslosere Übertragung (hoffentlich)
Wenn ihr also auch vor der Aufgabe steht, eure PS4-Daten auf die PS5 zu übertragen, hier meine gesammelten Erfahrungen und Tipps:
- Plant genügend Zeit ein: Rechnet auf jeden Fall mit einer längeren Übertragungsdauer, als ihr vielleicht erwartet.
- Überlegt euch genau, was ihr wirklich übertragen wollt: Je weniger Daten, desto schneller geht es.
- Nutzt ein LAN-Kabel: Eine kabelgebundene Verbindung ist in der Regel stabiler und schneller als WLAN.
- Schließt alle unnötigen Apps auf der PS4: Das kann die Übertragungsgeschwindigkeit verbessern.
- Investiert in eine schnelle externe SSD: Wenn ihr eine externe Festplatte für die Übertragung nutzen wollt, ist eine SSD die beste Wahl.
- Seid geduldig: Es ist ein langer Prozess, aber es lohnt sich am Ende.
Ich hoffe, meine kleine Odyssee hat euch geholfen und euch vielleicht den einen oder anderen Frust bei der Datenübertragung erspart. Und denkt daran: Auch wenn es manchmal ewig dauert, am Ende wartet eine neue Gaming-Erfahrung auf euch! Bis zum nächsten Abenteuer, eure (nun etwas erfahrenere) Reisebloggerin!
